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S O N D E R A U S G A B E

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR FRANKFURTER BUCHMESSE
DIE SKANDALE DER MESSE IN WORTEN UND BILDERN,
PRESSEMITTEILUNG(EN), ARTIKEL &
 
VERANSTALTUNGEN
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"Regime Change statt Kritischer Dialog"
Veranstaltungen und Aktionen aus Anlaß der Einladung der "Arabischen Welt" zur Buchmesse vom 06.10.-10.10.04 in Frankfurt...
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INHALTSANGABE:
  1. Teil 1Aktuelle Medienberichte, Fotos und mehr....
    1. DIE SKANDALE DER DIESJÄHRIGEN BUCHMESSE IN WORTEN UND BILDERN...
      1. Bücher Verkaufsbude (lizenziert von der Messe) unmittelbar vor dem Messeingang mit einer exklusiven Sammlung von Literatur aus der Nazizeit...
      2. Problematisches, Antisemitisches und Israelfeindliches Material auf der Buchmesse.... (absolut unglaublich!!!!)
      3. Antisemitische Schmierereien auf einer Parkbank unmittelbar gegenüber von der Messe (ca. 100 Meter von unserem Proteststand)...
      4. Noch ein paar "Nettigkeiten", die wir gerade von Simone K. erhalten haben.... Eines der Ausstellungsbilder auf der Buchmesse.... 
      5. NEWS VOM PROTESTSTAND - 9.10.2004 - KONKRETE DROHUNGEN GEGEN UNSEREN PROTESTSTAND AM LETZTEN UND VORLETZTEN TAG DER BUCHMESSE...
      6. N-TV - Juden erheben schwere Vorwürfe - Volksverhetzung auf Buchmesse
      7. Ein weiterer kaum beachteter Vorfall..... Ein Störer unterbrach wiederholt die Lesung des neuen Buches von Philipp Gessler am Forum des SPIEGEL-Magazins.
      8. EINE INTERESSANTE INFORMATION VON ROLF BEHRENS... Am Gemeinschaftsstand der syrischen Verlage wurden recht interessante Pamphlete verteilt...
      9. Neustes Gerücht von der Buchmesse.... Gedenkfeier für Jürgen W. Möllemann auf der Buchmesse
    2. SONSTIGE AKTUELLE ARTIKEL UND HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM PROTESTSTAND UND DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER DEN PROTEST UND DIE BUCHMESSE SELBER...
  2. Teil 2 Text der Presseerklärung der Veranstalter des Protests (Deutsch)...   
  3. Teil 3 - Text der Presseerklärung der Veranstalter des Protests (Englisch)...  
  4. Teil 4 - Neues/Aktualisiertes Honestly-Concerned Infomaterial anläßlich der Frankfurter Buchmesse...   
  5. Teil 5 - Programm - Regime change statt kritischer Dialog – Veranstaltungen und Aktionen zur Buchmesse in Frankfurt vom 06.10.– 10.10.04...

 
Aktuelle Medienberichte, Fotos und mehr....
 
  1. DIE SKANDALE DER DIESJÄHRIGEN BUCHMESSE IN BILDERN UND WORTEN...


    1. Bücher Verkaufsbude (lizenziert von der Messe) unmittelbar vor dem Messeingang mit einer exklusiven Sammlung von Literatur aus der Nazizeit...
      http://www.honestly-concerned.org/Buchverkauf_vor_Messeeingang/page_01.htm


      • z.B. IMGP5383.JPG  IMGP5384.JPG

         
    2. Problematisches, Antisemitisches und Israelfeindliches Material auf der Buchmesse.... (absolut unglaublich!!!!)
      (Die Quelle für einen Großteil dieser Bilder ist das Simon Wiesenthal Center!)
      http://www.honestly-concerned.org/Buecher_auf_der_Buchmesse/page_01.htm


      • z.B.  DSC00262.JPG  DSC00274.JPG  IMGP5382.JPG

         
      • ...und noch ein paar "Nettigkeiten", die wir gerade per email erhalten haben (leider nur in niedriger Auflösung)
         
             
         


      • Weitere potentiell problematische, Israelfeindliche, Einseitige und volksverhetzerische Texte auf der Buchmesse...
        (Zur Information: Einen Teil der vom Simon Wiesenthal Center bemängelten Bücher und anderes Material haben wir am letzten Tag der Messe, zum Beweis selber erworben, und wird derzeit weiter untersucht. Mehr Informationen unter info@honestly-concerned.org!)
        http://www.honestly-concerned.org/Potenziell_Problematische_und_Einseitige_Buecher_auf_Messe/page_01.htm


        • z.B. IMGP5440.JPG  IMGP5409.JPG  IMGP5437.JPG


      • "Nette" Europäische Bücher aus dem Forum der Buchmesse - "Blick in die Zukunft"
        (Autoren wie z.B. Norman Finkelstein, Noam Chomsky, Moshe Zimmermann, Uri Avnery, Felicia Langer, Ludwig Watzal)
        • z.B. IMGP5415.JPG  IMGP5410.JPG   


      • Des weiteren erhielten wir folgenden Hinweis von Jonny C....
        Unter http://www.honestly-concerned.org/other/Warum1.jpg & http://www.honestly-concerned.org/other/Warum2.jpg findet ihr eine Broschüre mit dem Titel "Warum wir hier sind!!" von einem Muhammad Adnan Salem, Chef des Dar al-Fikr Verlages (www.fikr.com). Leider nur abfotografiert und in schlechter Qualität, aber trotzdem solltet ihr euch die Mühe des Lesens machen, das ist wirklich ein hartes Stück deutsch-arabischer Ideologie.
        Zur Buchmesse im allgemeinen und dem dort ausliegenden "Informationsmaterial" gäbe es eh noch viel zu sagen, wozu ich die Tage vielleicht auch noch kommen werde. Und wie gesagt, lest euch das durch, der Text hat es in sich...
        Mit freundlichen Grüßen, Jonny


    3. Antisemitische Schmierereien auf einer Parkbank unmittelbar gegenüber von der Messe (ca. 100 Meter von unserem Proteststand)...
      (Ein Passant der dort jeden Tag mit seinem Hund spazieren geht machte uns darauf aufmerksam, daß diese Schmiererein NEU seit Beginn der Messe wären!!!!)
      http://www.honestly-concerned.org/Antisemitische_Schmierereien/page_01.htm


      • z.B. IMGP5318.JPG
          

    4. Noch ein paar "Nettigkeiten", die wir gerade von Simone K. erhalten haben.... (gefunden im Durchgang zur Halle 1, ziemlich am Anfang)
      (leider in schlechter Qualität, da mit Handy-Cam aufgenommen)


      1. Eines der Ausstellungsbilder auf der Buchmesse.... 
           

      2. Ein "interessantes" Poster...


         

    5. NEWS VOM PROTESTSTAND - 9.10.2004 - KONKRETE DROHUNGEN GEGEN UNSEREN PROTESTSTAND AM LETZTEN UND VORLETZTEN TAG DER BUCHMESSE...

      • Der Proteststand wurde erstmals am 9.10.2004 (und abermals am 10.10.2004) von einigen Arabischen (Ägyptischen) Männern (6) im Alter zwischen 20 und 25 aufgesucht, die sich ernsthaft mit Leuten vom Stand unterhielten und dann ganz in aller Ruhe mitteilten, daß sie den Stand als Kriegserklärung an die Arabische Welt sehen würden und das sie, sollten der Stand morgen wieder da sein, diesen "angreifen" würden. Mindestens einer der Männer betonte seinen Willen ganz Palästina von den Juden zu befreien und seine Bereitschaft jetzt hierfür sein Leben zu geben (dabei stampfte er mit dem Fuß auf). Am 10.10.2004 kehrten drei der "Herren" wieder und teilten mit, daß der Stand ja doch wieder da wäre und das man sich lieber ihre Gesichter merken sollte, denn die würde man noch brauchen. Man würde noch etwas erleben... Wir haben diese Drohung sehr ernst genommen, haben aber unseren Stand, wie angekündigt, bis zum Ende der Buchmesse weiter stehen lassen! (Nach der zweiten Drohung hatte der Stand dann allerdings auch Polizeischutz....)


    6. N-TV - Juden erheben schwere Vorwürfe - Volksverhetzung auf Buchmesse
      Nach Antisemitismus-Vorwürfen auf der Frankfurter Buchmesse prüft die Staatsanwaltschaft den Veranstaltern zufolge mehrere Bücher, die bei der Schau an arabischen Ständen ausliegen.
      Shimon Samuels, der Sprecher des jüdischen Simon-Wiesenthal-Zentrums, geht davon aus, dass mehrere der arabischen Werke nach dem deutschem Recht den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Das Zentrum habe die Buchmesse daher aufgefordert, die Ausstellung dieser Bücher zu verbieten und die betroffenen Verlage auszuschließen.
      Der stellvertretende Messe-Direktor Joachim Kehl sagte, die Messe habe eine Liste mit den vom Wiesenthal-Zentrum bemängelten Werken an das Landeskriminalamt weitergegeben. Die Staatsanwaltschaft prüft die Vorwürfe. Wie lang die Liste ist war nicht zu erfahren. Die arabischen Staaten sind in diesem Jahr Gastregion der weltgrößten Bücherschau.
      "Die Sünden von Juden und Judentum"
      "Wenn zensiert wird, dann nur Literatur, die gegen einen Straftatbestand in Deutschland verstößt", betonte Kehl. Das Wiesenthal-Zentrum hatte unter anderem das Buch "Die Sünden von Juden und Judentum" kritisiert, das im ägyptischen Merit-Verlag verlegt wird. Das Titelbild in den Farben schwarz, rot und weiß zeigt eine dunkle Straße, auf der vor einem großen Davidstern die Silhouette eines orthodoxen Juden zu erkennen ist. Das Buch, das am Abend noch am Stand des Verlages auslag, schüre Hass und verstoße gegen deutsches Recht. Verleger Mohammed Haschem wies den Vorwurf des Antisemitismus dagegen zurück und erklärte, kein Polizist habe ein Buch von seinem Stand mitgenommen. Das Werk stamme von dem israelischen Schriftsteller Israel Schahak und sei nicht antisemitisch, betonte er.
      Ein führender arabischer Verleger, der nicht namentlich genannt werden wollte, bezeichnete unterdessen Titel und Titelbild als problematisch. Zurückhaltend äußerte er sich zum Inhalt des Buches, den er nur kurz überflog, und der Übersetzung ins Arabische. "Diese beiden sind keine Antisemiten", betonte er mit Blick auf Schahak und den bekannten palästinensischen Literaturtheoretiker Edward Said, der das Vorwort zu dem Buch verfasst habe. Den Titel übersetzte der Verleger als "Juden und Judentum - 3000 Jahre der Sünde".
      "Israel wird im Jahr 2021 aufhören zu existieren"
      Das Wiesenthal-Zentrum kritisierte weitere arabische Werke. Darunter waren Bücher wie der Titel "Israel wird im Jahr 2021 aufhören zu existieren", der sich mit seiner Ankündigung auf den Koran berufe. Das Werk komme mit einer Begleit-CD-Rom für den Gebrauch als Lehrmaterial in der Schule heraus. Das Wiesenthal-Zentrum bemängelte auch ein libanesisches Buch mit dem Titel "Zu Ehren des großen Scheichs", auf dessen Titelbild der im Frühjahr getötete Hamas-Anführer Scheich Ahmed Jassin zu sehen sei. Andere Werke befassten sich mit Verschwörungstheorien, einer Verwicklung Israels in die Anschläge am 11. September 2001 oder kritisierten generell die USA und Israel. Während des Rundgangs des Generaldirektors der Arabischen Liga, Amre Moussa, sei mindestens eines der kritisierten Bücher vorübergehend vom Stand genommen worden.
      Buchmesse kein Werkzeug von Rassismus und Hass
      Er kritisiere nicht die Buchmesse, die selbst Opfer geworden sei, sagte Samuels. Er halte es für eine großartige Idee, die Arabische Liga als Ehrengast einzuladen. Eine Buchmesse müsse jedoch immer im Zeichen der Toleranz stehen und dürfe sich nicht zum Werkzeug von Rassismus und Hass machen lassen.
      Das Wiesenthal-Zentrum wurde 1977 als internationale Menschenrechtsorganisation gegründet und hat weltweit nach eigenen Angaben 440.000 Mitglieder. Es widmet sich hauptsächlich dem Kampf gegen den Antisemitismus.


      1. SZ - Frankfurter Buchmesse - Staatsanwaltschaft ermittelt wegen antisemitischer Schriften
        "Sünden der Juden und des Judentums" lautet ein Titel, ein anderes Werk plädiert für die Zerstörung Israels. Das Simon-Wiesentahl-Zentrum hat die Messe-Leitung auf mehrere offenbar antisemitische Schriften hingewiesen, die ausgerechnet von der Arabischen Welt als Ehrengast der Messe ausgestellt wurden.
        Der Direktor für internationale Beziehungen des Wiesenthal-Zentrums, Shimon Samuels, hatte den Messe-Chef Volker Neumann in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Brief auf die Bücher hingewiesen. Nach Ansicht der Organisation erfüllen einige den Straftatbestand der Volksverhetzung.
        Nach Angaben der Buchmesse prüft die Staatsanwaltschaft den Vorwurf. Das Landeskriminalamt (LKA) habe am Donnerstagmorgen jeweils ein Exemplar von sechs bis sieben beanstandeten Büchern zur Überprüfung mitgenommen, sagte Messe-Pressesprecher Holger Ehling. Die Werke werden nun auf Volksverhetzung geprüft.....

      2. nytimes- Anti-Zionist Arab Books Criticized at Fair
        Publishers from Arab countries came to the Frankfurt Book Fair as the guests of honor, seeking understanding and tolerance as well as a greater appreciation of Arab culture and literature. But several publishers, as well as the book fair itself, have attracted criticism and charges of anti-Semitism for their display of at least a dozen books with strong anti-Zionist themes.
         
         
      3. AP- Wiesenthal-Zentrum rügt antisemitische Literatur auf Buchmesse
        Auf der Frankfurter Buchmesse liegen nach Angaben des jüdischen Simon-Wiesenthal-Zentrums eine Reihe von Büchern arabischer Verlage aus, die antisemitische oder antiisraelische Aussagen enthalten....
         

      4. ISRAELNETZ - Antisemitismus-Vorwürfe auf der Frankfurter Buchmesse
        FRANKFURT (inn) - Der Direktor des europäischen Zweiges des Simon-Wiesenthal-Zentrums, Schimon Samuels, hat eine Liste mit angeblich antisemitischen und israelfeindlichen Publikationen veröffentlicht, die auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert wurden. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Bücher gegen deutsches Recht verstoßen.
        In einem am Donnerstagabend veröffentlichten Brief an den Präsidenten der Buchmesse, Volker Neumann, bat das Simon-Wiesenthal-Zentrum darum, die Ausstellung dieser Bücher zu verbieten und die betroffenen Verlage auszuschließen. Samuels listete zehn Beispiele auf, die in seinen Augen antisemitisch seien und wegen Volksverhetzung von der Polizei geprüft werden müssten. Der stellvertretende Messe-Direktor Joachim Kehl teilte inzwischen mit, dass die Liste an das Landeskriminalamt weitergegeben wurde. "Wenn zensiert wird, dann nur Literatur, die gegen einen Straftatbestand in Deutschland verstößt", so Kehl einem Bericht von n-tv zufolge.
        Die arabischen Staaten sind in diesem Jahr Ehrengast der weltgrößten Bücherschau. Samuels betonte, seine Kritik ziele nicht auf die Buchmesse, und er halte es für eine "großartige Idee", die Arabische Liga als Ehrengast einzuladen. Doch müsse eine Buchmesse immer im Zeichen der Toleranz stehen und dürfe sich nicht zum Werkzeug von Rassismus und Hass machen lassen.
        Zu den von Samuels kritisierten Büchern gehört etwa "Die Sünden von Juden und Judentum" des ägyptischen Merit-Verlages. Auf dessen Titelbild ist vor schwarz-rot-weißem Hintergrund und einem großen Davidstern ein orthodoxer Jude zu sehen, der sich verstohlen in eine dunkle Straße abwendet. Das Buch schüre Hass und verstoße gegen deutsches Recht, so Samuels. Der Verleger Mohammed Haschem wies den Vorwurf des Antisemitismus hingegen zurück. Das Werk stamme von dem israelischen Schriftsteller Israel Schahak und sei nicht antisemitisch.
        Drei andere Bücher, die in Frankfurt vom ägyptischen Horus-Verlag ausgestellt wurden, riefen zur Zerstörung Israels auf, hieß es. Darunter war eines mit dem Titel "Israel wird im Jahr 2021 aufhören zu existieren". Beigelegt ist eine CD-Rom als Lehrmaterial in der Schule.
        Das libanesische Buch "Zu Ehren des großen Scheichs" zeigte den im Frühjahr getöteten Hamas-Anführer Scheich Ahmed Jassin. Andere Werke befassten sich mit Verschwörungstheorien, wie etwa der Verwicklung Israels in die Anschläge vom 11. September 2001. Am Stand der ägyptischen amtlichen Zeitung "Al-Ahram" gab es ein Buch, das behauptet, Israel kontrolliere die USA. Zwei ägyptische Verlage präsentierten das Buch "Die weltweiten Tentakel des Mossad" (der israelische Geheimdienst). Der libysche Bücherstand zeigte das Buch "Isratine" von Muamar Gadafi, in dem der Staatschef ein Ende der jüdischen Staatshoheit fordert. Palästinensische Verlage vertrieben eine Karte, auf der Israel mit einer Grenze in Form einer sich windenden Schlange abgebildet ist.
        Ein Störer unterbrach die Lesung des neuen Buches von Philipp Gessler am Forum des SPIEGEL-Magazins. Als der Historiker sein Buch "Der neue Antisemitismus" vorstellte und auf den arabischen Antisemitismus zu sprechen kam, lief ein Mann vor die Bühne und rief, der Autor verbreite Lügen und der arabische Antisemitismus sei eine Erfindung.
        Das Wiesenthal-Zentrum wurde 1977 als internationale Menschenrechtsorganisation gegründet und hat weltweit nach eigenen Angaben 440.000 Mitglieder. Es widmet sich hauptsächlich dem Kampf gegen den Antisemitismus. (js)

      5. SIMON WIESENTHAL CENTER - WIESENTHAL CENTER CALLS FOR REMOVAL OF FRANKFURT BOOK FAIR DISPLAYS THAT INCLUDE "EXTINCTION OF ISRAEL IN 2021 AS WORD OF HOLY KORAN"
        October 6, 2004 - Paris - This year's Frankfurt Book Fair - the most important publishing convention on the calendar - is dedicated, as "Guest of Honour," to the "Arab World."
        In a letter to the Fair's President, Mr. Volker Neumann, the Wiesenthal Center’s Director for International Liaison, Dr. Shimon Samuels, stated, "This could have served as an opportunity for the guest to exhibit its quest for modernity."
        Samuels, currently attending the Fair, continued, "Sadly, a non-exhaustive look at the exhibitors' stands, this opening day, reveals a breach of good faith."
        The Center pointed to several examples of incitement and hate mongering:
        -Merit Publications, Cairo is selling copies of "Sins of the Jews & Judaiism" with a cover showing a Hasidic Jew, wearing a Star of David, furtively turning into a dark street.
        - Horus Publications of Egypt exhibits three books calling for the destruction of Israel. Among them is a volume announcing the extinction of the Jewish State in the year 2021 as the Divine Word of the Holy Koran. This is accompanied by a CD-ROM for schools.
        - At the Al-Ahram (Egypt's official daily newspaper) stand is a book proclaiming Israel's control of the United States, placed between two smiling photos of President Mubarak.
        - Displayed prominently by Printing, Publishing, Distribution Egypt Joint-Stock Co., Cairo, are two Stars of David and Menorah-bedecked books on the World Jewish Conspiracy.
        - Atlas Publishing and Informative Production Giza, Egypt promotes three volumes on the "Global Tentacles of the Mossad," ostensibly written by Egyptian intelligence agent, Farid al Faridi.
        - Arab Scientific Publishers, Beirut is marketing a laudatory tribute to the late HAMAS terrorist leader, Sheikh Yassin.
        - The official stand of the Syrian Arab Republic's Ministry of Information shows a poster of "the Israeli destruction of Qeneitra."
        - Alongside, the Dar Tlass Publishing House of Syrian Defense Minister, Mustapha Tlass (notorious for his antisemitic blood-libel "The Matzoh of Zion") is marketing two texts on "The Jewish Role in the 9/11 Destruction of the World Trade Center."
        - The official stand of Libya is distributing Colonel Khaddafi's white paper, "Isratine," calling for the end of Jewish sovereignty.
        - The tandem stands of Palestine Publishers and the German-Palestine Friendship League feature a map showing all of Israel as Palestine and a propaganda poster of Israel's defense barrier as a winding serpent.
        Samuels noted "several of these texts would be actionable under German law and are a stain on the image of the Frankfurt Book Fair."
        The Center urged President Neumann to publicly condemn this abuse of his good will, remove these texts and examine the shelves of all exhibitors for further such examples of incitement.
        The letter concluded, "A book fair must celebrate the values of tolerance and not allow itself to endorse a cult of racism and hatred."
        Photos were furnished of each of the above-mentioned offensive texts.For further information, please contact Dr. Samuels at +33.609.77.01.58.


        • SIMON WIESENTHAL CENTER - Read Letter To Book Fair Pres Volker Neumann...  

        • CENTRE SIMON WIESENTHAL EUROPE - SWC statement at OSCE Warsaw meeting, 12 October 2004
          Statement to the 55 Member-State Organization for Security and Cooperation in Europe Human Dimension Implementation Meeting, Warsaw, Poland, 12 October 2004 Presented by Dr. Shimon Samuels, Director for International Liaison of the Simon Wiesenthal Centre
          Mr. Chairman,
          Permit me to congratulate you and the OSCE for its recent initiatives to sensitize the States Parties to resurgent antisemitism and their obligations to contain this scourge.
          I must, however, point to an anomaly that will hinder the success of your endeavours. Only the day before yesterday, the largest annual publishers gathering, the Frankfurt Book Fair, closed on a mammoth celebration dedicated to this year's "Guest of Honour", the Arab World. This opportunity to manifest that region's aspirations to modernity and tolerance was sadly blighted by the display of texts inciting to antisemitism.
          The Simon Wiesenthal Centre exposed such titles as "The Sins of the Jews and Judaism Through 3,000 Years," "The Jews' Responsibility for 9/11," "The Global Tentacles of the Mossad," "Israel Must Expire in 2021 - Such is the Divine Word of the Holy Koran," "Jewish Control of America," etc...
          The Book Fair authorities responded by a statement announcing the confiscation of these volumes for investigation under German law. A further statement declared that "the Public Prosecutor's office in Frankfurt informed the management of the Frankfurt Book Fair that there are no legal reasons to ban the exhibiting of a number of books which the Simon Wiesenthal Centre had claimed to be antisemitic and instigating hatred. All the books which came under scrutiny by the Public Prosecutor are highly critical of Israel... [but] ...did not breach German law." A Book Fair official added that "as the books were in Arabic, it was impossible to study their content."
          Mr. Chairman, I am happy to submit to this session photos of the books in question showing the unambiguous incitement to Jew-hatred fomented by the illustrations on their covers.
          The Simon Wiesenthal Centre urges you to fill the lacuna in the interpretation of antisemitism by including in its remit any form of invective predicated upon a conspiracy theory holding Jews anywhere collectively responsible, whether in the State of Israel or in the diaspora.
          Mr. Chairman, if "The Protocols of the Elders of Zion" are, by definition, recognized as a classic of antisemitism, then its contemporary variants can be considered no less.
          Such invective is not a matter of inter-state conflict nor the legitimate criticism of Israeli policy. It is a threat to Jews everywhere and a menace to the democratic well-being of the States Parties of the OSCE.
          Thank you
          For further information, please contact Dr. Samuels at +33.609.77.01.58.


      6. Spiegel- Buchmesse: Israelkritische Bücher dürfen bleiben
        Die vom Simon-Wiesenthal-Zentrum kritisierten Bücher arabischer Verlage, in denen angeblich gegen Israel gehetzt werde, dürfen weiterhin auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt werden. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft geprüft, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden müsse.
         

      7. FAZ - Buchmesse - Antisemitismus-Vorwurf: Polizei ermittelt nicht
        08. Oktober 2004 Wegen angeblich antisemitischer Schriften auf der Frankfurter Buchmesse wird es vorerst keine Ermittlungen der Staatsanwaltschaft geben. Die Behörde erklärte am Freitag, sie habe das entsprechende Schreiben des Simon-Wiesenthal-Zentrums geprüft und keine Anhaltspunkte für die Einleitung eines Verfahrens gefunden.
        Die jüdische Organisation hatte mehrere Bücher arabischer Verlage aufgelistet, die ihrer Ansicht nach den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen und auf der Buchmesse ausgestellt werden. Ein Sprecher der Frankfurter Polizei, Jürgen Linker, sagte, zusammen mit der Staatsanwaltschaft sei man zu dem Ergebnis gekommen, „daß in dieser Frage - jedenfalls zurzeit - kein Handlungsbedarf besteht”. Das Schreiben des Wiesenthal-Zentrums sei nicht als Strafanzeige einzustufen, sondern lediglich als Informationsschreiben. Diese Informationen würden aber weiter überprüft....

      8. ARABIC NEWS - Confiscated books to remain in the Frankfurt Fair
        Officials at the International Frankfurt book Fair yesterday said that the Arab books confiscated by the police under the pretext of anti- Semitism on Thursday will be kept in the Fair after the police made an investigation which showed that the books content does not need banning.
        Simon Wiesenthal center which defends the Jewish rights said that certain books displayed in the guest of honors pavilions from the Arab world violate the German laws which ban provoking hatred.
        However, the organizers announced they will not withdraw these books after the police investigation which showed that the content of the books does not provoke hatred, according to the spokesman for the fair, Holger Eheling. He said that these book criticize Israel strongly but this does not " constitute a crime."...

      9. RPS News-  Syrian Books Glorifying Terrorism at Display in Germany  
        According to the Simon Wiesenthal Center, books by countries such as Syria, Libya, Lebanon, and Egypt are at display at the Frankfurt Book Fair in Germany are distorting the truth and propagandizing terrorism by glorifying Sheikh Yassin and denying the Holocaust.

      10. signOnSandiego- Book fair, Arab publishers accused of anti-Semitism

    7. TAZ - der kommentar - Holocaustleugner gesellschaftsfähig
      Das Grußwort des ägyptischen Nobelpreisträgers durfte ein Autor verlesen, der Verständnis für den Holocaust aufbringt: ein Skandal
      In der ägyptischen Zeitung Al Ahram schrieb er über den Holocaust: "Die Deutschen hatten keine andere Wahl, als sie in Züge zu verladen und in den Osten zu transportieren, denn die Juden waren unterentwickelt und eine Last für die deutsche Wirtschaft." Sein neues Buch widmete er Wafa Idris, der ersten Selbstmordattentäterin in Israel. Sie lässt er im Roman sagen: "Die Israelis fürchten uns Frauen mehr als die Männer, denn jeden Tag gebären wir palästinensische Knaben, und jeder neue Palästinenser untergräbt das Fundament des jüdischen Staates weiter. Wenn wir wissen, wie wir diese Kinder richtig erziehen, werden sie Jugendliche, deren Wunsch es ist, Märtyrer zu werden." Der Verfasser: Mohammad Salmawy. Er wäre nicht der Rede wert, hätte er nicht als Ehrengast der Buchmesse die Grußadresse des Nobelpreisträgers Nagib Machfus verlesen - im Beisein der bildungsbürgerlichen Elite Deutschlands.
      In Pressemeldungen firmierte Salmawy lediglich als "Freund" Machfus: Eine Prüfung seiner Schriften sollte wohl nicht stattfinden, auch wenn sie sich lesen wie Ähnliches von Leuchter oder Irving. Kein Protest bis heute. Dass so Holocaustleugner gesellschaftsfähig werden: War es das, was mit der linksalternativen Idee der Multikulturalität gemeint war? Bei aller europäischen Islamophilie: Auf wen darf Israel noch hoffen, wenn es um sein Existenzrecht geht?" JAF
      taz Nr. 7484 vom 11.10.2004, Seite 14, 52 Zeilen (Kommentar), JAF


      1. ULRICH W. SAHM - Gerichtliches Nachspiel für Frankfurter Buchmesse?
        Jerusalem, 13. Oktober 2004 - Das Simon Wiesenthal Center hatte während der Frankfurter Buchmesse versucht, gegen die Darbietung volksverhetzender antisemitischer Bücher aus arabischen Ländern vorzugehen. Ohne großen Erfolg, abgesehen von kostenloser PR im In- und Ausland. Beanstandet wurde etwa ein Buch mit dem Titel "Juden und Judentum - 3000 Jahre der Sünde". Das Titelbild in den Farben schwarz, rot und weiß zeigt eine dunkle Straße, auf der vor einem großen Davidstern die Silhouette eines orthodoxen Juden zu erkennen ist.
        Die Messeleitung übergab die Liste der beanstandeten Bücher mit teilweise blutrünstigen Titelbildern dem Staatsanwalt. Mangels Arabischkenntnissen konnte der nicht sofort handeln. Da die Messe zwei Tage später enden sollte, wäre ein Verfahren sinnlos gewesen. Denn die Darbietung und Verbreitung rassistischer wie volksverhetzender Texte ist nur in Deutschland verboten, nicht aber in arabischen Staaten. Gleichwohl haben wohl einige arabische Verleger die inkriminierten Titel unter der Theke verschwinden lassen: Ihr Auftritt in Deutschland sollte Sympathiepunkte sammeln und nicht anecken.
        Inzwischen bahnt sich ein Streit zwischen dem Messesprecher Holger Ehling und dem israelischen Betreiber eines elektronischen Informationsdienstes in Wien, Samuel Laster, an.
        Laster veröffentlichte auf seiner Internetseite www.juedische.at einen Text des Publizisten Thomas von der Osten Sacken, zu der Frage: "Würde der deutsche Bundeskanzler auch an der Seite eines David Irving oder anderer Holocaustleugner öffentlich auftreten und den Dialog suchen?" Muhammed Salmawy, Redakteur der ägyptischen Zeitung Al Ahram, verlas im Beisein des Kanzlers die Begrüßungsrede des Nobelpreisträgers Maguib Mahfuz, 91 und reiseunfähig. Salmawy sei ein notorischer Antisemit und Holocaustleugner. Der Informationsdienst zitiert Salmawy: "Es gibt keinerlei Erkenntnisse, die auf die Existenz von Massengräbern hinweisen, weil die Größe der Öfen (in Auschwitz) unmöglich die Kapazitäten für die Vernichtung so vieler Juden hatten." Salmawy verherrlichte in einem Buch Wafa Idris, die erste palästinensische Selbstmordattentäterin, "ein Lob auf die Gleichheit der Frauen, die sich ab Januar 2002 wie die Männer mit Sprengstoff inmitten von israelischen Menschen in die Luft sprengen dürfen". In einem Interview mit der BBC leugnet Salmawy den Holocaust. "Nur" eine halbe Million Juden seien getötet worden, während die Israelis an den Palästinensern einen "Holocaust" begehen. Nicht Osama bin Laden, sondern der israelische Mossad habe den 11.9. verübt. Stürmer-ähnliche Karikaturen bezeichnete Salmawy gegenüber der BBC als "politisch legitimes Mittel".
        Nach diesen Veröffentlichungen wandte sich Messesprecher Ehling an Laster. Es gebe keinerlei Belege für die angeblichen Behauptungen Salmawys. Im Internet, so Ehling, habe er keine "strafrechtlich relevanten" Dokumente entdeckt. "Ich sehe keine Veranlassung, mich von unserm Ehrengast zu distanzieren, wenn er nicht gegen das deutsche Strafrecht verstößt", schreibt Ehling in einer Email an Laster. Nachts um zwei rief Ehling bei Laster an, um wegen "Rufschädigung" (der Messe) und "Gefährdung des Standorts Frankfurt" zu drohen. "Jungle World" enthüllte Ehling, wem sein Vertrauen gelte. Salmawy hätte ihm versichert, kein Antisemit zu sein!
        Salmawy hat inzwischen in Al Ahram auf den Streit zwischen Ehling und Laster reagiert und diesen zur Krönung der arabischen Beteiligung an der Buchmesse
        stilisiert: "Das ist ein konkreter Beweis unseres Erfolges, weil man es dahin gebracht hat, die Zionisten zu provozieren!"
        Derweil werden auf jüdischen Internetseiten private Fotos von Ständen herumgereicht, die mit Genehmigung nahe der Messe aufgestellt werden durften. Ein Stand verkaufte Original-Nazi-Literatur mit Adolf Hitler auf dem Titelblatt. Auf Sitzbänken rund um die Messe wurden mit Filzstift Hakenkreuze und Sprüche wie "Juden raus" hinterlassen.
        Thomas von der Osten Sacken kommt zum Schluss: "Dass die Buchmesse von einem Holocaustleugner eröffnet wurde, der dem Staat Israel sein Existenzrecht abspricht und Massaker an Zivilisten verherrlicht, stieß bislang in den deutschen Medien auf keinerlei Widerspruch, ja fand nicht einmal Erwähnung. Im Gegenteil, es scheint ganz so, als seien Figuren wie Salmawy genau jene Partner, mit denen man in Deutschland so gerne zum Dialog zu Tisch setzt, um für Frieden und Völkerverständigung zu werben."
          • Passende Photos hierzu findet man zu genüge weiter oben auf dieser Seite....!!!! 

        1. Jungle World- »Die Vorwürfe sind nicht belegt« - small talk
          Auf der Eröffnungsveranstaltung der Frankfurter Buchmesse, an der auch Bundeskanzler Gerhard Schröder teilnahm, verlas Mohammad Salmawy eine Botschaft des Literaturnobelpreisträgers Nagib Machfus. Salmawy ist Herausgeber der ägyptischen Zeitung al-Ahram Hebdo. Kritikern gilt er als Holocaust-Leugner. Jungle World fragte beim Sprecher der Messe, Holger Ehling, nach.
          Kennen Sie die Vorwürfe gegen Mohammad Salmawy?
          Die Vorwürfe, die auf einer Internetseite namens die jüdische erhoben werden, sind nicht belegt. Ich habe mit Herrn Salmawy gesprochen, und er hat mir erklärt, dass aus Rezensionen, die er über Bücher von Roger Garaudy und David Irving geschrieben hat, Zitate herausgenommen und ihm in den Mund gelegt werden.
          Kritik an Salmawy gab es schon 1998, als ihn die Académie française auszeichnen wollte.
          Ich habe jetzt im Internet ein bisschen geguckt und nichts Hieb- und Stichfestes gefunden. Die Académie hat damals gesagt, dass die angeprangerten Schriften nicht antisemitisch seien, dass man aber um des Friedens willen auf die Ehrung verzichtet. Und da es …
          In seinen Kolumnen bezieht sich Salmawy auf Garaudy und Irving. Das ist …
          … und da es in Deutschland eine Unschuldsvermutung gibt, erwarte ich, wenn unser Redner Gegenstand von solchen Vorwürfen ist, dass man sie auch beweist. Wir kennen Herrn Salmawy als ausgezeichneten Dramatiker und Journalisten, der uns von den Repräsentanten der arabischen Welt vorgeschlagen wurde. Er ist der engste Vertraute von Herrn Machfus, und es gab für uns keinen Grund, seine Integrität anzuzweifeln.
          Kennen Sie Salmawys Buch »Wafa Idris …«, in dem es unter anderem um die erste weibliche palästinensische Selbstmordattentäterin geht und in dem …
          Ich kenne das Buch nicht. Auch dort hat Herr Salmawy mir erklärt, dass die ihm dabei zur Last gelegten Zitate aus dem Kontext gerissen sind und nicht stimmen.
          Sie begnügen sich damit, beim Adressaten der Kritik nachzufragen, ohne selbst nachzulesen?
          Ich bitte um die Übersendung von gerichtsfesten Dokumenten. Solange wir die nicht bekommen, werden wir zu unserem Redner stehen.
          interview: deniz yücel


          • SELTSAM, SELTSAM, FINDEN SICH DOCH ALLE BEWEISE ONLINE BEI JUEDISCHE.AT, WIE AUCH BEI UNS.... 
            JUEDISCHE.AT - Geschichten aus 1001 Nacht - Pressesprecher der Frankfurter Buchmesse zweifelt Quellen für den Bericht über Holocaustleugner als Eröffnungsredner an und hat selbst eine wunderbare Quelle: den Leugner selbst
            Am Samstag Abend spätestens merkt der Vizedirektor für Kommunikation der Frankfurter Buchmesse, daß er möglicherweise ein Problem hat. Ein Bericht von Thomas Von der Osten Sacken in die jüdische enthüllt den Auftritt des Holocaustleugners Muhammed Salamawy als Vertreter des Nobelpreisträgers Nagib Mahfuz....


      2. FR- Zuviel Sehnsucht nach multikultureller Harmonie
        Das Middle East Media Research Institute kritisiert scharf den arabischen Länderschwerpunkt der diesjährigen Frankfurter Buchmesse 
        Frankfurter Rundschau: Herr Müller, Sie haben sich den diesjährigen Länderschwerpunkt der Frankfurter Buchmesse genau angesehen. Was haben Sie festgestellt?
        Jochen Müller: Die Buchausstellung bestand aus zwei Teilen, die offizielle Ausstellung der Arabischen Liga sowie die der einzelnen arabischen Verlage, insgesamt etwa 25 000 Bände. Da ist es natürlich schwer, einen Überblick zu bekommen. Schnell zu erkennen war aber, dass sich ein großer Teil der politischen Bücher mit der Situation im Nahen Osten beschäftigte, auch mit der Politik der USA sowie Israels. Unter ihnen gab es nicht wenige Bücher, die eindeutig - erkennbar an Titeln, Umschlägen oder Vorworten - antisemitisch waren..... 


        1. Tagesspiegel- POSITIONEN: Rückkehr der Weisen von Zion
          Auf der Buchmesse zeigte sich die arabische Welt auch antisemitisch Von Jochen Müller
          Die Juden sind die Mörder der Propheten und der größte Feind der Menschheit.“ Oder: „Die Religion der Juden fordert die Vernichtung aller anderen Völker.“ Derlei Behauptungen erfüllen nach deutschem Recht den Tatbestand der Volksverhetzung und sollten strafrechtlich verfolgt werden. Nicht so in Frankfurt: Dort wurden der Öffentlichkeit in der vergangenen Woche gleich eine ganze Reihe Bücher mit diesen und anderen antisemitischen Inhalten präsentiert – und zwar unter dem Dach der weltweit größten Bücherschau. Manchen der ausgestellten Werke war ihr Inhalt schon von außen anzusehen – wenn etwa das Cover eines Buchs über „Terror und Gewalt im zionistischen Denken“ einen mit Totenköpfen verzierten und blutüberströmten Davidstern zeigt oder derselbe auf einem Bild der zusammenstürzenden Türme in New York durch die Explosionswolke schimmert. 

        2. BILD Titelseite 15.10.2004... 

        3. ÄRGERLICHER LESERBRIEF IN DER FR....
          FR- LESERBRIEFE. Fragwürdige Ankläger
          Zu: Neue Kritik an der Buchmesse (FR Nachrichten vom 14. Oktober)
          Dass die Kritik am arabischen Länderschwerpunkt der Buchmesse nicht verstummen "will", beschreibt die Lage treffend. Eine Reihe von Gruppen will die Konfrontation am Kochen halten, im Sinne von "Regimechange statt kritischer Dialog", wie sich die Kampagne zionistischer Gruppen gegen die Buchmesse nannte. Ob das "nicht stark nach Rumsfeld, nach Angriffskrieg klingt", fragte ein besorgter Berichterstatter der Berliner Zeitung (8.10.04) den Infostand-Betreiber, und erhielt zur Antwort: "Klar. Genauso ist das auch gemeint".

        4. hr- Medieninstitut erhebt schwere Vorwürfe gegen Frankfurter Buchmesse
          Vier Tage nach Beendigung der Frankfurter Buchmesse wirft das Middle East Media Research Institut (MEMRI) der Messeleitung vor, dass zahlreiche Bücher aus arabischen Ländern mit antisemitischem Inhalt ohne Beanstandungen präsentiert wurden. 
           
           
        5. WELT - Schatten des Verdachts - Buchmesse - von Uwe Wittstock
          Solche Vorwürfe wiegen schwer. Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Frankfurter Buchmesse, so kritisiert das Middle East Media Research Institut (MEMRI), seien "nicht wenige Bücher" ausgestellt worden, die einen antisemitischen Inhalt gehabt hätten. Die Vorstellung, daß ausgerechnet eine Buchmesse in Deutschland zur Plattform für judenfeindliche Hetzschriften geworden sein könnte, ist erschreckend.
          Allerdings sind die Vorwürfe nicht neu. Sie wurden bereits auf der Buchmesse erhoben. Holger Ehling, der Sprecher der Messe, betont, daß es den Kritikern nicht gelungen sei, gerichtsfeste Beweise für ihre Behauptungen vorzulegen. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft habe während der Messe ermittelt, aber keinen Anlaß gefunden, um einzugreifen. Die Buchmesse jedoch, so Ehling, könne von sich aus keine Bücher verbieten.
          Das ist auch gut so. Die Buchmesse darf in Deutschland nicht die Funktion einer Zensurbehörde übernehmen. Allerdings mußten sich die Organisatoren der Messe schon in dem Moment darüber klar sein, daß es zu politischen Problemen kommen könnte, als sie die Arabische Liga als Ehrengast nach Frankfurt einluden. Sie haben deshalb mit der Arabischen Liga ausdrücklich vereinbart, bei dem Messe-Auftritt jeden Angriff auf Dritte zu unterlassen. Tatsächlich wurden keine Konflikte während der zahlreichen Veranstaltungen bekannt.
          Rund 25 000 Titel in arabischer Sprache sollen auf der Buchmesse zu sehen gewesen sein. Daß viele davon mit der israelischen Politik der letzten Jahre sehr heftig ins Gericht gegangen sein dürften, liegt auf der Hand. Daß jedoch bei manchen - nicht nur arabischen - Autoren die Kritik an Israel mitunter fließend in antisemitische Hetze übergeht, ebenfalls.....


          1. LESERBRIEF AN DIE WELT / HERRN WITTSTOCK....
            Von:
            Sacha Stawski
            Gesendet: Fr 15.10.2004 23:13
            An: sstawski@honestly-concerned.org
            Betreff: http://www.welt.de/data/2004/10/16/346690.html

            Sehr geehrter Herr Wittstock,
            Soweit uns bekannt ist, sind mehrere Redakteure der WELT Abonnenten der Honestly-Concerned Mailingliste. Somit liegen der WELT bereits seit einigen Tagen die von uns gesammelten Beweise vor. Das was MEMRI "behauptet" ist tatsächlich nicht neu, aber dennoch ist es ein unmöglich zu widerlegender Fakt.
            Es ist schade, daß man weder bei MEMRI, noch bei den anderen, die bereits seit längerem die Kritik in den Raum gestellt hatten (u.a. das Simon Wiesenthal Center, Juedische.at, Thomas von der Osten Sacken, Honestly-Concerned, die Zionistische Organisation, nur um ein paar zu nennen) weiter nachgefragt hat. Sollten die Bilder auf der Seite http://www.honestly-concerned.org/Buchmesse.htm nicht ausreichend genug als Beweis sein, können wir gerne die auf der Buchmesse erhaltenen Pamphlete und gekauften Bücher zu Verfügung stellen!
            Noch eine Anmerkung: Eine Rückfrage bei der Staatsanwaltschaft hätte ergeben, daß die Aussagen von Herrn Ehling fehlerhaft sind. Dort wurde nie eine Untersuchung eingeleitet, da keine Anzeige erstattet worden war. Man hatte lediglich eine Kopie des Briefes des Wiesenthal Centers bei der Staatsanwaltschaft erhalten und von einer weiteren Untersuchung aus Zeitgründen, mangels weiteren Beweisen und Arabischen Sprachkenntnissen abgesehen. Genauso ist es unwahr, daß Herrn Ehling keine Beweise vorgelegt wurden. Diese werden jedoch bis heute von ihm ignoriert. Die genauen Vorkommnisse und Hintergründe sind ebenfalls auf der genannten Website (und bei Juedische.at) nachlesbar.
            Gänzlich außer Acht gelassen wird in dem Kommentar übrigens, daß einer der Eröffnungsredner neben Bundeskanzler Schröder, Mohammad Salmawy, ein bekannter Holocaustleugner ist.
            Ich hoffe sehr, daß Sie MEMRI Gelegenheit geben werden auf Ihre Einladung einzugehen und die entsprechenden Beweise mit gleichem Gewicht vorzutragen, wie Sie Ihre Zweifel in den Raum gestellt haben.
            Es ist enttäuschend solch einen fragwürdigen Kommentar gerade in der WELT zu finden!
            Mit freundlichen Grüßen,
            Sacha Stawski
            Chefredakteur und Gründungsmitglied Honestly-Concerned
            - Eine Initiative besorgter Bürger die sich für eine wahrhaftige Berichterstattung und gegen Antisemitismus einsetzen.. 

          2. ANTWORT VON HERRN WITTSTOCK....
            -----Original Message-----
            From: Wittstock, Dr. Uwe
            Sent: Saturday, October 16, 2004 4:53 PM
            To: sstawski@honestly-concerned.org
            Subject: Vorwürde gegen Buchmesse

            Sehr geehrter Herr Stawski,
            Dank für Ihre Zuschrift. Zunächst: Bitte glauben Si mir, dass mich jedes Anzeichen von Antisemtismus - zumal wenn es in Deutschland zum Vorschein kommt - mit tiefer Sorge erfüllt. Ich denke, dies auch in meinem Kommentar zum Ausdruck gebracht zu haben.
            Nun zu Ihren Einwänden zu meinem Kommentar: Mir sind dabei einige Punkte nicht ganz klar: Warum meldet sich Memri erst nach der Buchmesse mit seinen Vorwürfen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Ihnen als Chefredakteur von Honeslty-Converned und Memri? Wenn es bei der Staatsanwaltschaft in Frankfurt an einer Anzeige wegen des antisemitischen Materials fehlte, weshalb haben Sie sie nicht gestellt? Überhaupt: Weshalb haben Sie sich an die Buchmessen-Leitung gewandt, statt gleich an die Öffentlichkeit und die Staatsanwaltschaft? Die ganze Affäre ist jetzt, nachdem die Stände angebaut sind, sehr schwer zu überprüfen.
            Ich habe Ihren Einwand sofort an die Ressortleitung des Feuilletons weitergegeben. Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich in dieser Sache als Autor des Kommentars nicht persönlich Entscheidungen treffen möchte. Die Ressortleitung wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.
            Mit freundlichen Grüßen
            Uwe Wittstock
            Die Welt
            Kulturkorrespondent Frankfurt am Main

          3. 2. LESERBRIEF AN DIE WELT / HERRN WITTSTOCK....
            -----Original Message-----
            From: Sacha Stawski
            Sent: Sunday, October 17, 2004 6:22 PM
            To: 'Wittstock, Dr. Uwe'
            Subject: RE: Vorwürde gegen Buchmesse


            Sehr geehrter Herr Dr. Wittstock,
            Für Ihre schnelle Antwort und für die Weiterleitung der Informationen an Ihre Redaktion bedanke ich mich.
            Um Ihre Fragen zu beantworten...
            MEMRI ist ein unabhängiges Institut, mit Sitz in Washington, Jerusalem, Bagdad und Berlin. 
            Honestly-Concerned ist eine unabhängige  deutsche Bürgerinitiative . Es besteht keinerlei Verbindung zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Organisationen. Es gab lediglich eine Veranstaltung im April diesen Jahres, bei der jemand von Memri, Yigal Carmon, und ich auf dem gleichen Podium gesessen haben.
            Warum sich Memri erst jetzt zu Wort gemeldet hat, kann nur Memri beantworten.  
            Umgekehrt kann ich Ihnen sagen, daß sich Andere bereits während der Buchmesse lautstark zu Wort gemeldet hatten, von den Medien aber weitestgehend ignoriert wurden.  
            Unter anderem wurde auf Juedische.at, wie auch in mehreren Sonderausgaben von Honestly-Concerned (die auch an Vertreter der Medien gingen) über die Mißstände auf der Messe berichtet.  
            Nach der Presseerklärung des Simon Wiesenthal Centers gab es kurzzeitig etwas Medienaufmerksamkeit in Deutschland, die aber geschickt von der Buchmesse mit falschen Pressemeldungen diskreditiert wurde. Anstatt Strafanzeige zu erstatten, hatte das Wiesenthal Center lediglich einen Beschwerdebrief an die Messe geschickt. Dieser Brief wurde, wie schon erwähnt, von der Messeleitung an die Polizei übergeben. Anzeige wurde nicht erstattet, wie wir erst später erfuhren. Entscheidend hierbei ist wie die Staatsanwaltschaft mit den erhaltenen Informationen von da an weiter verfuhr.
            Bei den vom Wiesenthal Center aufgeführten Beschwerden handelt es sich eigentlich um ein so genanntes Offizialdelikt, bei dem die Staatsanwaltschaft auch ohne Strafanzeige hätte handeln können/müssen. Somit gab es keinen Grund für einen Dritten Strafanzeige zu erstellen. Beweise gab es in Hülle und Fülle, die wir ja auch ausreichend dokumentiert haben (www.honestly-concerned.org/Buchmesse.htm). Die Aufgabe von Honestly-Concerned, einer Medienbeobachtungsgruppe, kann es lediglich sein auf Mißstände hinzuweisen. Genauso ist es nicht die Aufgabe von Presseorganen wie "Die Welt" Strafanzeigen zu initiieren.
            Honestly-Concerned hat sich immer nur an die Öffentlichkeit gewand. Kontakt zur Buchmesse hatten unseres Wissens nach lediglich das Simon Wiesenthal Center und Samuel Laster von Juedische.at, der ein journalistisches Interesse an einer Stellungnahme der Messe hatte. (Juedische.at ist übrigens auch ein von HC unabhängiger Nachrichtendienst, wie es auch keine Verbindung zwischen Honestly-Concerned und dem Wiesenthal Center gibt!).
            Es wird mich freuenvon Ihrer  Ressortleitung zu hören und gerne auch die uns vorliegenden Pamphlete, Bücher und Zeugen für weitere Veröffentlichungszwecke zu Verfügung zu stellen.
            Mit freundlichen Grüßen,
            Sacha Stawski

      3. EUSSNER.NET - Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004
        Der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Scheich Mohamed Ramadan al-Bouti nimmt, organisiert vom syrischen Verlag Dar el-Fikr el-Muasser, am Samstag, den 9. Oktober 2004, im Rahmen des Programms der Buchmesse an einem Smposium zum Thema "Zukunft des Islam in einer sich verändernden Welt" teil. Der Verlag Dar el-Fikr el-Muasser gibt die Schriften des Schariah-Gelehrten heraus und ehrt diesen bereits im Jahre 2002. Die Umarmung der Islamisten durch die deutsche literarische Welt ist beispiellos. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die westlichen Staaten sich den Rang ablaufen darin, die wüstesten Juden- und Israelhasser bei sich willkommen zu heißen. Auch in den USA ist er ein gern gesehener Gast ... [mehr]

      4. EUSSNER.NET - Islamisten und deren Freunde auf der Frankfurter Buchmesse 2004 - eine Nachlese
        Die "Jungle World " berichtet, dass der Pressesprecher der Frankfurter Buchmesse 2004 Holger Ehling Quellen und Belege dafür suche, dass einer seiner Ehrengäste, Mohamed Salmawy, der Chefredakteur der französischen Ausgabe der ägyptischen Regierungszeitung "Al-Ahram", den Holocaust leugnet und sich dabei auf die Negationisten Roger Garaudy und David Irving bezieht. Er guckt dazu "ein bißchen" ins Internet und findet nichts "Hieb- und Stichfestes". Da sieht er keine andere Möglichkeit der Verifikation, als Mohamed Salmawy selbst zu fragen. Der bestreitet die Anschuldigungen ... [mehr]

      5. Thomas von der Osten-Sacken - Holocaustleugner eröffnet Buchmesse in Frankfurt
         Würde, darf man sich fragen, der deutsche Bundeskanzler auch an der Seite eines David Irving oder anderer Holocaustleugner öffentlich auftreten und den Dialog suchen? Seit vergangenem Dienstag scheint zumindest klar, dass allzu große Berührungsängste nicht bestehen.
        Denn nach Schröder sprach zur Eröffnung der diesjährigen Buchmesse, die mit Ehrengast „Arabische Liga“ ausgerichtet worden ist, Mohammad Salmawy, der eine Grußbotschaft des inzwischen 92 jährigen ägyptischen Nobelpreisträgers Nagib Machfus verlas, weil dieser Gesundheitsgründen nicht kommen konnte.
        Salmawy, Herausgeber der französischsprachigen staatseigenen ägyptischen Zeitung Al Ahram Hebdo, ist seit Jahren dafür bekannt, den Holocaust zu leugnen und Selbstmordattentate in Israel zu verherrlichen. 
        In Al Ahram etwa schrieb er: „Es gibt keinerlei Erkenntnisse, die auf die Existenz von Massengräbern hinweisen, weil die Größe der Öfen (in Ausschwitz) unmöglich die Kapazitäten für die Vernichtung so vieler Juden hatten.“  Auch hätten die Sowjets Dokumente übergeben, die zeigten, dass sich nicht mehr als 70 000 Juden in dem Konzentrationslager befunden hätten. Derartige Aussagen sind kein Wunder, setzte sich Salmawy doch engagiert für den französischen Holocaustleugner und ehemaligen KPF-Vorsitzenden Roger Garaudy ein und bezog sich ebenfalls positiv auf David Irvings Schriften.
        Die „Verschaffung“ der deutschen Juden in den Osten allerdings findet Salmawys Zustimmung: “Die Deutschen hatten keine andere Wahl als sie  in Züge zu verladen und in den Osten zu transportieren, denn die Juden waren unterentwickelt und eine Last für die deutsche Wirtschaft.“
        Zugleich erklärte er einer kanadischen Zeitung, dass all die Untaten, die die Nazis an den Juden verübt hätten (!) heute Israel den Palästinensern antue. Wer dies aber erwähne, werde umgehend von der „zionistischen Lobby“ des Antisemitismus angeklagt.
        In vier Artikeln lobte er zudem Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ als zeitlos treffende Beschreibung jüdischen Verhaltens in Vergangenheit und Gegenwart.
        Ein von ihm verfasstes kürzlich erschienenes Buch „Wafa Idris und andere palästinensische Geschichten“ ist der ersten weiblichen Selbstmordattentäterin Wafa Idris gewidmet, die sich im Januar 2003 in der Jerusalemer Innenstadt in die Luft sprengte. In dem Roman lässt er  Wafa Idris sagen: “Die Israelis fürchten uns Frauen mehr als die Männer, denn jeden Tag gebären wir palästinensische Knaben, und jeder neue Palästinenser untergräbt das Fundament des jüdischen Staates weiter. Wenn wir wissen, wie wir diese Kinder richtig erziehen, werden sie Jugendliche, deren Wünsch es ist Märtyrer zu werden.“
        Dass die Buchmesse von einem Holocaustleugner eröffnet wurde, der dem Staat Israel sein Existenzrecht abspricht und Massaker an Zivilisten verherrlicht, stieß bislang in den deutschen Medien auf keinerlei Widerspruch, ja fand nicht einmal Erwähnung. Im Gegenteil, es scheint ganz so als seien Figuren wie Salmawy genau jene Partner, mit denen man in Deutschland so gerne zum  Dialog zu Tisch setzt, um für Frieden und Völkerverständigung zu werben.


        1. HaGalil- Keine Berührungsängste:Holocaustleugner eröffnet Buchmesse in Frankfurt
          Würde, darf man sich fragen, der deutsche Bundeskanzler auch an der Seite eines David Irving oder anderer Holocaustleugner öffentlich auftreten und den Dialog suchen? Seit vergangenem Dienstag scheint zumindest klar, dass allzu große Berührungsängste nicht bestehen.... 

        2. Jungle World - Der Walser of Arabia
          Muhammad Salmawy, Chefredakteur der ägyptischen al-Ahram Hebdo, gibt sich aufgeklärt. Doch sein Weltbild ist antisemitisch. von götz nordbruch
          Die Kritik an der Hamas war deutlich: Sie benachteilige die Frau in der palästinensischen Gesellschaft. Immer wieder hatte Sheikh Ahmed Yassin, der ehemalige »geistige Führer« der Hamas, darauf hingewiesen, dass eine Beteiligung von Frauen am bewaffneten Kampf gegen die israelische Besatzung ausgeschlossen sei.

        3. Benador Associates - Chancellor Schroeder inaugurates Book Fair in Frankfurt Together with notorious Holocaust-Denier - by Thomas von der Osten-Sacken
          Die Juedische - October 10, 2004
          Would the German Chancellor Schroeder show himself in public with a Holocaust-Denier like David Irving? Would he seek a dialogue with him?
          Last Tuesday has proven that he has at least not that great fear of contact with these kind of people.
          After Chancellor Schoeder held a speech at the opening event of this year Book Fair in Frankfurt, the notorious Mohammad Salmawy delivered a greeting message of Nobelprice Winner Nagib Machfus, who was not able to visit the Book Fair. This year's guest of honour at the book fair is the Arab League. In advance a variety of Right's organization expressed their outrage about the fact, that the Fair was planned together with the Arab League, representing Governments in the Arab World, who are all accused of a wide range abuse of Human Rights, promotion of anti-Semitic publications and even support of Terrorist activities.
          Since years it is well known, that Mohammed Salmawy, editor of the French magazine Al Ahram Hebdo, publicly denies the Holocaust and praises Suicide Bombers in Israel. Al Ahram Hebdo is property of the Egyptian government.
          He wrote in that magazine: "There are no findings to indicate the existence of mass graves, because the size of the ovens makes it impossible for many Jews to have been killed there. According to the lists presented by the Soviets to the Germans, no more than 70,000 Jews were registered as having been at Auschwitz."...

        4. Juedische.at- Chancellor Schroeder inaugurates Book Fair in Frankfurt Together with notorious Holocaust-Denier
          Would the German Chancellor Schroeder show himself in public with a Holocaust-Denier like David Irving? Would he seek a dialogue with him?
          ..According to The Ottawa Citizen he explained: "All the atrocities the Nazis have done to innocent Jews at the time are now being committed against the Palestinians by the very victims of evil, and when you tell that you are anti-Semitic." 
           

      6. JUEDISCHE.AT - Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004 - Gudrun Eussner

        Der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Scheich Mohamed Ramadan al-Bouti nimmt, organisiert vom syrischen Verlag Dar el-Fikr el-Muasser, am Samstag, den 9. Oktober 2004, im Rahmen des Programms der Buchmesse an einem Symposium zum Thema "Zukunft des Islam in einer sich verändernden Welt" teil. Der Verlag Dar el-Fikr el-Muasser gibt die Schriften des Schariah-Gelehrten heraus und ehrt diesen bereits im Jahre 2002. Die Umarmung der Islamisten durch die deutsche literarische Welt ist beispiellos. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die westlichen Staaten sich den Rang ablaufen darin, die wüstesten Juden- und Israelhasser bei sich willkommen zu heißen. Auch in den USA ist er ein gern gesehener Gast. Er und sein Sohn Dr. Mohamed Tawfik al-Bouti hätten weltweit eine im Vergleich zu Yusuf al-Qaradawi kleine aber gediegene Anhängerschaft, schreibt der Anthropologe und Professor für religiöse Studien John R. Bowen, von der Washington University in St. Louis. Beide erklären, dass islamische Normen bei sich ändernden Bedingungen wechselten, dass aber einmal geklärte Angelegenheiten für immer geklärt seien, und es dürfe nicht einfach irgend jemand die Schriften interpretieren (ijtihâd).

        Selbstverständlich bestimmen Gelehrte wie Vater und Sohn al-Bouti, was ein für allemal geklärt ist, und wann geänderte Bedingungen einen Normenwechsel angeraten sein lassen. Für die Ansichten anderer ist bei den Islamisten kein Platz.

        "Dr. Mohamed Ramadan al-Bouti war Teilnehmer zahlreicher internationaler Konferenzen und Seminare in arabischen und islamischen Ländern sowie in Europa und Amerika, und er ist Mitglied angesehener internationaler Akademien, wie dem Higher Council of the Oxford Academy, in England, und Al Bait Islamic Thought Academy, vormals Royal Academy for the Islamic Civilisation Researches, in Amman, Jordanien. Er ist auch Gastprofessor an vielen arabischen und islamischen Universitäten", schreibt die Golfzeitung "Khaleej Times Online", am 5. Oktober 2004. Mit seiner Aufrichtigkeit und Hingabe erobere er die Herzen seiner Zuhörerschaft, einfacher Menschen und Akademiker, von Männern und Frauen.

        Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti, dieser Feind Israels, ist 1929 geboren. 1965 promoviert er an der Al-Azhar-Universität über "Die Ursprünge des islamischen Rechts". Er geht hervor aus den Moslembrüdern Syriens, und zwar zu der Zeit, als Said Ramadan, der Vater des Tariq Ramadan, in Damaskus die syrische Zweigstelle der Moslembruderschaft aufbaut. Er lehrt an der Universität Damaskus islamisches Recht, die Schari'a und betreut die Magisterkandidaten und Doktoranden. Er ist Autor von vierzig Büchern über Religionswissenschaft, Literatur, Philosophie, Soziologie sowie der Probleme der Zivilisation, teilt er auf seiner Web Site mit.

        In einer Predigt zu Beginn des Irakkrieges verurteilt er den Verrat der muslimischen Staatschefs aber auch der Massen sowie solcher Muslime, die für persönlichen Vorteil dem Feind dienen. Er ist wie alle Salafiden gegen das Internet, gegen Musik, Kino und Kunst. Die sind schlimmer als der Fall Andalusiens 1492, die Eroberung Bagdads durch die Mongolen, von 1258, die Besetzung von Palästina durch die Kreuzritter, im 11. bis 13. Jahrhundert, und der jetzige "Kreuzzug der Christen" im Irak. Er weiß genau, wer der Feind ist: "die schönste Gesangsstimme, für die Köpfe in Kunstsoireen und Nachtclubs sich verzückt schütteln".

        Heute ist Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti einer der spirituellen Mentoren der Islamisten weltweit.

        Die Attentate vom 11. September 2001 verurteilt er, bringt sie aber sofort und direkt in Bezug zu den Palästinensern. Wenn die Vergleichbares gemacht hätten gegen Israel, wäre es rechtmäßig gewesen. Er rechtfertigt die willkürliche Ermordung von unbeteiligten Menschen unter gewissen Bedingungen. Die Opfer in New York seien keine Besatzer, erklärt er in einer Freitagspredigt, vom 14. September 2001, darum seien die Attentate zu verdammen:

        "Wenn diese Tausende von Menschen die Eigentümer mit Gewalt vertrieben und diese Gebäude besetzt hätten und dort ohne Recht wohnen würden, dann hätten wir sagen können, dass die Menschlichkeit im Menschen es rechtfertigen würde. Wenn die Eigentümer dieser Gebäude und Häuser Widerstand gegen die Besatzer geleistet hätten, um sie aus ihren Häusern, aus ihrem Eigentum zu vertreiben, so könnte man sie betrachten wie diese Menschen, die aus ihrer Heimat in Palästina vertrieben wurden und mit eigenen Augen zusehen müssen, wie Menschen aus fernen Ländern geholt und in ihre Heimat und ihre Häuser, aus denen sie vertrieben wurden, gesetzt werden."

        Diese Ansicht teilt er mit dem Islamisten Scheich Yusuf al-Qaradawi, der Selbstmordattentate außerhalb des palästinensischen Territoriums ablehnt, wobei Israel für ihn selbstverständlich zum palästinensischen Territorium gehört. Beide drohen Großbritannien für den Fall dessen Eintritts in den Irakkrieg mit Boykott.

        Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti ist einer der dezidiertesten Verfechter des Kopftuchs in nicht-muslimischen Ländern. In Straßburg, der Hochburg der Rechtsextremen und der Islamisten des algerisch-stämmigen Präsidenten des Parti musulman de France (PNIF) Mohamed Ennacer Latreche, hält er mehrere Konferenzen ab zum Thema "muslimische Familie", die vor den Gefahren der Libertinage geschützt werden müsse. Er ist der wütende Gegner des moderateren Scheichs der Al-Azhar Universität Muhammad Sayyed Tantawi, den er auf seiner Web Site als "little thing" abwertet.

        Vor allem aber ist Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti der unermüdliche Verherrlicher des Glaubenskrieges aller Muslime gegen die Juden zur Vernichtung Israels. Er bestreitet, den Terrorismus zu unterstützen, Glaubenskrieg sei im Islam etwa anderes als Terrorismus. Er sieht einen Krieg des Westens gegen den Islam und seine Verbreitung in der westlichen Gesellschaft. Er bezieht sich in seiner Einschätzung auch auf den US-Präsidentschaftskandidaten und Holocaust-Leugner Lyndon LaRouche, der Israels Einfluß im Ausland für einen Krieg im Nahen Osten verantwortlich macht, wie uns die Gulf News am 26. April 2002 mitteilen. Europäische und asiatische Länder sollten dadurch gehindert werden, sich die Hand zu reichen oder wirtschaftliche Zusammenschlüsse zu bilden:

        "Das euro-asiatische Projekt wird die zionistische Hegemonie über die Weltwirtschaft und das Finanzsystem ausschalten. Ein Religionskrieg muß entfacht werden und Europa da hineingezogen werden, um dieses Projekt auszumerzen", meint der Scheich. In Nachfolge der "Protokolle der Weisen von Zion" bringt Mohamed Said Ramadan al-Bouti einen Katalog von zehn Punkten, die Israels Kräfte im Ausland aufstellten, um das euro-asiatische Projekt zu zerstören: Erstens, Widersprüche im islamischen Denken zu fördern, zweitens, die Muslime gegeneinander aufzuhetzen, drittens, asiatische Arbeitskräfte anstatt arabische Muslime in der Golfregion anzuheuern. Die übrigen Punkte zitieren die Gulf News nicht.

        Was die Beschäftigung asiatischer Arbeitskräfte in den Scheichtümern des Golfs angeht, so werden diese von den arabischen Arbeitgebern der Golfstaaten den einheimischen und den palästinensischen vorgezogen. Die arabischen Scheichs denken gar nicht daran, ihren palästinensischen "Brüdern und Schwestern" eine Arbeit zu geben. Aus Kuwait werden Tausende von Palästinensern zur Zeit des Ersten Golfkrieges vertrieben. Von 450 000 sind heute noch 10 Prozent dort.

        Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti unterhält eine Web Site, auf der er Fatawa ausspricht, Regeln zum Verhalten der Muslime. Diese fragen ihn, und er antwortet.

        Auf Seite 4 der Fatawa-Liste rechtfertigt Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti die Selbstmordattentate und erklärt die Attentäter zu Märtyrern.

        Auf der Seite 7 rechtfertigt der Scheich auf die Frage eines Muslims hin die Ermordung unbeteiligter israelischer Frauen und Kinder durch Bombardierung. Der Muslim fragt: "Ich meine, sollten wir uns nicht eher darauf konzentrieren, die israelische Armee anzugreifen, anstatt Zivilisten zum Ziele zu nehmen, was niemals geschah in unserer langen ruhmreichen islamischen Geschichte?"

        Der Scheich antwortet: "Palästina ist ein besetztes Land. Es ist, wie Sie wissen, den Besitzern weggenommen worden. Es ist ungesetzlich von anderen als seinen Besitzern, dort zu siedeln oder sich darin aufzuhalten, ob sie Zivilisten sind oder Militär. Im Falle, dass sie nicht weichen, haben die ursprünglichen Eigentümer das Recht, sie zu bekämpfen. Würden Sie mir sagen, wenn ein Feind Ihr Haus besetzt und dann eine Familie kommt, darin zu wohnen, würden Sie es billigen, dass sie das tun, oder versuchen, sie gewaltsam zu entfernen? Die Antwort ergibt sich sowohl aus der tatsächlichen Lage als auch aus der Logik und der Religion."

        Auf Seite 10 wiederholt er seine Fatwa zur Kriegführung gegen Israel: "Der Glaubenskrieg in allen seinen Formen ist Pflicht. Es ist der Fall, den islamische Rechtsgelehrte die "Allgemeine Aufforderung zum Krieg" nennen (Al-Nafir al-'Amm)."

        Auf die Frage eines Muslims, Seite 11, wie man damit umzugehen hat, dass die internationale Meinung  betreffs der Selbstmordattentate, der "Märtyreraktionen", diese ablehnt, und wie die islamische Gesetzeslage den Handel mit amerikanischen Gütern einschätzt, vor allem, wenn es keinen geeigneten Ersatz dafür gebe, antwortet er, die Selbstmordattentate seien der Gipfel der Märtyrerarbeit, "und wir dürfen uns nicht kümmern um gegenteilige amerikanische Verdikte". Mit amerikanischen Gütern zu handeln erklärt er für verboten, da die Waffen, mit denen Israel gegen "unsere muslimischen Brüder kämpft, ihm aus Amerika geschickt wurden", was wir durch unseren Konsum ermöglichen. "Das Boykottieren amerikanischer Güter und das Spenden von soviel Geld, wie man kann, für Aufgaben der Intifada sind deshalb integrierter Bestandteil des Glaubenskrieges."

        Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti hält alle Muslime für aufgerufen, das ganze Palästina in den Grenzen von vor 1948 mittels Glaubenskrieg von Israel und den Juden zu befreien. Auf die Frage eines Gläubigen, Seite 14 der Fatawa: "Ist ein Nichtpalästinenser verpflichtet, aus einem fremden Land zu kommen, um gegen die Juden in Palästina, die unsere moslemischen Brüder im Heiligen Land abschlachten, den Glaubenskrieg (isteshhad fee sabiliah) zu führen?" antwortet er: "Nicht allein die Palästinenser sind verpflichtet, den Glaubenskrieg zu führen, was solange zu geschehen hat, bis Palästina von den Aggressoren und Besatzern befreit ist, sondern alle Moslems sind verpflichtet, ihn zu führen, weil Palästina ein Land des Islam ist, das alle Moslems hüten und vor Angriffen schützen müssen."

        Dies sind nur die Fragen und Antworten, die sich auf Israel und den Krieg der muslimischen Welt gegen Israel beziehen. Die übrigen Fragen und Antworten, auf vierzehn Seiten, sind auch sehr lesenswert. Regeln, genannt Fatawa, gibt der Scheich für jede noch so kleine Angelegenheit. Dieser große Lehrer der Glaubenskrieger und der Selbstmordattentäter wird am zwanzigsten Tag des Ramadan in Dubai von seiner Hoheit Kronprinz Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum, Verteidigungsminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), als "Islamische Persönlichkeit des Jahres" geehrt.    5. Oktober 2004 - aktualisiert am 11. Oktober 2004

        Quellen

    8. Ein weiterer kaum beachteter Vorfall.....

      • Ein Störer unterbrach wiederholt die Lesung des neuen Buches von Philipp Gessler am Forum des SPIEGEL-Magazins.
        Als der Historiker sein Buch "Der neue Antisemitismus" vorstellte und auf den arabischen Antisemitismus zu sprechen kam, lief ein Mann vor die Bühne und rief, der Autor verbreite Lügen und der arabische Antisemitismus sei eine Erfindung.


    9. EINE INTERESSANTE INFORMATION VON ROLF BEHRENS... Am Gemeinschaftsstand der syrischen Verlage wurden recht interessante Pamphlete verteilt....

      • Eine Publikation hiess "America and the fight against terrorism".
        Zitat: "O brother American, o fellow human being!
        The state of Israel (...) was built from terrorism. All its presidents were, and are still the leaders of terroristic groups which executed dozens of massacres in Palestine, split open the abdomens of those pregnant in order to make sure of killing their fetuses and expelled millions of Palestinians and depriving them of their houses and wealth in order to substitute them with settlers who have no relation to the land.
        All the Israeli presidents are wanted by the international court of justice as criminals of war, perpetrators of genocide and crimes against humanity."
          
      • Ebenso verteilt wurde eine Rede von Bashar al Assad, gehalten am 26.3.2001 beim Arabischen Gipfel in Amman.
        Auszug: "...the Israeli public is racist, more racist than the Nazis. (...)
        The second point which the Israelis fear is the past in its general concept, i.e. history. They have no history. We are the ones who have history and they know this very well. They had never been in this region few thousand years ago for sure."


    10. Neustes Gerücht von der Buchmesse.....

      • Abseits vom Trubel der Weltöffentlichkeit gab es angeblich eine Gedenkfeier für Jürgen W. Möllemann auf der diesjährigen Buchmesse. Die Gedenkfeier wurde offensichtlich von der Deutsch-Arabischen Geselschaft ausgerichtet, und die Rede hielt mit ziemlicher Sicherheit - na, wer wohl? - Jamal Karsli. Das ganze fand in einem der Zelte, die auf dem Messegelände standen, statt.


  2. SONSTIGE AKTUELLE ARTIKEL UND HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM PROTESTSTAND UND DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER DEN PROTEST UND DIE BUCHMESSE SELBER...


    1. taz- Gab es einen Antisemitismus-Skandal auf der Frankfurter Buchmesse?
      Bei der Bewertung der Frankfurter Buchmesse und ihres Versuchs einer Annäherung an die Literatur der arabischen Welt scheiden sich die Geister
      ja. JAN FEDDERSEN
      nein. DANIEL BAX 

    2. HAGALIL - Bedenkliche Verharmlosung: Soziologe zu Buchmessen-Skandal
      Am vergangenen Sonntag hielt der Berliner Soziologe Rainer Erb in Tübingen auf der internationalen Tagung "Die kulturelle Seite des Antisemitismus zwischen Aufklärung und Shoah" einen Vortrag über "antisemitische Stereotypen"...


      • Juedische.at- Privatdozent am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung verharmlost Buchmessen-Skandal
        Am Sonntag letzter Woche hielt der Berliner Soziologe Rainer Erb in Tübingen auf einer internationalen Tagung einen Vortrag über „antisemitische Stereotypen“. Neben historischen Verweisen verharrte Erb insbesondere auf dem (online) neo-Nazi Antisemitismus heutiger Tage. Er meinte noch nicht einmal die Wahlerfolge der Nazis in Sachsen oder Brandenburg 
        Vor allem jedoch: Kein Wort über Walser, Finkelstein, die Goldhagen-Debatte, Möllemanns aggressiven Israel- und Judenhaß, Hohmanns Basis bei der CDU bis heute (und die hessischen Traditionen seit Boeckel), quasi no-go Areas für Israelis und Juden in Berlin und anderswo; kein Wort über den sekundären Antisemitismus, kein Pieps über den Antizionismus (von links), kein Wort über Projektion, Schuldabwehr und Erinnerungsverweigerung der deutschen Gesellschaft. Kein Wort über Bitburg, Faßbinder, Edgar Reitz und schon gar kein Wort über den „Untergang“.  

    3. [Rene beginnt ab ca. 24:45 Minuten]
      Thu, Oct. 14
      CLICK HERE
      Hatred in Germany
      Rene Pollack explains how the Zionists of Frankfurt are protesting a major book fair that had the Arab League as its guest of honor. Is Germany turning a blind eye toward Antisemitism?
       
       
       
       
       


    4. Berliner- Ein Pferd für den Emir. Gabentausch auf der Messe - und draußen dazu Anti-Kuschel-Proteste 
       
    5. NZZ- Zurück zum Wort. Ein Versuch zur deutsch-arabischen Annäherung
      Er könne die Phrase «Dialog der Kulturen» schon bald nicht mehr hören, gestand einer der Teilnehmer am arabisch-deutschen Gespräch, zu dem die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse eingeladen hatte.  
       

    6. WELT - Die arabische Verdunkelung - Warum die vielen Druckwerke der Frankfurter Buchmesse ungelesen wieder eingepackt werden
      ZITAT: "...Und die ganzen schönen Bücher aus der arabischen Welt, die von der Arabischen Liga zur vorgeblichen Förderung des kulturellen Verständnisses in den Messehallen ausgestellt wurden und die niemand lesen konnte, aber viele - unter anderem wegen mangelnder Beschriftung und mangelnder eigener Arabischkenntnisse - verdächtig fanden, werden heute morgen wieder eingepackt und heim transferiert. Der Verdacht wurde nicht von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Die ausgestellten Bücher leugneten selbstverständlich nicht den Holocaust und riefen nicht zum Sturm auf Israel und alle Juden auf (so arglos und arrogant ist noch nicht einmal die Arabische Liga). " 
       

    7. Nur zur Info....
      Was in diesem Programm der Deutsch Arabischen Gesellschaft für die Buchmesse leider zu fehlen scheint, ist daß es eine Gedenkveranstaltung für Jürgen W. Möllemann gegeben haben soll. Der Redner soll kein anderer als Jamal Karsli gewesen sein.
      DAG auf der AGORA der Frankfurter Buchmesse



    8. Merkur- BUCHMESSE / Wo war eigentlich Salman Rushdie?
      Der Dialog mit den Arabern bot viel guten Willen, doch wenig Inhalte

    9. Fotos vom Proteststand (gegenüber vom Eingang zur Frankfurter Buchmesse) und von der Protestkundgebung vom 9.10.2004.
      (Bei der Protestkundgebung gegen den Ehrengast Arabische LIGA waren ca. 75 Personen anwesend. Protestredner waren unter anderem Arno Lustiger, Thomas von der Osten-Sacken, Rene Pollak, Sacha Stawski und Jörg Rensmann)
      http://www.honestly-concerned.org/Protestkundgebung_und_Stand_09-10-2004/page_01.htm


      • z.B. IMGP5342.JPG  IMGP5333.JPG  IMGP5379.JPG
         

    10. Die Leute vom Stand können Romane über die Erlebnisse vom Stand erzählen... Angefangen von Beschimpfungen wie z.B. "Mörder", einfache Bemerkungen wie "ich weiß schon wer IHR seid", oder "Israel ist doch keine Demokratie" und vieles, vieles mehr in dieser Art (weit mehr Negatives als Positives), haben die Stand-Mitarbeiter bisher zu hören bekommen. Einiges hiervon werden wir auch noch versuchen in den nächsten Tagen in Schrift, Bild und Tob zu dokumentieren.....
      http://www.honestly-concerned.org/Buchmesse_2004-10-08/page_01.htm


      • z.B. IMGP5313.JPG  IMGP5307.JPG
         
          
         
    11. Gruppe Morgenthau Frankfurt - Vortragstext zur Veranstaltung: "Terror des Dialogs - Ideologische Fundamente des arabisch- europäischen Verhältnisses".
      Wie vereinbart ... unser bisheriger Vortragstext zur Veranstaltung: "Terror des Dialogs - Ideologische Fundamente des arabisch- europäischen Verhältnisses".
      Viele Grüße, Stefan (Gruppe Morgenthau Frankfurt)

    12. Juedische.at- Der Dialog der Kulturen
      Rede gehalten auf der Demonstration gegen das diesjährige Gastland der Buchmesse die "Arabische Liga"-erstmalig publiziert aufhttp://www.wadinet.de 
      Der Dialog zweier Kulturen hier, der deutschen als Teil einer kerneuropäischen und der arabischen, zweier Kulturen, die sich identifizieren möchten, findet vor noch immergleicher Konstellation statt.

    13. foto vom podium der veranstaltung vom 7.10.2004....   
       
      von links: arno lustiger, ilka schröder, leo sucharewitz, shimon samuels, rené pollak
       

    14. Einige Fotos vom  (verregneten) ersten Tag von dem Proteststand vor dem Haupteingang der Frankfurter Buchmesse....
      .....trotz Regen haben wir uns Wacker geschlagen. Außerdem könnten die Leute vom Stand so manch eine Geschichte erzählen. Es ist doch erstaunlich wie viele Leute die Meinung vertreten, daß Israel keine Demokratie wäre und ähnliches dergleichen..... 
      http://www.honestly-concerned.org/Buchmesse-Internet/page_01.htm


      • z.B. IMGP5273.JPG  IMGP5272.JPG  IMGP5263.JPG 
         
         

    15. HaGalil- Weltverschwörung und Zerstörung Israels: Frankfurter Buchmesse zeigt antisemitische Publikationen
      Das Simon-Wiesenthal-Zentrum erklärte in einem vergangene Woche veröffentlichten
      Brief an den Chef der Frankfurter Buchmesse, Volker Neumann
      , dass einige der dort ausgestellten Bücher nach Ansicht der Organisation den deutschen Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Der Direktor für internationale Beziehungen des Zentrums, Shimon Samuels, forderte Neumann auf, die in einer Liste beigefügten Texte umgehend aus den Regalen zu entfernen und bei den übrigen Ausstellern nach weiteren Büchern zu suchen, die ähnlich aufwiegelnde Aussagen enthalten. 

    16. NZZ- Zurück zum Wort. Ein Versuch zur deutsch-arabischen Annäherung
      Er könne die Phrase «Dialog der Kulturen» schon bald nicht mehr hören, gestand einer der Teilnehmer am arabisch-deutschen Gespräch, zu dem die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse eingeladen hatte.  
       

    17. WELT - Die arabische Verdunkelung - Warum die vielen Druckwerke der Frankfurter Buchmesse ungelesen wieder eingepackt werden
      ZITAT: "...Und die ganzen schönen Bücher aus der arabischen Welt, die von der Arabischen Liga zur vorgeblichen Förderung des kulturellen Verständnisses in den Messehallen ausgestellt wurden und die niemand lesen konnte, aber viele - unter anderem wegen mangelnder Beschriftung und mangelnder eigener Arabischkenntnisse - verdächtig fanden, werden heute morgen wieder eingepackt und heim transferiert. Der Verdacht wurde nicht von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Die ausgestellten Bücher leugneten selbstverständlich nicht den Holocaust und riefen nicht zum Sturm auf Israel und alle Juden auf (so arglos und arrogant ist noch nicht einmal die Arabische Liga). " 
       

    18. IKG- Honestly concerned: Informationen zur Frankfurter Buchmesse, die Skandale der Messe in Worten und Bildern und vieles mehr
      Nach Antisemitismus-Vorwürfen auf der Frankfurter Buchmesse prüft die Staatsanwaltschaft den Veranstaltern zufolge mehrere Bücher, die bei der Schau an arabischen Ständen auslagen.
      Honestly concerned, die mit einem Informationsstand vor Ort waren, dokumentierte dieses Material mittels zahlreichen Bildern von Büchern, aber auch Schmierereien sowie Texten und widmete dem antisemitischen Vorfällen einen Schwerpunkt auf ihrer eigenen Website:
      http://www.honestly-concerned.org/Buchmesse.htm 

    19. EUSSNER.NET - Islamisten und deren Freunde auf der Frankfurter Buchmesse 2004 - eine Nachlese vom Schaf
      "Schaf", sagt meine Herrin, "es wird Zeit, dass Du Deinen Schafskopf etwas anstrengst und Dir die Ehrengäste merkst, die für wert befunden werden, in unserem Kulturkreis zu wirken und zu werben (Da'wa). Die Buchmesse, vom 6. bis 10. Oktober 2004, bietet manchen mir bekannten Namen feil. Ich zähle jetzt einige auf. Das heißt nicht, dass nicht noch andere erwähnenswert wären, aber Ihr wißt ja selbst, dass es inzwischen so viele hoffähige Islamisten und deren Freunde gibt, dass schaf kaum noch mitkommt ... [mehr] 

    20. EUSSNER.NET - La brèche - Der Durchbruch
      "Am Anfang war der Irak. Die Entscheidung über 'die arabische Welt als Ehrengast' ist mitten im Irakkrieg als symbolische Geste gefallen ... Verschiedenen Stimmen zum Trotz, die versucht haben, das Ereignis zu trüben (ob es die manipulierte europäische Presse war, die den offiziellen Charakter der arabischen Anwesenheit kritisierte, oder die gleichen gescheiterten Versuche eines mehrere arabische Buchtitel des Antisemitismus beschuldigenden gewissen israelischen Zentrums), das arabische Buch und das arabische Denken konnten sich in den deutschen Räumlichkeiten frei entfalten", schreibt Chérine Abdel-Azim in Al-Ahram Hebdo. Chefredakteur dort ist Mohamed Salmawy ... [mehr] 
        
    21. vindobona- Buchmesse
      War ja wieder spitzenmäßig das alles. In Frankfurt, rund um die Buchmesse, wird "Juden raus", garniert mit Hakenkreuzen, auf Parkbänke geschmiert. Zuvor hat Deutschlands Oberchef, Gerhard Schröder, dieselbe zusammen mit dem Holocaustleugner Mohammad Salmawy eröffnet. Vor dem Eingang zur Messe werden Nazidevotionalien verkauft, innen drinne Literatur, die zur Zerstörung Israels mahnt. Ein Protestinfostand wird bedroht.
      In Teheran trat die deutsche Fußballnationalmannschaft zum Gastspiel gegen den Iran an. Zur deutschen Nationalhymne zeigen iranische ZuschauerInnen (gerüchteweise durften ausnahmsweise Frauen ins Stadion) den Hitlergruß. Auf Indymedia wird ein entsprechender Bericht zensiert. Der in der Halbzeitpause überreichte Scheck über eine Million Euro, wird wohl auch eher für den Kauf einer neuen Zentrifuge zur Urananreicherung herangezogen, denn zur Hilfe der notleidenden Bevölkerung. Und die Euromillionen sind den Deutschen auch gut angelegt, kann sich deren Atomtechnik ja schließlich sehen lassen in der Welt.  

    22. Tagesspiegel- In der Heimat kaum beachtet 
      Die Arabische Welt ist dieses Jahr zu Gast auf der Buchmesse. Arabisch ist die Muttersprache von weltweit rund 250 Millionen Menschen. Doch zwischen Rabat und Damaskus liest nur eine verschwindend kleine Minderheit allein zum Vergnügen.
      Kairo (05.10.2004, 14:08 Uhr) - Wer als Romancier oder Lyriker in der arabischen Welt lebt, braucht eine hohe Frustrationstoleranz. Obwohl das Arabische die Muttersprache von weltweit rund 250 Millionen Menschen ist, erreichen selbst Romane relativ bekannter Autoren in arabischer Sprache nur sehr selten eine Auflage von mehr als 3000 Exemplaren. Zum Vergleich: Martin Walsers Roman «Der Lebenslauf der Liebe» hatte eine Startauflage von 100 000 Exemplaren. «In Ägypten liegt die Zahl der Konsumenten von Literatur wohl irgendwo zwischen einem und zwei Prozent der Bevölkerung», meint der Präsident des arabischen Verlegerverbandes, Ibrahim el Moallem.

       

    23. ddp-hes- Fischer und Arabische Liga sehen in Buchmesse «wichtiges Signal» 
       

    24. news.de- Kein Verfahren nach Beschwerde zu anti-israelischen Büchern 
       

    25. Spiegel- Buchmesse-Kolumne: Funkstille zwischen den Welten
      Der arabische Messeschwerpunkt hat für viel Interesse, aber wenig Debatten gesorgt. Das Publikum scheint am Orient interessierter als Agenten, Lektoren und Verleger.

    26. nw- Ein Schritt nach vorn, einer zurück  - Die arabische Welt auf der Buchmesse: Klischeefalle oder Zukunftswerkstatt?
      "Inshallah – so Gott will", heißt es in der islamischen Welt. Den Dialog mit dem Westen will Er anscheinend nicht wirklich, wie man auf der 56. Frankfurter Buchmesse ernüchtert feststellen musste. Der Auftritt des Gastlandes Arabische Liga blieb jedenfalls deutlich hinter den Erwartungen zurück. Waren sie zu hoch gesteckt?
      Man könne, sagte Friedenspreisträger Péter Esterházy, Literatur nicht unmittelbar benutzen, "obwohl man ständig in Versuchung ist, sie sich als Brücke zwischen den Völkern und Kulturen vorzustellen, als würden zwei Völker, die auf den Bücherregalen dieselben Bücher haben, einander nicht umbringen". 
       

    27. klak-christen-und-juden.de- Protest gegen die Einladung der Arabischen Liga als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004

    28. FAZ- Frankfurter Buchmesse. Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz
      Von Felicitas von Lovenberg
      Man könnte Josephines herrlichen "Jardin de la Malmaison" in der Auslage von Prestel bewundern, würde sich bei Manesse eine Weile in die Neuübersetzung von Fieldings "Tom Jones" vertiefen und, nach konzentrierter Schillerlektüre bei Insel und Hanser, im Morgengrauen die von Dietrich Grönemeyer empfohlenen Übungen für eine bessere Haltung machen ("Mein Rückenbuch" bei Zabert Sandmann). 
       
    29. die Welt- Die arabische Verdunkelung
      Warum die vielen Druckwerke der Frankfurter Buchmesse ungelesen wieder eingepackt werden
      von Max Hermann
      Wie wird man zum Analphabeten? Ganz einfach. Man fährt zur Frankfurter Buchmesse. Das heißt: Jetzt ist die Chance zur Analphabetisierung natürlich vertan. Denn die Buchmesse ist jetzt vorbei. Und die ganzen schönen Bücher aus der arabischen Welt, die von der Arabischen Liga zur vorgeblichen Förderung des kulturellen Verständnisses in den Messehallen ausgestellt wurden und die niemand lesen konnte, aber viele - unter anderem wegen mangelnder Beschriftung und mangelnder eigener Arabischkenntnisse - verdächtig fanden, werden heute morgen wieder eingepackt und heim transferiert. 
       

    30. Tagesspiegel- Freund, Feind oder Frankfurter - Unsicher, aber höflich: deutsch-arabische Begegnungen bei der Buchmesse
      Auf dem Weg von Deutschland nach Arabien kommt man an einem Zelt aus Plastik vorbei. Wenn man die hundert Meter von Messehalle drei über den Vorplatz Richtung Forum geht, wo die Ausstellungen und Konferenzen zum Ehrengast Arabische Welt stattfinden, kann man eine Stippvisite bei der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG) einschieben. Das Zelt ist die Gartenpartyversion einer Beduinenbehausung. Innen ist es angenehm warm, und man steht schön weich auf Orientteppichen. Die Schuhe muss man nicht ausziehen. Männer in Schlips und Anzug, die aussehen wie die Bodyguards hinter Jassir Arafat, wenn er ein Interview gibt, bieten Tee und Broschüren an. 
       

    31. ddp- Große Resonanz auf Buchmessen-Schwerpunkt Arabische Welt 
       

    32. LR- Großes Gedränge herrscht am Samstag auf der Frankfurter Buchmesse 
       
    33. az- Schere im Kopf .Buchmesse: Arabische Frauen sprechen Klartext 
       

    34. Die Presse- Schluss mit Stöbern
      Kontroversen um den heurigen Schwerpunkt Arabische Welt störten das Gleichmaß bei der Buchmesse. 
       

    35. Die Welt- Beschwörungen im Polizeipräsidium
      Zwischen neuem Ernst und Modernem Antiquariat: Notizen von der Frankfurter Buchmesse 
       
       
    36. FAZ- Antisemitismus-Vorwurf: Polizei ermittelt nicht 
       

    37. Spiegel- Buchmesse-Kolumne. Funkstille zwischen den Welten
      Der arabische Messeschwerpunkt hat für viel Interesse, aber wenig Debatten gesorgt. Das Publikum scheint am Orient interessierter als Agenten, Lektoren und Verleger. 
       

    38. Berliner Morgenpost Der Basar der unlesbaren Bücher - Warum die Frankfurter Buchmesse 2004 als Mustermesse für kulturelle Mißverständnisse in die Geschichte eingehen wird
      Wie wird man zum Analphabeten? Ganz einfach. Man fährt zur Frankfurter Buchmesse.  
       

    39. Berliner Morgenpost Zauber des Orients im Dauerregen
      Ein Rundgang durch die Frankfurter Buchmesse
        

    40. ZDF 
      07.10.04
      start
      Arabische Welt auf der Buchmesse

    41. DasErste- Treffen mit Rafik Schami
      Moderne Scheherazade - die ägyptische Schriftstellerin Miral al-Tahawi
      Ehrengast Tahar Ben Jelloun
      Die palästinensische Schriftstellerin Sahar Khalifa
       

    42.   





    43. presseportal- Appell für eine freie Presse in der Arabischen Welt
      Anlässlich der Frankfurter Buchmesse fordert die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) die arabischen Staaten auf, eine freie und unabhängige Berichterstattung in ihren Ländern zuzulassen. 
      "Die Machthaber in den arabischen Staaten unterdrücken die Pressefreiheit systematisch", sagte RoG-Vorstand Astrid Frohloff heute in Frankfurt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von RoG und
      Deutsche Welle. "Unabhängige Informationen zu verbreiten und zu bekommen ist aber ein Menschenrecht und Voraussetzung für eine Demokratie." 

       

    44. AP- Amnesty kritisiert Menschenrechtssituation in arabischen Ländern
      Die Menschenrechtslage in den arabischen Ländern hat sich nach Einschätzung von Amnesty International weiter verschlechtert. «Unter dem Vorwand des so genannten Anti-Terror-Kampfes haben viele arabische Länder die Meinungs- und Pressefreiheit noch weiter eingeschränkt», sagte die Generalsekretärin der deutschen Sektion der Menschenrechtsorganisation, Barbara Lochbihler, am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse... 
       

    45. ksta- Kritik an der Buchmesse 
       

    46. mdr- Frankfurter Buchmesse: Schwerpunkt Arabien
      Zwei Jahre lang haben auf der Buchmesse schreibende Entertainer wie Dieter Bohlen oder Verona Feldbusch das Rampenlicht beherrscht. Dieses Jahr dürfte die weltgrößte Bücherschau vom 6. bis 10. Oktober von der Politik dominiert werden.
      Ideales Forum des arabisch-islamischen Kulturkreises
      Einige echauffieren sich bereits im Vorfeld über den Schwerpunkt "Arabien": "Schmökern gegen Israel?"
       
       

    47. Jungleworld- Jenseits der Klischees
      In der arabischen Welt streitet man darüber, wie repräsentativ die Kultur ist, die auf der Buchmesse in Frankfurt am Main vorgestellt wird. von hannah wettig, beirut
       
       

    48. Hamburger Abendblatt- Hoffnung auf Verständigung
      Arabien: In Frankfurt beginnt heute die größte Bücherschau der Welt. "Ehrengast" ist eine Region, in der traditionell wenig gelesen wird 
       

    49. hr- Buchmesse startet mit Polizeipatrouillen
      Die Eingänge verstopft, Gedränge auf den Rolltreppen: Lange Besucherschlangen prägten das Bild des ersten Buchmessentages. Die Polizei patrouilliert zwischen mehr als 100.000 Büchern. 
       

    50. nw-news- Wer schreibt, bleibt besser nicht - Um zu überleben, müssen viele Schriftsteller ihre arabische Heimat verlassen
      Sie werden verfolgt, eingesperrt, gefoltert und getötet – Intellektuelle haben in vielen arabischen Ländern keine Aussicht auf langes Leben. So ist es kein Wunder, dass man es auf der Frankfurter Buchmesse eher mit Büchern aus dem Exil als mit inländischer Literatur zu tun bekommt. Mit Büchern von Überlebenden, von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, um zu überleben. 
       

    51. nd- In den Augen des Anderen
      Messethema in Frankfurt: »Orient und Okzident – Neuer Anfang« 
       

    52. Presseportal- Buchmesse: General Reinhard Günzel präsentiert Interviewbuch
      "Ich widme dieses Buch dem Verteidigungsminister Peter Struck" 
       
       
    53. Israelnetz- Zionistische Gegenveranstaltungen zur Buchmesse
      ..Aufgrund dieser Thesen organisieren die Verbände Parallel-Veranstaltungen unter dem Motto "Regime Change statt kritischer Dialog!" während der Buchmesse vom 6. bis zum 10. Oktober in Frankfurt. Zu einer Podiumsdiskussion am Donnerstag sind eingeladen: Dr. Shimon Samuels vom Simon Wiesenthal Center, Ilka Schröder (ehemaliges Mitglied des Europarates), Eldad Beck (Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung Jediot Aharonot), und Prof. Dr. Arno Lustiger (Ehrenvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschland).

    54. ZDF - Schlangen und Polizeipatrouillen - Erster Tag der Frankfurter Buchmesse
      ...
      Am Morgen standen vor dem Haupteingang einige junge Männer mit Kippa und schwenkten israelische und amerikanische Fahnen. Dass die Arabische Welt zur Buchmesse eingeladen wurde, halten sie für einen Skandal. Detailliert zählten sie in einer Broschüre die Menschenrechtsverletzungen in der Region auf....

    55. Juedische.at- Protest gegen die Einladung der Arabischen Liga als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004
      P R E S S E E R K L Ä R U N G
      der Veranstalter und Organisatoren des Protestes gegen die Einladung der Frankfurter Buchmesse 2004.


      1. Juedische.at- Protest against the Invitation of the Arab League as Guest of Honour at the Frankfurt Bookfair 2004
        ..
        We point out that the representation of the Arab League during this year’s bookfair is neither “business as usual” nor harmless.

    56. ksta- Kritik an der Buchmesse
      Jüdische Organisationen wollen mit Aktionen gegen die Einladung der arabischen Welt als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse protestieren. Mit einer Mahnwache soll auf fehlende demokratische Strukturen in den arabischen Staaten hingewiesen werden, teilten die Organisatoren am Montag mit. Zu den Veranstaltern gehört die Zionistische Organisation Deutschlands. Unterstützt wird der Aufruf nach Angaben der Organisatoren von Studentenvertretungen der Universität Frankfurt und der FH Frankfurt. 

    57. stimme- Viel Polizei und wenig Interesse an den Arabern
      Am Morgen standen vor dem Haupteingang einige junge Männer mit Kippa und schwenkten israelische und amerikanische Fahnen. Dass die Arabische Welt zur Buchmesse eingeladen wurde, halten sie für einen Skandal. Detailliert zählten sie in einer Broschüre die Menschenrechtsverletzungen in der Region auf. 
       
       
    58. ZDF- Am Morgen standen vor dem Haupteingang einige junge Männer mit Kippa und schwenkten israelische und amerikanische Fahnen. 
       

       
    59. ...Begonnen hat die Messe übrigens mit langen Schlangen, der verschärften Sicherheitskontrollen wegen. Und Protest: Junge Israelis bekundeten ihr Missfallen am Auftritt der Arabischen Welt, weil dort die Menschenrechte "mit Füßen getreten" würden.
      lvz- Wir sind kein Volk?
      Für Elke Heidenreich ist die Buchmesse quasi schon vorbei. Dienstagabend, wenn auch das P.S. zur Frankfurt-Bilanz längst Geschichte ist, wirbt sie wieder fürs "Lesen!" - und zwar von Büchern, die beim größten Markt dafür keineswegs im Zentrum stehen. Henning Mankells "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt", zum Beispiel. Aber auch die modernen Klassiker "Das Haus auf meinen Schultern", Dieter Fortes Romantrilogie über den Zweiten Weltkrieg, und Marlen Haushofers mysteriöser Roman "Die Wand" von 1962. 
       

    60. HaGalil- Proteste zur Frankfurter Buchmesse: Regime Change statt Kritischer Dialog
      Presseerklärung der Veranstalter und Organisatoren des Protestes gegen die Einladung der Arabischen Liga als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004
      English
      Die arabischen Staaten, die sich auf dieser Buchmesse präsentieren, sind ausnahmslos Diktaturen, in denen die Freiheit des Denkens und des gedruckten Wortes nichts gilt. 
       

    61. orf.at- Geballte Kritik an Organisatoren 
       

    62. HaGalilFrankfurter Buchmesse: Schmökern gegen Israel
      Mit der Einladung der arabischen Welt als kultureller Gastregion schreibt die Frankfurter Buchmesse 2004 ein weiteres Kapitel ins Schwarzbuch deutsch-arabischer Verständigung. Denn verständigen kann man sich vor allem auf eines: den Feind Israel.
      Von Markus Ströhlein
      So verhält es sich nun mal mit Freundschaften: Im Kern steht ein Konsens, der auch den größten Dissens an den Rändern überdecken kann. Streiten werden sich die Teilnehmer der Buchmesse bei Symposien bzw. "heißen Eisen" wie "Unterstützt die Arabische Welt den Terrorismus?" oder "Reformen und Menschenrechte in der Arabischen Welt". 
       

    63. orf.at 
       
      Geballte Kritik an Organisatoren / ©Bild: APA / ORF.at 
       
       
    64. Die Welt- Auch der Zensor redet ein Wörtchen mit
      Undurchsichtiger Dialog der Kulturen: Die arabische Welt trägt ihren Zwist auf die Frankfurter Buchmesse
      von Wieland Freund
      Für den Dialog der Kulturen will man arbeiten, viel weiter jedoch reicht die Einigkeit nicht.  
       

    65. Islamische- Frankfurt: Westen muss Vorurteile über den Islam aufgeben
      Forscher rufen bei der Buchmesse zur differenzierten Sicht auf..

       
    66. Jüdische Allgemeine/Rene Pollak - ist die „arabische welt“ der richtige gast für die buchmesse? - Naive Akzeptanz
      Wenn zur diesjährigen Frankfurter Internationalen Buchmesse als Ehrengast die Arabische Liga geladen wird, so ist zu hinterfragen, welche Zeichen damit gesetzt werden. Wer ist das eigentlich, die Arabische Liga? Wie setzt sich die arabische Welt zusammen? Bei näherer Betrachtung ergibt sich schnell ein trostloses Bild. Es handelt sich bei der Arabischen Liga, mit deren Repräsentanz der Vertrag zur Buchmesse geschlossen wurde, um einen Zusammenschluß ausschließlich diktatorischer Regime. Menschenrechte werden, wenn überhaupt, nur äußerst rudimentär gewährt und auch nur dann, wenn der einzelne den Vorgaben der jeweiligen Regierung entspricht. Moderne zivilisatorische Errungenschaften, die wir spätestens seit der Aufklärung kennen, sind in diesen Ländern bis auf wenige Ansätze schlicht nicht vorhanden. Die Bevölkerung der Länder der Arabischen Liga leben auf eine Weise, wie wir sie nur aus der eigenen dunklen mittelalterlichen Vergangenheit kennen. Gleiche Rechte für Mann und Frau etwa sind unbekannt und unerwünscht. Homosexuelle werden kriminalisiert und verfolgt. Angehörige anderer als der moslemischen Staatsreligion werden bestenfalls geduldet, oft genug gnadenlos verfolgt und vertrieben. Minderheiten haben grundsätzlich einen schweren Stand in den eingeladenen Ländern, ob Juden, Christen wie etwa die Kopten, Kurden oder andere. Von gleichen Bürgerrechten kann keine Rede sein. Die Medien sind – mit Ausnahme des Iraks, in dem seit kurzem so etwas wie Meinungsfreiheit besteht – ausnahmslos staatlich gelenkt und kontrolliert. Wer etwas von der vorgegebenen Linie Abweichendes zu schreiben wagt, riskiert seinen Job, in schlimmeren Fällen drohen den Betroffenen und ihren Familienangehörigen Einschüchterung, Verfolgung, Freiheitsentzug und der Tod. Dies gilt in vollem Umfang auch für die Literatur. Der syrische Exilschriftsteller Rafik Schami schreibt: „Es gibt keine Achtung, keine Freiheit für das Denken. Überall sind Halteschilder: Sie dürfen in einem Roman nie einen Muslim beleidigen! Sie dürfen nie einem Juden Recht geben! Ein Kind darf sich gegenüber seinem Vater nicht durchsetzen. Eine Frau darf nicht einen Mann verführen, darf niemanden aus einer anderen Religion lieben. Du darfst die Religion nicht kritisieren! Überall Verbote, überall Tabus. So können Sie keinen Roman schreiben, nur einen unsinnigen Schwall von Papier produzieren.“ So kommt es, daß man in diesen Ländern nahezu gleichlautende Einlassungen, Schriften und Bücher zum Thema Juden, Israel, USA, dem Westen findet. Die arabische Presse und Literatur übertreffen sich gegenseitig in der Verdammung der Juden. Die Juden werden offen als das personifizierte Übel der Welt dargestellt. Angefangen mit der Mär von der jüdischen Kontrolle über die USA sowie über das Kapital und die Medien der westlichen Welt, bis zu Verschwörungstheorien wie jener, die Juden seien vor dem Anschlag (des Mossad natürlich) auf das World Trade Center gewarnt worden und daher nicht zur Arbeit in den Türmen erschienen. Dazu die nahezu täglich erscheinenden Karikaturen, die in nichts der medialen Propaganda Hitler- Deutschlands nachstehen. Die eliminatorischen Tendenzen gegenüber dem Staat Israel und den Juden sind unübersehbar. Der suizidale Massenmord an unschuldigen Menschen wird in vielen Schriften und Publikationen als Heldentat verherrlicht. Es ist offizielle Doktrin der Arabischen Liga, das nackte Existenzrecht eines anderen, unabhängigen Staates, Israels, kategorisch abzulehnen. Und es wird nicht besser. In den vergangenen Jahren ist eine islamistische Radikalisierung nicht nur innerhalb der arabischen Welt, sondern auch unter Muslimen weltweit zu konstatieren. Welche Zeichen werden also mit einer solchen Einladung gesetzt? Zwar wird viel vom notwendigen Dialog, von der Wichtigkeit des Verständnisses der Kultur der arabischen Welt gesprochen. Tatsächlich aber wird ein Zeichen der Akzeptanz gesetzt. Die führende Buchmesse der Welt lädt ein und legitimiert somit diese menschenverachtenden Regime. Ausgerechnet bei einer Buchmesse! In der arabischen Welt leben zweihundert Millionen Menschen, aber es werden weniger Bücher produziert als in Hessen. Ein kluges und wichtiges Zeichen wäre gewesen, ausschließlich regimekritische Exilliteraten einzuladen, die für Freiheit, Demokratie sowie eine friedliche Koexistenz der Länder des Nahen Ostens stehen. Solange nicht ein Mindestmaß an Menschenrechten in diesen Ländern Einzug hält und in ihnen keine klare Abkehr von den oben beschriebenen Umständen gesucht wird, so lange sind Einladungen zu Buchmessen oder ähnlichem das falsche Signal. Zur Buchmesse hat die Zionistische Organisation mehrere Informationsveranstaltungen geplant sowie eine Podiumsdiskussion über „Europas Appeasement gegenüber dem islamistischen Terror“ (7. Oktober, 20 Uhr, Festsaal des Studierendenhauses der Universität Frankfurt, Campus Bodenheim), unter anderem mit dem Schriftsteller und Historiker Arno Lustiger. Weitere Informationen im
      Internet: www.zod-info.de 
         


 
 Text der Presseerklärung der Veranstalter des Protests (Deutsch)...  
 

P R E S S E E R K L Ä R U N G

der Veranstalter und Organisatoren des Protestes gegen die Einladung der

Arabischen Liga als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004.

 

 

Die arabischen Staaten, die sich auf dieser Buchmesse präsentieren, sind ausnahmslos Diktaturen, in denen die Freiheit des Denkens und des gedruckten Wortes nichts gilt.

 

Was auf der Buchmesse als Dialog der Kulturen vorgestellt wird, ist in Wirklichkeit eine recht einseitige Kommunikation, weil von unabhängiger und freier Literatur in den sich präsentierenden arabischen Staaten nicht ernsthaft die Rede sein kann.

 

Die meisten Texte und Bücher liegen nicht als Übersetzungen vor. Wer des Arabischen nicht mächtig ist, kann die ausgestellten Texte nicht verstehen und beurteilen. Welcher ernsthafte Dialog soll hier möglich sein?

 

Die übersetzten arabischen Autorinnen und Autoren leben fast alle im Exil und verstehen sich nicht als Repräsentanten der Arabischen Liga.

 

Der überwiegende Teil der arabischen Regime, die Ehrengäste der diesjährigen Buchmesse sind, gesteht der eigenen Bevölkerung keinerlei demokratische Rechte zu.

 

Religionsfreiheit existiert nicht, gleiche Rechte für Frauen und Männer werden abgelehnt, Frauen, die aufbegehren, werden verfolgt und ermordet, Minderheiten genießen keinen Schutz, sondern werden, wie die Homosexuellen, ebenfalls mit dem Tod bedroht.

 

Nicht konforme Autoren und ihre Familien werden verfolgt, eingesperrt, zwangsgeschieden, mit Todesdrohungen eingeschüchtert.

 

In den staatlich kontrollierten Medien werden die Vernichtung Israels und die Ermordung von Juden verherrlicht.

 

Zu den populärsten übersetzten westlichen Texten in arabischen Ländern gehören u.a. die gefälschten antisemitischen „Protokolle der Weisen von Zion“ und „Mein Kampf“.

 

Die offiziellen Ehrengäste der Buchmesse vertreten die Arabische Liga, deren Länder weitgehend demokratiefern, frauenfeindlich, für Minderheiten lebensgefährlich, judenhassend und westliche Werte verachtend sind.

 

Der Dialog der Kulturen setzt dialogfähige und dialogbereite Partner voraus, die sich darauf verständigen können, dass zu ihren Grundsätzen nicht nur die Freiheit des Denkens und Schreibens, sondern unabdingbar die Freiheit des Individuums gehört, egal ob weiblich oder männlich, jüdisch, moslemisch, christlich oder anders religiös, heterosexuell oder homosexuell. Alle diese Formen menschlichen Zusammenlebens sind Bestandteil einer Gesellschaft, die die Menschenrechte respektiert.

 

Wenn man den Verantwortlichen der Buchmesse nicht unterstellen will, dass sie Sympathien für islamistische, dem Westen feindlich gesonnene, judenfeindliche Regime haben, bleibt dennoch die Frage: warum die Arabische Liga? Kann es sein, dass sie, wie viele in der westlichen Welt, noch nicht verstanden haben, dass sie dort, wo sie Dialog und Verständnisbereitschaft signalisieren, auf einen hermetischen, undemokratischen, judenfeindlichen, antiwestlichen arabischen Wall stoßen?

 

Wir machen darauf aufmerksam, dass die Repräsentanz der Arabischen Liga auf der diesjährigen Buchmesse weder „Business as usual“ noch harmlos ist.

Im Gegenteil wird demokratiefernen, juden- und israelfeindlichen, frauen- und minderheitenverachtenden Diktaturen ein Forum geboten, von dem sie bisher nur träumen konnten. 

 

 

Weitere Informationen über geplante Veranstaltungen finden Sie u.a. auch unter:
Regime Change statt Kritischer Dialog -
www.regimechange.de

 
 
Diese Pressemitteilung wird u.a. von folgenden Organisationen und Persönlichkeiten unterstützt:

[a:ka] (Göttingen)
AK Kritische Theorie FH Frankfurt
AmEchad (
www.amechad.de)
Annetta Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung /
www.amadeu-antonio-stiftung.de)
Antifaschistische Gruppe Gießen (
www.antifa-giessen.de)
Arbeitgemeinschaft Antifaschismus an der Universität Potsdam
Arbeitskreis Hilfe für Israel (Pfr.i.R. Winfried Amelung, angeschlossen an: Offenes sozial-christliches Hilfswerk Bautzen e.V.)
Associazione Italia Israele, Torino (
www.informazionecorretta.com)
Rolf Behrens (Politologe und freier Journalist)
Bärbel Bohley (Bürgerrechtlerin)
Bündnis gegen Antisemitismus Rhein-Main
CHRISTLICHE FREUNDE ISRAELS e.V.
die jüdische (
www.juedische.de)
Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Saar (vertreten durch Yoram Ehrlich, 2. Vorsitzender und Mitglied des Bundespräsidiums der DIG)
DIG Jufos Rhein-Ruhr (
www.uni-duisburg.de/jufo)
European Council of WIZO Federations
Prof. Rachel Friedman-Birnbaum M.D.
GERMAN MEDIA WATCH (
www.nicht-mit-uns.com)
Gruppe.Internationale.Webteam [GI] (Berlin)
Gruppe Morgenthau Frankfurt (
http://morgenthau.afaktion.de) 
Hagalil (www.hagalil.com)
Hilfswerk für Israel Nehren e.V.
 

Honestly-Concerned (www.honestly-concerned.org)
Human.Network.Org (
www.human-network.org)
ISRAEL-Heute e.V. - Christen an der Seite Israels
Jedid Jisrael (
www.jedid-jisrael.de)
Jerusalem-Schalom.de (
www.Jerusalem-Schalom.de)
Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen (
www.jjsh.de)
KLAK - Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise "Christen und Juden"
(
www.klak-christen-und-juden.de)
Lothar E. Klein (Vorsitzenden der Sächsischen Israelfreunde e.V.)
Les Croquembouches
Mein Israel - Für Israel heute! (
www.my-israel.org / www.meinisrael.de)
NahostFocus.de (
www.NahostFocus.de)
Pfarrerin Annemarie Werner aus der Vaterunser-Gemeinde (Berlin Wilmersdorf)
Projekt Archiv e.V. (Berlin)
PRIMO-EUROPE (
www.primo-europe.org)
Prozionistische Linke Frankfurt (Hochschulgruppe, Frankfurt) (
www.prozion.de)
Ilka Schröder (Ex-MdEP)
StandingWithIsrael.org (
www.StandingWithIsrael.org)
Take a Pen (
www.take-a-pen.org)
Wadi e.V. (
www.wadinet.de)
Zionist Federation of Germany / Zionistische Organisation Deutschland (
www.zod-info.de)
François Zimeray (Honorary Member of the European Parliament)
Dr. Efraim Zuroff (Simon Wiesenthal Center, Jerusalem)
  
   
  



 
Text der Presseerklärung der Veranstalter des Protests (Englisch)... 
 

 
Neues/Aktualisiertes Honestly-Concerned Infomaterial anläßlich der Frankfurter Buchmesse...
 
  1. Flugblatt - Working Document - Arabischer Antisemitismus - Antisemitische & Problematische Karikaturen aus der Arabischen Presse
    http://www.honestly-concerned.org/Infomaterial/Arab_Anti_Semitism_2.pdf

  2. Flugblatt - Working Document - Brandaktuelle Antisemitische & Problematische Karikaturen aus der Arabischen Presse
    http://www.honestly-concerned.org/Infomaterial/ARAB_CARTOONS_BRANDNEW.pdf

  3. Flugblatt - Working Document - Antisemitische & Problematische Karikaturen aus der Westlichen Presse
    http://www.honestly-concerned.org/Infomaterial/WESTERN-CARTOONS_A4_NEU.pdf
 

 
Programm - Regime change statt kritischer Dialog – Veranstaltungen und Aktionen zur Buchmesse in Frankfurt vom 06.10.– 10.10.04...

 

Mi., 06.10.– So., 10.10.

Proteststand gegenüber dem Haupteingang der Buchmesse an der Friedrich-Ebert-Anlage

(http://www.buchmesse.de/imperia/md/content/pdf/bm-praktischehinweise/plne/anfahrtsplan1.pdf)


 

Mi., 06.10., 20 Uhr

Kommunikationszentrum (KoZ) im Studierendenhaus der Uni Frankfurt, Campus Bockenheim (http://www.uni-frankfurt.de/presse/infos/lageplan.html)

 

Eröffnungsveranstaltung: „Terror des Dialogs - Ideologische Fundamente des arabisch-europäischen Verhältnisses“ mit Thomas von der Osten-Sacken (Wadi e.V., Frankfurt: http//:www.wadinet.de/), Sacha Stawski (Honestly-Concerned.org) und einem Vertreter der Gruppe Morgenthau (Frankfurt: http://morgenthau.afaktion.de/)

"Kritischer Dialog" heißt die allgegenwärtige Maxime Kerneuropas im Umgang mit autoritären arabischen Regimes. Sie schließt unter anderem das Appeasement gegenüber dem islamistischen Antisemitismus ein, den sie als bedauerliche aber letztlich notwendige Reaktion auf die Zumutungen der vom Westen eingeschleppten Moderne, als fehlgeleitete aber eigentlich berechtigte Form des sozialen Protests der Verdammten dieser Erde, rationalisiert. Umgekehrt erscheint einigen arabischen Despoten Kerneuropa und insbesondere Deutschland nicht zuletzt wegen - und nicht trotz - seiner Geschichte als willkommener Bündnispartner. Als Grundlage dieses interkulturellen Zwiegesprächs fungiert dabei das gemeinsame Ressentiment gegen Israel und die USA. Weit davon entfernt dies zu kritisieren, strickt die multikulturalisierte deutsche Linke am selben Faden im Kleinen: "Im Kiez" fraternisiert sie sich immer häufiger mit islamistischen Cliquen um gemeinsam zum pseudo-antikapitalistischen Kampf gegen "Imperialismus", "Raubtierkapitalismus", "Neoliberalismus", "Multis", "McDonaldisierung" - oder einfach direkt gegen Amerikaner und Juden zu blasen. Die Veranstaltung widmet sich den ideologischen Voraussetzungen des "Kritischen Dialogs" auf internationaler wie lokaler Ebene.


 

Do., 07.10., 20 Uhr

Festsaal des Studierendenhauses der Uni Frankfurt, Campus Bockenheim

(http://www.uni-frankfurt.de/presse/infos/lageplan.html)

 

Podiumsveranstaltung „Europas Appeasement gegenüber dem islamistischen Terror“ mit

Dr. Shimon Samuels (Simon Wiesenthal Center, Paris: http://www.wiesenthal.com/), Ilka Schröder (Ex-MdEP, Berlin: http://www.ilka.org/), Eldad Beck (Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth, Berlin: www.ynet.co.il/) und Prof. Dr. Arno Lustiger (Ehrenvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschland, Frankfurt: http://www.zod-info.de)

 

Menschenrechte gelten in den meisten Staaten des Nahen Osten nur wenig. Bestes Beispiel dafür sind die Hunderttausende von Toten, die das Baath-Regime unter Saddam Hussein, zu verantworten hatte. Während die Mehrheit der Iraker die Befreiung von diesem mörderischen Regime begrüßt, ermorden islamistische und andere Terrorbanden tagtäglich weiterhin Menschen und versuchen damit eine demokratische Entwicklung zu verhindern. Die Anschläge in Madrid und Beslan, zeigen dabei ebenso wie die Anschläge vom 11. September, dass der islamistische Terror bereit ist weltweit zuzuschlagen. Es gilt ihnen möglichst viele Ungläubige zu töten. Im Nahen Osten bedeutet das, Israel, neben den USA, für sie der Inbegriff der Dekadenten westlichen Zivilisation, zu zerstören. Europa zeichnet sich durch Appeasement gegen diese Feinde der Freiheit aus. Einerseits durch die mangelnde oder fehlende Unterstützung des Irak Krieges und der Finanzierung der Palästinensische Autonomiebehörde trotz der Beweise, das diese den Terror gegen Israel unterstützt, anderseits durch die einseitige Verurteilung des israelischen Grenzzaunes als Menschenrechtsverletzung. Ursache und Wirkung werden verkehrt. Die Opfer zu Tätern umgelogen. Die Willkürherrschaft arabischer Regime, wie aktuell im Sudan und die Selbstmordattentäter werden dabei als Ausdruck kultureller Eigenarten verstanden. „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod“, stand im Bekennerschreiben der Anschläge von Madrid. Liebt Europa wirklich das Leben oder ist die Konjunktur des Antiamerikanismus und des Antisemitismus gleichermaßen Zeichen der eigenen bisher noch verborgenen Zivilisationsfeindlichkeit? Wird sich Europa noch auf die Seite von „Regime change“ und Demokratisierung im Nahen Osten und anderswo schlagen oder wird man endgültig den Schulterschluss mit den neuen Faschisten und Judenmördern finden?


 

Fr., 08.10., 20 Uhr
Café Hohlblock im Gebäude 1 der FH Frankfurt, Campus Nibelungenplatz

(http://www.fh-frankfurt.de/1_wir_ueber_uns/Barrierefrei/Content/LAGEPLAN.PDF)

 

Veranstaltung: "(Arabische) Männer (Alb) Träume: Gesellschaftliche Homosexualität, mann-männliche Sexualität und Schwulenverfolgung im Nahen Osten" mit Christian Knoop (Wadi e.V., Frankfurt: http//:www.wadinet.de/), Tjark Kunstreich (Queer for Israel, Berlin: http//:www.queerforisrael.tk/) und Leo Bauer (Initiative Potsdamer Abkommen, Berlin: http://dki.antifa.net/inipa/)

 

Die arabisch-islamischen Gesellschaften des Nahen Ostens sind homosexuelle Gesellschaften. In einem Zustand der Geschlechterapartheid ist mann-männliche Sexualität die logische Konsequenz und gebiert gesellschaftlich akzeptierte Formen homosexueller Beziehungen: ein in jeder Hinsicht attraktives Ziel für schwule Sextouristen, die bereit sind hinzunehmen, dass sie von der brutalen Unterdrückung der Frauen profitieren. Solche Zustände sind nicht nur für Ikonen wie Jean Genet oder Michel Foucault denen der säkularen westlichen Gesellschaften vorzuziehen, die manifest Homosexuellen die Notwendigkeit eigener Subjektivität zumutet. Genau diese Subjektivität ist es, die Anlass zur Schwulenverfolgung in diesen Ländern ist - sie repräsentiert ihnen dieselbe Gefahr wie der zionistische Staat und westliche Frauenemanzipation: die Gefahr der Erkenntnis, dass die Emanzipation des oder der einzelnen die Bedingung der Emanzipation aller ist, also der Begriff der Befreiung ein individueller ist, der ein Subjekt überhaupt voraussetzt, um ihn denken zu können.


 

Sa., 09.10., 14 Uhr

Kundgebung gegenüber dem Haupteingang der Buchmesse an der Friedrich-Ebert-Anlage 

(http://www.buchmesse.de/imperia/md/content/pdf/bm-praktischehinweise/plne/anfahrtsplan1.pdf


 

Sa., 09.10., 20 Uhr

Café Hohlblock im Gebäude 1 der FH Frankfurt, Campus Nibelungenplatz

(http://www.fh-frankfurt.de/1_wir_ueber_uns/Barrierefrei/Content/LAGEPLAN.PDF)

 

Buchvorstellungen des Ca Ira Verlag (Freiburg: http://www.isf-freiburg.org/):

„Irak - Von der Republik der Angst zur parlamentarischen Demokratie?“ mit

Mary Kreutzer (Context, Wien: http://www.contextxxi.at/)

 

Das Buch versammelt Beiträge zur irakischen Geschichte, insbesondere zu Herrschaft und Ideologie der Ba’th-Partei, zur Verfolgungspraxis des Regimes, aber auch zu den wichtigsten Oppositionsströmungen wie den irakischen Kommunisten, der schiitischen und der kurdischen Opposition. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis der USA zum Irak sowie der ökonomischen und politischen Unterstützung Europas für die ba’thistische Diktatur. In einem dritten Block diskutieren verschiedene Beiträge die Entwicklungen, Probleme und Chancen im neuen Irak nach dem Sturz Saddam Husseins. Der Bogen spannt sich dabei von Fragen der Demokratie und des Föderalismus über das Verhältnis von Religion und Staat bis zum aktuellen ba’thistischen und djihadistischen Terrorismus. In differenzierter Weise werden dabei auch die positiven Entwicklungen nach dem Sturz Saddam Husseins durch die »Koalition der Willigen« herausgearbeitet. Als Waffe für den Kampf um die europäische Hegemonie im Nahen Osten ist dieses Buch somit nicht zu gebrauchen.

 

"Suicide attack - Zur Kritik der politischen Gewalt" mit Gerhard Scheit (Café Critique, Wien: http://www.cafecritique.priv.at)

 

Es geht um den Zusammenhang mit dem Ort, von dem Vernichtung – als die Sache, die um ihrer selbst willen betrieben wird – einmal ausgegangen ist: War noch das Reich des Nationalsozialismus Staat und Unstaat, totale Herrschaft und Anarchie in einem, so ist dieses paradoxe innere Verhältnis heute nach dem Maßstab des „Großraums“ (Carl Schmitt) diversifiziert und ausgelagert. Immer dasselbe – aber immer neu erfunden; dieselbe „Freiheit des Opfers“ (Heidegger) – aber auf neue Weise verteilt: in Deutschland und „Kerneuropa“ (Derrida/Habermas) antiamerikanische Friedensmärsche, postfaschistischer Rechtsstaat und reguläre Souveränität, d. h. zensierter Judenhaß; im Nahen und Mittleren Osten irreguläre Märtyreroperationen, Diktatur bzw. Sharia und entfesselter antisemitischer Wahn.


 

Anschließend: Party mit israelischem Pop und arabischem Rai im Café Kurzschlusz des AStA-Hauses der FH Frankfurt, Campus Nibelungenplatz

(http://www.fh-frankfurt.de/1_wir_ueber_uns/Barrierefrei/Content/LAGEPLAN.PDF)


 

Veranstalter: Gruppe Morgenthau (http://morgenthau.afaktion.de/), Honestly-concerned (http://www.honestly-concerned.org/), Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen (http://www.jjsh.de/), Les Croquembouches, Prozionistische Linke Frankfurt (http://www.prozion.de/), Wadi e.V. (http://www.wadinet.de/), Zionistische Organisation Frankfurt (http://www.zod-info.de/), Antifaschistische Gruppe Gießen (http://www.antifa-giessen.de/)

 


Unterstützer:
Die Jüdische (Wien), Projekt Archiv e.V. (Berlin), AStA FH Frankfurt, AStA Uni Frankfurt, AStA TU Darmstadt


 

Spendenkonto: Zionistische Organisation, Kontonummer: 107 1408900, SEB, BLZ: 50010111
 



HONESTLY-CONCERNED BEDANKT SICH BEIM ERIK-VERLAG
...

Der ERIK-VERLAG unterstützt nicht nur bereits seit einigen Monaten den Versand der täglichen Mails, durch die zu Verfügung Stellung eines PC-/Internet-Arbeitsplatzes für unsere Praktikanten, sondern hat nunmehr auch kostenfrei für Honestly-Concerned zwei aufwendig neu gestaltete
FlugblätterBriefpapier, Visitenkarten und mehr für uns gedruckt. DANKE!!!!!!!
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Der ERIK-VERLAG bietet Organisationsmittel, Drucksachen und Corporate Design für die steuer-, wirtschafts- und rechtsberatenden Berufe. Aktuell für das Lohnbüro: Fragebogen zur versicherungsrechtlichen Beurteilung geringfügiger Beschäftigungen und Beschäftigungen in der Gleitzone.

 
ERIK-VERLAG KG,
Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin, Tel. 030-615 30 09, Fax 030-615 30 00,
www.erik-verlag.de, info@erik-verlag.de, Geschäftsführerin: Rosemarie Matuschek


 HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE...
Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um das Thema "Antisemitismus" zu bekommen.
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!

 
ZUR INFO: Honestly-Concerned hat ein neues Flugblatt und einiges neues an Informaterial....!


Gerne können Sie dieses herunterladen und an Freunde und Bekannten verteilen:
Zwei Artikel über die Entstehung und Arbeit von Honestly-Concerned:

 

© Honestly-Concerned.org

 

P R E S S  R E L E A S E

by the Organizers and Supporters of the Protest against the Invitation of  
the Arab League as Guest of Honour at the
Frankfurt Bookfair 2004

 

 

The Arab States, which are presenting themselves during the Frankfurt bookfair, are, without exception, dictatorships, in which freedom of thought and the freedom of the printed word are being oppressed.

 

What is being presented as a “dialogue of culture”, is in reality nothing but a one-way / biased communication, since there is no independent or free literature in the Arab states presenting themselves.

 

Most of the articles and books are not translated. Thus, anyone who is not able to understand Arabic cannot understand or assess the true meaning of the displayed scripts. Therefore, what kind of serious dialogue could there possibly be?

 

Almost all of the Arab authors, whose literature has been translated, live in exile and do not understand themselves as representatives of the Arab League.

 

The vast majority of the Arab regimes, which are “guest of honour” during this year’s bookfair, do not grant their own citizens democratic rights.

 

There is no freedom of religion. Equal rights for men and women are rejected. Women who rebel are in danger of being persecuted and murdered. Minorities do not enjoy any form of protection and – like homosexuals – are threatened with death.

 

Non-conforming authors and even their families are frequently persecuted, jailed, compulsorily divorced, or even threatened with death.

 

State controlled media praises the destruction of Israel and the murder of Jews.

 

Some of the most popular Western scripts in the Arab world (which have been translated into Arabic), are the fake anti-Semitic “Protocols of the Elders of Zion” and “Mein Kampf”.

 

The official “guests of honour” at the Frankfurt bookfair represent the Arab League, whose member countries are anything but democracies. They are hostile towards women, extremely dangerous for minorities; they hate Jews and despise Western values.

 

“Dialogue of culture” needs partners, who are able and ready for dialogue; partners who can agree on the basic principles of not only freedom of thinking and writing, but also on the freedom of individuals, no matter whether female or male, Jewish, Muslim, Christian or of any other religion, hetero- or homosexual. All these forms of social co-existence are part of a society which respects human rights.

 

Assuming that the people responsible for the bookfair are not sympathizers of Islamist regimes, which have a hostile attitude towards the West and towards Jews, there is still the question of: Why the Arab League? Is it possible that these people, like many others in the Western world, have still not understood, that their signals of dialogue and their readiness to understand, meet a hermetic, undemocratic Arab wall, hostile towards Jews and the West?

 

We point out that the representation of the Arab League during this year’s bookfair is neither “business as usual” nor harmless.

Vice versa, dictatorships, which are anything but democracies, which are hostile towards Jews and Israel, which despise non-conformist women and minorities, are given a forum to present themselves, a forum which they could previously only dream about. 

 

Further Information about planned events is also available Online, at:
Regime Change rather than Critical Dialogue -
www.regimechange.de

 
 
This press release is among others being supported by the following organisaztions and personalities:

[a:ka] (Göttingen)
AK Kritische Theorie FH Frankfurt
AmEchad (www.amechad.de)
Annetta Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung /
www.amadeu-antonio-stiftung.de)
Antifaschistische Gruppe Gießen (
www.antifa-giessen.de)
Arbeitgemeinschaft Antifaschismus an der Universität Potsdam
Arbeitskreis Hilfe für Israel (Pfr.i.R. Winfried Amelung, angeschlossen an: Offenes sozial-christliches Hilfswerk Bautzen e.V.)
Associazione Italia Israele, Torino (www.informazionecorretta.com)
Rolf Behrens (Politologe und freier Journalist)
Bärbel Bohley (Bürgerrechtlerin)
Bündnis gegen Antisemitismus Rhein-Main
CHRISTLICHE FREUNDE ISRAELS e.V.
die jüdische (www.juedische.de)
Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Saar (vertreten durch Yoram Ehrlich, 2. Vorsitzender und Mitglied des Bundespräsidiums der DIG)
DIG Jufos Rhein-Ruhr (
www.uni-duisburg.de/jufo)
European Council of WIZO Federations
Prof. Rachel Friedman-Birnbaum M.D.
GERMAN MEDIA WATCH (
www.nicht-mit-uns.com)
Gruppe.Internationale.Webteam [GI] (Berlin)
Gruppe Morgenthau Frankfurt (
http://morgenthau.afaktion.de) 
Hagalil (www.hagalil.com)
Hilfswerk für Israel Nehren e.V.
 

Honestly-Concerned (
www.honestly-concerned.org)
Human.Network.Org (
www.human-network.org)
ISRAEL-Heute e.V. - Christen an der Seite Israels
Jedid Jisrael (
www.jedid-jisrael.de)
Jerusalem-Schalom.de (
www.Jerusalem-Schalom.de)
Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen (
www.jjsh.de)
KLAK - Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise "Christen und Juden"
(
www.klak-christen-und-juden.de)
Lothar E. Klein (Vorsitzenden der Sächsischen Israelfreunde e.V.)
Les Croquembouches
Mein Israel - Für Israel heute! (
www.my-israel.org / www.meinisrael.de)
NahostFocus.de (
www.NahostFocus.de)
Pfarrerin Annemarie Werner aus der Vaterunser-Gemeinde (Berlin Wilmersdorf)
Projekt Archiv e.V. (Berlin)
PRIMO-EUROPE (
www.primo-europe.org)
Prozionistische Linke Frankfurt (Hochschulgruppe, Frankfurt) (
www.prozion.de)
Ilka Schröder (Ex-MdEP)
StandingWithIsrael.org (
www.StandingWithIsrael.org)
Take a Pen (
www.take-a-pen.org)
Wadi e.V. (
www.wadinet.de)
Zionist Federation of Germany / Zionistische Organisation Deutschland (
www.zod-info.de)
François Zimeray (Honorary Member of the European Parliament)
Dr. Efraim Zuroff (Simon Wiesenthal Center, Jerusalem)