EIN DRINGENDER
AUFRUF AN UNSERE LESER DEM BEISPIEL EINIGER WENIGER ZU
FOLGEN....
Honestly-Concerned
ist auf die Spenden aller unserer Leser und Freunde angewiesen. Wir haben
derzeit keine größeren Sponsoren, die unsere Mailings finanziell unterstützen.
Wir alle erbringen unsere Leistungen ehrenamtlich ohne Ersatz von Kosten oder
Aufwendungen. Wir sind komplett auf uns selbst angewiesen, d.h. auf Euch - auf
unsere Leser und Freunde. Somit sind wir für jede Hilfe dankbar. Für Eure
großzügige Unterstützung sind wir dankbar.....
Hier
die NEUEN Kontodetails:
Kontoinhaber: Honestly-Concerned,
Bank: Postbank, Konto.Nr. 520725100, BLZ 100 100 10

S O N D E R A U S G A
B E
Endlich
wird es offiziell: Möllemann war ein Antisemit!
Erstmals gibt es ein Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die
auch gewisse Ansichten über den Staat Israel als antisemitisch einstuft und
nicht mehr bloß als "legitime Israelkritik"
bezeichnet!
INHALTSANGABE
-
-
-
-
HINWEIS ZU
UNSERER MAILINGLISTE...
Der nachfolgende
Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild
über alles Rund um das Thema "Antisemitismus" zu bekommen.
Die hier
veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der
Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste.
Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten
Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE
WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE
VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT
UNTERSAGT!
TEIL 1 – Hintergrundinformationen...
Aus unserer Sicht ist es mehr als
begrüßenswert, daß es endlich solch eine wichtige und zeitgemäße Definition
gibt, von der wir hoffen, daß sie allseits Unterstützung finden wird! Allen
in diesen Entwicklungsprozess involvierten Personen und Organisationen sollte
großer Dank ausgesprochen werden!
- derstandard - EUMC: Wollen Worten Taten folgen lassen - Winkler begrüßt Veröffentlichung
umstrittener neuer Studie in den Medien - "Vorläufige Fassung" soll
Diskussionsprozess fördern
Jerusalem/Wien - "Wir sind auf unsere Arbeit
konzentriert und wollen den Worten Taten folgen lassen. Wir werden unsere
Arbeitsdefinition zum Antisemitismus weiter testen und aufgrund der
gesammelten Erfahrungen weiter verfeinern", sagte Beate Winkler, Leiterin der
in Wien ansässigen Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit (EUMC) am Donnerstag gegenüber der APA.
Winkler
reagierte auf Vorwürfe, wonach die EUMC ein neues Antisemitismus-Papier
unterdrücke. Darin geht es um eine von Experten formulierte Definition des
Antisemitismus, die brisant ist, weil erstmals auch Ansichten über den Staat
Israel als antisemitisch eingestuft werden und nicht mehr bloß als "legitime
Kritik an der Politik Israels".
Arbeitsdefinition
Die EUMC ist
beauftragt, in allen europäischen Ländern Daten über antisemitische,
rassistische und fremdenfeindliche Vorfälle zu sammeln, analysieren und zu
veröffentlichen. Die Arbeitsdefinition wurde zusammen mit dem
Menschenrechtsbüro der OSZE (ODIHR) und Jüdischen Organisationen
entwickelt.
Das umstrittene neue Antisemitismus-Papier wurde ohne
Autorisierung des EUMC im Voraus in Medien und im Internet veröffentlicht.
Winkler sagte dazu, sie begrüße die Veröffentlichung der vorläufigen, noch
nicht endgültigen Fassung der "Arbeits-Definition von Antisemitismus zur
Datenerfassung" mitsamt Beispielen. Die EUMC sei an öffentlicher Diskussion
und Glaubwürdigkeit interessiert, auch um in europäischen Institutionen
"unsere wichtige Arbeit" durchsetzen zu können. Winkler wies darauf hin, dass
es sich nicht um eine gesetzliche Definition
handle.
Koordinationsbüros
Die vorzeitig veröffentlichte
"Arbeits-Definition von Antisemitismus" sei schon im März an alle
Koordinationsbüros der EUMC in den 25 Mitgliedsstaaten der EU verschickt
worden, um damit als "Leitfaden" Daten über antisemitische Vorfälle zu
sammeln, "aber auch, um mit möglichst präzisen Definitionen verdeckten
Antisemitismus auszumachen." Das Papier müsse getestet werden, um seine
Machbarkeit zu prüfen. Die Wiener Behörde habe schon erste "positive
Feedbacks" erhalten. Bis November sollen alle gesammelten Erfahrungen
zusammengefasst und die Definition des Antisemitismus weiter verfeinert
werden. "Da wir Daten zum Antisemitismus sammeln, benötigen wir auch klare
einheitliche Kriterien und eine umsetzbare Definition des
Antisemitismus."
Die EUMC setzt sich auch ein für eine aktive Umsetzung
seiner Empfehlungen zur Bekämpfung des Antisemitismus, die in ihrem
Antisemitismus-Bericht von 2004 formuliert wurden. Die EUMC hat sich aktiv an
alle Mitgliedstaaten und Organisationen gewandt und um Berücksichtigung der
Empfehlungen gebeten. Mit allen Staaten der EU gebe es gute Zusammenarbeit und
eine Bereitschaft, Fragebögen auszufüllen und zurückzuschicken. "Wir haben
keine bösen Briefe bekommen", sagte Winkler. Ihre Behörde mache in ganz Europa
eine Bestandsaufnahme, auch bei den Erziehungsministerien, wie z.B. die
Empfehlungen zur Holocausterziehung in den Schulen umgesetzt
werden.
Zusammenarbeit
Winkler sagt, dass die EUMC vor und
nach ihren Berichten über antisemitische Vorfälle eine enge Zusammenarbeit mit
jüdischen Organisationen und Forschern angestrebt habe, "um zu erfahren, wie
Juden den Antisemitismus erfahren und erdulden". Die Arbeit der EUMC diene
auch dazu, die Traumata der Juden zu berücksichtigen. Sie erwähnte eine enge
Kooperation mit mehreren jüdischen Organisationen und Yehuda Bauer von der
Jerusalemer Shoa-Gedenkstätte Yad Vashem. Bauer gelte als einer der
bedeutendsten Forscher des Holocaust und habe einen wertvollen Beitrag zur
Zusammenstellung der Definition des Antisemitismus geleistet.
(APA)
- ULRICH W. SAHM -
Europa
definiert Antisemitismus
Jerusalem, 19.05.2005 - Der Möllemann-Friedmann
Streit und die Hohmann-Äußerungen haben wie Martin Walsers vermeintliche
"Antisemitismuskeule" ein Manko offenbart. Alle reden über den
Antisemitismus, aber niemand weiß, was das ist. Vor allem die "Antisemiten"
wissen, dass sie keine sind.
Und während in Deutschland die
Antisemitismus-Debatte hohe Wellen schlug, veröffentlichte die EUMC in Wien,
also jene Behörde, die im Auftrag der EU Daten über Vorfälle zu
Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sammelt und analysiert,
Reports über eine Zunahme antisemitischer Anschläge, vor allem in
Frankreich. Doch europäische Bürokraten können nicht nach dem legendären
Prinzip jenes Richters vorgehen, der gesagt hat: "Wenn ich ein
entsprechendes Bild sehe, weiß ich, dass es Pornographie ist."
Bei der
Erfassung antisemitischer Daten, kann sich die EUMC nicht auf den "gesunden
Menschenverstand" ihrer Mitarbeiter in den "Nationalen Koordinationsbüros"
in 25 EU-Ländern verlassen, wenn es darum geht, einen antisemitischen
Vorfall als solchen zu identifizieren. Kritik an Israel ist schließlich
legitim. Wieso sollte ein gestandener Antizionist nicht behaupten dürfen,
dass der "rassistische Staat" Israel kein Existenzrecht habe, weil er
Palästinenser schände "wie die Nazis"?
Nach monatelangen Debatten mit
namhaften jüdischen und europäischen Experten und jüdischen Organisationen
wurde Ende Januar eine "Arbeits-Definition von Antisemitismus" formuliert
und seit März in den Koordinationsbüros in 25 EU-Ländern
getestet.
Auszüge aus der Liste wurden in der israelischen Zeitung
Jedijot Achronot veröffentlicht. Der Sprecher der EUMC in Wien wollte eine
Veröffentlichung dieses Arbeitspapiers verhindern, solange es keinen
"Status" habe, also offiziell abgesegnet sei. Andrew Baker vom American
Jewish Comittee (AJC) bestätigte schließlich diesem Korrespondenten, dass ihm das echte
Papier vorliege. Die Veröffentlichung auf seiner Homepage http://usahm.de/Dokumente/DEFINITION18050.htm löste Wirbel aus, zumal die EUMC
erneut um ihre Glaubwürdigkeit bangen musste, nachdem ihr der Vorwurf
gemacht worden ist, einen "politisch nicht korrekten" Report über
antisemitische Vorgänge in Frankreich unterschlagen zu haben, weil Moslems,
selber rassistisch verfolgt, antisemitische Anschläge verübt
hätten.
Inzwischen meldete sich die Leiterin der EUMC, Beate Winkler, bei
der KNA in Jerusalem und erklärte, dass sie die vorzeitige Veröffentlichung
begrüße: "Wir sind auf unsere Arbeit konzentriert und wollen den Worten
Taten folgen lassen. Wir werden die Antisemitismusdefinition nicht
zurückziehen, sondern sie weiter testen und aufgrund der gesammelten
Erfahrungen verfeinern." Die EUMC sei an einer öffentlichen Diskussion
interessiert.
Das Arbeitspapier soll bis November ausformuliert werden.
Es erwähnt nicht nur "finstere Stereotypen und negative Charakterzüge" von
Juden, wie sie der "klassische Antisemitismus" verbreitet. Auch Kritik an
Israel wird als "antisemitisch" klassifiziert, etwa wenn jemand "Juden als
Volk oder Israel als Staat bezichtigt, den Holocaust erfunden oder
übertrieben zu haben". Antisemitisch sei es, Juden zu verdächtigen, Israel
oder "mutmaßlichen jüdischen Prioritäten" loyaler zu sein, als den Nationen,
in denen sie leben. Die Behauptung, dass Juden die Medien, Regierungen oder
die Wirtschaft kontrollieren, seien ebenfalls typische antisemitische
Aussagen.
Dem Arbeitspapier angefügte "praktische Beispiele"
dürften aus Sicht der EU manchen Diskussionen in Deutschland ein Ende
setzen: etwa ob gewisse Äußerungen von Politikern "antisemitisch" seien,
oder doch "legitime Kritik an Israels Politik" darstellen. Hier einige
"praktische Beispiele" aus dem EUMC-Papier:
Antisemitisch ist:
Dem
jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die
Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.
Die
Anwendung eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche
gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation.
Eine
Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen
und Bildern des klassischen Antisemitismus wie dem Vorwurf, Juden hätten
Jesus getötet oder Blutslegenden.
Der Vergleich der heutigen Politik
Israels mit der Politik der Nazis.
Juden kollektiv für das Verhalten des
Staates Israel verantwortlich zu machen.
- JUEDISCHE.AT - Swedish anti-Semite published in Austria -
Definition of Anti-Semitism - From Karl Pfeifer in Austria
A
new working Definition of Anti-Semitism of European Monitoring Centre on
Racism and Xenophobia of January 28, 2005 [1] provides a practical guide for
identifying incidents, collecting data and supporting the implementation and
enforcement of legislation dealing with anti-Semitism.
Anti-Semitism is a
certain perception of Jews, which may be expressed as hatred toward Jews.
Rhetorical and physical manifestations of anti-Semitism are directed
toward Jewish or non-Jewish individuals and / or their property, toward
Jewish community institutions and religious facilities.
In addition,
such manifestations could also target the state of Israel, conceived as a
Jewish
collective....
- ORF - Wann Israel-Kritik antisemitisch
ist
Ein neues -
unveröffentlichtes - Antisemitismus-Papier der EU sorgt für Aufsehen. Darin
geht es um eine von EU-Experten formulierte Definition des Antisemitismus,
die brisant ist, weil erstmals auch Ansichten über den Staat Israel als
antisemitisch eingestuft werden und nicht mehr bloß als "legitime Kritik an
der Politik Israels".
-
ORF - Israel-Kritik: EU sucht Definition für
Antisemitismus
Der
Vergleich israelischer Politik mit jener der Nazis, das Anlegen von
Standards an Israel wie an keine andere demokratische Nation, die
Infragestellung des Rechts auf Selbstbestimmung der Juden - all das sind
häufig ins Treffen geführte "Argumente", wenn es um den Nahen Osten geht.
-
Die Presse - "Doppelstandards für Israel sind
antisemitisch"
Laut
einem EU-Arbeitspapier kann auch Kritik an Israel antisemitisch sein.
Tel
Aviv/Wien (APA, fran). Eine neue Definition von Antisemitismus in einem
EU-Arbeitspapier sorgt für Debatten: Erstmals wird offiziell Kritik
gegenüber dem Staat Israel als antisemitisch
bewertet.
- ULRICH W. SAHM - Wie Europa Antisemitismus definiert
Jerusalem,
17. Mai 2005 - Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres versucht die EUMC in
Wien, ein brisantes Dokument zum Thema Antisemitismus der Öffentlichkeit
vorzuenthalten. Vor einem Jahr passten der EUMC nicht die Ergebnisse einer
Untersuchung über Antisemitismus in Europa, weil sich herausstellte, dass
die ebenfalls rassistisch verfolgte muslimische Minderheit vor allem in
Frankreich, für viele antisemitisch motivierte Übergriffe verantwortlich
war. Die EUMC versuchte, den Report zu "begraben". Aber er kursierte schon
in der Welt und der EU Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit veröffentlichte den
unter Verschluss gehaltenen Report auf seiner homepage.
Diesmal geht es
um eine von EU-Experten formulierte Definition des Antisemitismus. Sie ist
brisant, weil auch Ansichten über den Staat Israel als antisemitisch
eingestuft wurden und nicht mehr als "legitime Kritik an der Politik
Israels". Wieder versucht die EUMC, eine Veröffentlichung zu verhindern. Der
Originaltext auf Englisch und eine inoffizielle deutsche Übersetzung werden
jetzt erstmals auf der Homepage dieses Korrespondenten veröffentlicht:
http://usahm.de/Dokumente/ANTISEMITISM17050.htm
Eine inoffizielle deutsche Übersetzung des
Dokuments: http://usahm.de/Dokumente/DEFINITION18050.htm
Die Wiener Behörde EUMC erfasst, analysiert und
dokumentiert, im Auftrag der EU antisemitische, rassistische und
fremdenfeindliche Vorfälle. Sie tut sich schwer mit einer Definition des
Begriffes "Wer ist Antisemit". Der Sprecher der Behörde, John Kellock,
bestätigt, dass die EUMC zusammen mit dem American Jewish Committee (AJC)
und anderen internationalen Organisationen eine Definition ausgearbeitet
habe, um klare Kriterien in der Hand zu haben, einen antisemitischen Vorfall
als solchen auszumachen. Kellock bestätigt auch, dass es schon ein
"Arbeitspapier" gebe. Das habe aber noch "keinen Status" und dürfe deshalb
nicht veröffentlicht werden. Er weigerte sich auch, die Echtheit des uns
vorliegenden Dokuments zu bestätigen.
Nach Angaben von Eldad Beck, dem
Berliner Korrespondenten der israelischen Zeitung Jedijot Achronot, sei
dieses Dokument an jüdische Gemeinden geschickt worden. Nachfragen bei
mehreren Gemeinden, in Wien, München, Düsseldorf und Berlin, ergaben, dass
niemand von dem "Arbeitspapier" wusste. Doch Rabbi Andrew Baker von der AJC
in Washington bestätigte, was die EUMC in Wien ableugnete: Das ist das
Papier mit jenen Antisemitismus-Definitionen, wie sie von den Experten der
EU und der EUMC nach langen Beratungen akzeptiert worden seien. Am 28.
Januar sei es verfasst und am 18. März an die "Monitors" in den europäischen
Ländern verteilt worden. Diese "Monitors" benutzen diese ausformulierten
Definitionen jetzt schon als "Arbeitsgrundlage", um antisemitische Vorfälle
in ihren Ländern zu identifizierne, so Baker.
Im Vorspann heißt es:
"Antisemitismus ist eine gewisse Vorstellung von Juden, die als Hass auf
Juden ausgedrückt werden könnte." Antisemitisch seien verbale und physische
Vorstöße gegen Juden oder nicht-jüdische Individuen, gegen deren Eigentum
oder gegen jüdische Gemeinden oder religiöse Einrichtungen. Antisemitische
Äußerrungen betreffen auch den Staat Israel, wenn der als "jüdisches
Kollektiv aufgefasst" gesehen werde. Der Antisemitismus beschuldigt Juden ,
sich zu verschwören und der Menschheit zu schaden. Der Antisemitismus in
Worten, Bildern und Taten benutze "finstere Stereotypen und negative
Charakterzüge".
Nach Ansicht der EU-Beamten sei es antisemitisch, den
Juden eine Kontrolle der Medien, der Wirtschaft oder Regierungen zu
unterstellen. Die Juden verantwortlich zu machen für Taten einzelner Juden,
jüdischer Gruppen oder sogar von Nicht-Juden. Die Tatsache, das Ausmaß oder
Mechanismen des Holocaust, wie Gaskammern, zu verleugnen sei ebenso
antisemitisch wie die Behauptung, wonach die Juden als Volk oder Israel als
Staat den Holocaust erfunden oder "übertrieben" dargestellt hätten.
Antisemitisch sei es auch, Juden eine größere Loyalität zu Israel oder
vermeintlichen "weltweiten jüdischen Prioritäten" zu unterstellen, als Treue
zu den Ländern, deren Bürger sie sind.
Eine antisemitische
Erscheinungsform ist gemäß der offiziellen europäischen Definition auch eine
Betrachtung des Staates Israel als "rassistisches Unternehmen". Dem
jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen sei ebenso
antisemitisch, wie die Anwendung von "doppeltem Standard", indem an Israel
Ansprüche gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation. Ein
Vergleich der heutigen Politik Israels mit dem Vorgehen der Nazis sei ebenso
ein Ausdruck des Antisemitismus, wie die Ansicht, alle Juden seien für die
Politik des Staates Israel verantwortlich.
"Allerdings kann Kritik an
Israel, wenn sie vergleichbar ist mit Kritik an anderen Ländern, nicht als
antisemitisch betrachtet werden", heißt es abschließend in dem
Geheimdokument, dessen Veröffentlichung von der EUMC unterbunden
wird.
-
-
-
NEWSLETTER DER ISR. BOTSCHAFT -
Europa hat
entschieden: die Leugnung des Existenzrechtes des Staates Israel ist
antisemitisch
Jetzt ist es offiziell: die Leugnung des Existenzrechtes
Israels ist antisemitisch und Terrorakte gegen Juden liegen im
Antisemitismus begründet.
Dies entschied die Europäische Union, die zum
ersten Mal eine offizielle und detaillierte Definition des Begriffs
„Antisemitismus“ aufgestellt hat. Die Definition markiert eine klare Grenze
zwischen der akzeptablen Kritik Israels und antisemitischer Kritik.
U.a.
wurde festgelegt, dass die Leugnung des Existenzrechtes Israels als Ausdruck
der selbständigen Definition des jüdischen Volkes und auch Aufrufe und die
Unterstützung der Tötung von Juden oder deren Verletzung als antisemitische
Taten gelten.
Die Definition legt eindeutig fest, dass auch verbale oder
physische Angriffe gegen den Staat Israel als „jüdisches Kollektiv“ als
Antisemitismus betrachtet werden können. Damit übernimmt die Europäische
Union die Position, nach der Terroranschläge gegen jüdische Zivilisten – in
der Welt und in Israel – im Antisemitismus begründet liegen.
Die
Definition wurde vom European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia
(EUMC, http://eumc.eu.int)
in Wien aufgestellt. Sie wurde in Folge einer stürmischen Diskussion in den
Reihen der Europäischen Union über den Charakter des „neuen Antisemitismus“
formuliert, der in Europa in den letzten fünf Jahren nach dem Ausbruch der
zweiten Intifada zugenommen hat. Es handelt sich um eine erste
„Arbeitsdefinition“, die dazu bestimmt ist, es den Einrichtungen der Union
und den Behörden der Mitgliedsstaaten zu ermöglichen, effektiv die
Erscheinung des Antisemitismus zu bekämpfen.
Die europäische Definition
bezeichnet als „Antisemitismus“ auch die Leugnung des Holocausts, die
Beschuldigung des jüdischen Volks und Israels, den Holocaust erfunden zu
haben oder sein Ausmaß zu übertreiben und die Beschuldigung der Juden,
Israel oder dem globalen Judentum treuer zu sein als den Staaten, in denen
sie leben.
Die Kritik an Israel gilt entsprechend den folgenden Kriterien
als antisemitisch: Leugnung der Rechte des jüdischen Volkes auf
Selbstbestimmung – wie in der Aussage, dass die Existenz des jüdischen
Volkes im Staat Israel rassistischen Charakter hat, die Anwendung doppelter
Standards in Bezug auf Israel oder die Forderung, dass sich Israel anders
als andere demokratische Staaten zu verhalten hat. Auch ein Vergleich
zwischen der Politik Israels und jener der Nazis und wenn Juden für die
Aktionen des Staates Israel kollektiv verantwortlich gemacht werden, so gilt
das als Antisemitismus. (Yedioth Aharonoth,
13.5.)
-
-
NAHOSTFOCUS -
Europa hat beschlossen: Wer ist Antisemit? - Nun ist es offiziell: Die
Verleugnung des Existenzrechts des Staates Israel – ist Antisemitismus, und
Terrorakte gegen Juden sind das Ergebnis von Antisemitismus. - Von Eldad
Beck, Jediot Acharonot, 11.05.05 (Auszüge)
So setzt es die EU fest, die
zum ersten Mal eine offizielle und detaillierte Definition des Begriffes
„Antisemitismus“ zusammengestellt hat. Die Definition bildet eine klare
Abgrenzung zwischen akzeptabler Kritik an Israel und antisemitischer
Kritik.
…Die Definition legt ausdrücklich fest, dass mündliche und
physische Angriffe, die sich gegen den Staat Israel, als „jüdisches
Kollektiv“, richten, als Antisemitismus gelten können.
…Die Definition
wurde infolge einer heftigen Diskussion ausgearbeitet, die in den Reihen der
EU um den Charakter des „neuen Antisemitismus“ entstanden war, der sich in
den letzten 5 Jahren in Europa, nach Ausbruch der 2. Intifada, ausgebreitet
hat. Es handelt sich um einen ersten „Arbeitsbegriff“, der dazu dienen soll,
es den EU-Behörden und den Behörden der Mitgliedsländer zu ermöglichen,
effektiv im Kampf gegen den Antisemitismus vorzugehen. Ein offizielles
Dokument mit der Definition wurde kürzlich an die jüdischen Gemeinden in
Europa geschickt und gelangte in die Hände von Jediot Acharonot.
Die
europäische Definition legt fest, dass „Antisemitismus“ auch die Verleugnung
des Holocaust ist, sowie die Beschuldigung, das jüdische Volk und Israel
hätten den Holocaust erfunden oder seine Ausmaße übertrieben, auch die
Beschuldigung der Juden, dass sie Israel oder dem Weltjudentum gegenüber
mehr Loyalität empfinden, als den Ländern, in denen sie leben.
Kritik an
Israel gilt nach folgenden Kriterien als antisemitisch: Die Verleugnung des
Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung – wie die Behauptung, die
Existenz des jüdischen Volkes im Staat Israel sei rassistischen Charakters,
die Anwendung von Doppelmoral, die sich auf Israel bezieht, oder die
Forderung, Israel müsse sich anders als andere demokratische Länder
verhalten. Auch der Vergleich zwischen Israels Politik und der Politik der
Nazis, sowie die Auferlegung einer Kollektivschuld auf Juden wegen
Handlungen des Staates Israel – gelten als Antisemitismus.
13/05/2005
18:13
Zurück
nach oben
TEIL 2 - Arbeitsversion der Definition (Englischer
Originaltext)...
A Working Definition of
Anti-Semitism
(January 28, 2005)
The purpose of this
document is to provide a practical guide for identifying incidents, collecting
data and supporting the implementation and enforcement of legislation dealing
with anti-Semitism.
Anti-Semitism is a certain perception of Jews,
which may be expressed as hatred toward Jews.
Rhetorical and physical
manifestations of anti-Semitism are directed toward Jewish or non-Jewish
individuals and / or their property, toward Jewish community institutions and
religious facilities.
In addition, such manifestations could also
target the state of Israel, conceived as a Jewish
collectivity.
Anti-Semitism frequently charges Jews with conspiring to
harm humanity, and it is often used to blame Jews for “why things go wrong”.
It is expressed in speech, writing, visual forms and action, and employs
sinister stereotypes and negative character traits.
Contemporary
examples of anti-Semitism in public life, the media, schools, the workplace,
and in the religious sphere could, taking into account the overall context,
include, but are not limited
to:
· Calling for, aiding, or
justifying the killing or harming of Jews in the name of a radical ideology or
an extremist view of
religion.
· Making
mendacious, dehumanizing, demonizing, or stereotypical allegations about Jews
as such or the power of Jews as a collective – such as, especially but not
exclusively, the myth about a world Jewish conspiracy or of Jews controlling
the media, economy, government or other societal
institutions.
· Accusing Jews
as a people of being responsible for real or imagines wrongdoing committed by
a single Jewish person or group, of even for acts committed by
non-Jews.
· Denying the fact,
scope, mechanisms (e.g. gas chambers) or intentionality of the genocide of the
Jewish people at the hands of National socialist Germany and its supporters
and accomplices during World War II (the
Holocaust).
· Accusing the
Jews as a people, or Israel as a state, of inventing or exaggerating the
Holocaust.
· Accusing Jewish
Citizens of being more loyal to Israel, or to the alleged priorities of Jews
worldwide, than to the interests of their own nations.
Examples of the
ways in which anti-Semitism manifests itself with regard to the State of
Israel taking into account the overall context could
include:
· Denying the Jewish
people right to self-determination, e.g. by claiming that the existence of a
state of Israel is a racist
endeavor.
· Applying double
standards b requiring of it a behavior not expected or demanded of any other
democratic nation.
· Using
the symbols and images associated with classic anti-Semitism (e.g. claims of
Jews killing Jesus or blood libel) to characterize Israel or
Israelis.
· Drawing
comparisons of contemporary Israeli policy to that of the
Nazis.
· Holding Jews
collectively responsible for actions of the State of Israel.
However,
criticism of Israel similar to that leveled against any other country cannot
be regarded as
anti-Semitic.
**********************************************************
Anti-Semitic
acts are criminal when they are so defined by law (for example denial of the
Holocaust or distribution of anti-Semitic materials in some countries).
Criminal acts are anti-Semitic when the targets of attacks, whether they are
people or property – such as buildings, schools, places of worship and
cemeteries – are selected because they are, or are perceived to be Jewish of
linked to Jews. Anti-Semitic discrimination is the denial to Jews of
opportunities or services available to others and is illegal in many
countries. (Note: ECRI in its General Policy Recommendation No. 9, 25 June
2004, has offered specific recommendation regarding the criminalization of
anti-Semitic acts)
Following the recommendations of ECRI
http://www.coe.int/T/E/Human_Rights/Ecri/1-ECRI/3-General_themes/1-Policy_Recommendations/Recommendation_N%B09/1-Recommendation_9.asp
Zurück
nach oben
TEIL 3
- Arbeitsversion der
Definition (inoffizielle Übersetzung von Ulrich W.
Sahm)...
- Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
(Januar 28, 2005)
(Inoffizielle
Übersetzung des englischen Originals von U. Sahm)
Der Sinn dieses
Dokuments ist eine praktische Anleitung für das Identifizieren, das Sammeln
von Angaben und die Unterstützung der Umsetzung und Durchsetzung von Gesetzen,
die vom Antisemitismus handeln.
Antisemitismus ist eine gewisse
Vorstellung zu Juden, die als Hass gegen Juden ausgedrückt werden
kann.
Rhetorische und physische Ausbrüche von Antisemitismus sind
gegen Juden und nicht-jüdische Individuen gerichtet, und/oder gegen ihr
Eigentum oder gegen Institutionen jüdischer Gemeinden und religiöse
Einrichtungen.
Zusätzlich können solche Ausbrüche auch den Staat Israel
zum Ziel haben, wenn er als jüdisches Kollektiv gesehen
wird.
Antisemitismus beschuldigt Juden oft, mit Verschwörungen der
Menschheit schaden zu wollen. Oft werden Juden für alles verantwortlich
gemacht, “was falsch läuft”. Das wird in Worten, schriftlich, visuell und mit
Taten ausgedrückt. Verwendet werden finstere Stereotypen und negative
Charakterzüge.
Zeitgenössische Beispiele von Antisemitismus im
öffentlichen Leben, in den Medien, Schulen, am Arbeitsplatz und im religiösen
Bereich können folgende Elemente enthalten, unter Berücksichtigung des
Kontextes. Die Liste ist allerdings nicht
vollständig:
· Im Namen einer
radikalen Ideologie oder einer extremistischen religiösen Sicht aufrufen,
helfen oder rechtfertigen, Juden zu töten oder ihnen zu
schaden.
· Das Äußern
verlogener, entmenschlichender, dämonisierender oder stereotyper Vorurteile
über Juden, wie etwa die Macht der Juden als Kollektiv, der Mythos einer
jüdischen Weltverschwörung oder Behauptungen über jüdische Kontrolle der
Medien, der Wirtschaft, der Regierung oder anderer gesellschaftlicher
Einrichtungen.
· Juden als
Volk zu beschuldigen, oder Juden für reale oder vermeintliche Vergehen
einzelner jüdischer Personen oder Gruppen verantwortlich zu machen oder gar
wegen Vergehen zu beschuldigen, die Nichtjuden begangen
haben.
· Die Tatsache, den
Umfang, die Mechanismen (etwa die Gaskammern) oder die Absicht des Völkermords
am jüdischen Volk zu verleugnen, der durch die Täterschaft des
nationalsozialischen Deutschland, seiner Unterstützer oder Komplizen während
des Zweiten Weltkriegs begangen wurde.
(Holocaust)
· Die Juden als
Volk oder Israel als Staat zu verklagen, den Holocaust erfunden oder
übertrieben (dargestellt) zu
haben.
· Jüdische Bürger zu
beschuldigen, zu Israel oder den vermeintlichen weltweiten Prioritäten von
Juden loyaler zu sein als den Interessen ihrer eigenen
Nationen.
Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel
manifestiert in einem umfassenden
Kontext:
· Dem jüdischen Volk
das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der
Staat Israel sei ein rassistisches
Vorhaben.
· Die Anwendung
eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche gestellt
werden, wie an keine andere demokratische
Nation.
· Eine
Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen und
Bildern des klassischen Antisemitismus wie dem Vorwurf, Juden hätten Jesus
getötet oder Blutslegenden.
·
Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der
Nazis.
· Juden kollektiv für
das Verhalten des Staates Israel verantwortlich zu machen.
Allerdings
gilt Kritik an Israel, wie sie in vergleichbarer Weise auch gegenüber andere
Länder geäußert wird, nicht als antisemitisch.
**********************************************************
Im Nachfolgenden geht es um
die Anwendung von Gesetzen, soweit sie in europäischen Ländern existieren.
Anti-Semitic acts are
criminal when they are so defined by law (for example denial of the Holocaust
or distribution of anti-Semitic materials in some countries). Criminal acts
are anti-Semitic when the targets of attacks, whether they are people or
property – such as buildings, schools, places of worship and cemeteries – are
selected because they are, or are perceived to be Jewish of linked to Jews.
Anti-Semitic discrimination is the denial to Jews of opportunities or services
available to others and is illegal in many countries. (Note: ECRI in its
General Policy Recommendation No. 9, 25 June 2004, has offered specific
recommendation regarding the criminalization of anti-Semitic acts)
Following the
recommendations of ECRI
http://www.coe.int/T/E/Human_Rights/Ecri/1-ECRI/3-General_themes/1-Policy_Recommendations/Recommendation_N%B09/1-Recommendation_9.asp
Zurück
nach oben
TEIL 4
- SONSTIGES...
- JCPA
- Rewriting Germany's Nazi
Past - A Society in Moral Decline
Manfred Gerstenfeld.
The German postwar governments have made great efforts to reeducate the
population. In recent years, however, there are increasing signs of shifts in
German attitudes toward rewriting its past. Some of these involve the
sanitizing of history, while others are reflected in an increasing lack of
sensitivity among society's elites as well as the mainstream toward the use of
concepts and semantics from the Hitler
period.
- AJC-Umfrage
(auf Englisch)
http://www.ajc.org/upload/survey/Holocaust_Survey.pdf
- taz
- Ein Viertel der Deutschen will
Schlussstrich
... So wissen 88 Prozent
der befragten Österreicher und 77 Prozent der Deutschen, dass Auschwitz oder
Treblinka Namen von Vernichtungslagern waren. ...
- Welt - Jeder vierte wünscht
sich einen Schlußstrich
Aktuelle Vergleichsstudie des American Jewish Committee
über Antisemitismus in Europa und den USA
von Frank Diering. New
York/Berlin - In Deutschland sind 42 Prozent der Bürger der Meinung, Juden
würden die Erinnerung an den Holocaust für ihre eigenen Zwecke ausnutzen.
Das geht aus einer Umfrage des American Jewish Committee (AJC) in New York
hervor, die in den USA und sechs europäischen Ländern durchgeführt worden
ist. Die Befragung, in Deutschland von TNS Emnid im März/April unter 939
Personen vorgenommen, fördert nach Auffassung der Verfasser teils
ernüchternde Ergebnisse zu Tage.
- ORF - Hälfte
erkennt Antisemitismus als Problem
In Österreich sagten nur 18 Prozent, sie
hätten Sympathien für Juden - so wenige wie in keinem anderen Land der
Befragung.
54 Prozent der Österreicher halten einen neuen Holocaust für
möglich und 40 Prozent denken, dass das "eher unwahrscheinlich" ist. Das
geht aus einer Umfrage des American Jewish Committee (AJC) hervor, die in
den USA und sechs europäischen Ländern durchgeführt wurde.
Die Frage "Für
wie wahrscheinlich halten Sie es, dass das jüdische Volk in den kommenden
Jahren wieder Ziel eines Ausrottungsversuches werden könnte?" beantworteten
in Österreich 44 Prozent mit "mehr oder weniger wahrscheinlich", zehn
Prozent mit "sehr
wahrscheinlich".
- IKG -
Jüdische Organisation besorgt über Unwissen vieler Deutscher
Geringe Sympathiewerte
für Juden "bedenkliches Signal"
Berlin (APA/AP) - Die Leiterin des
Berliner Büros des American Jewish Committee, Deidre Berger, hat die
zunehmende Unkenntnis der Deutschen über den Holocaust als "Besorgnis
erregend und enttäuschend" bezeichnet.
-
-
-
Der Standard - "Nazi-Wurm" lädt neue "Munition"
Am kommenden Montag, dem 23. Mai 2005, wird das
Trojanische Pferd "Sober.P" abermals versuchen, neue Programmteile aus dem
Internet nachzuladen. ...
REUTERS - German
intelligence says neo-Nazis gain ground
Tue May 17, - BERLIN (Reuters) -
The German government expressed concern on Tuesday at an intelligence report
that neo-Nazis boosted their numbers by about a quarter last year and forged
closer links with legal political parties.
"It must serve as a warning to
all of us that the number of neo-Nazis in Germany in 2004 rose more than 25
percent from the previous year," Interior Minister Otto Schily
said.
"Whoever votes for the extreme right is choosing a party with an
anti-constitutional, racist and partly neo-Nazi body of thought," he said in
comments aimed at supporters of two legal far-right parties that won seats in
regional parliaments in eastern Germany last year.
The National Democratic
Party (NPD) won 9.2 percent of the vote in the state of Saxony in September,
the far right's best result in six years.
Another rightist group, the
German People's Union (DVU), won seats in the regional parliament of
neighboring Brandenburg by securing over 6 per cent of the vote.
The
government failed in 2003 in an effort to outlaw the NPD through the
constitutional court. Schily said he saw no chance of mounting a fresh bid for
the moment, but did not rule out doing so in future.
An annual report by
the domestic intelligence service, the Federal Office for the Protection of
the Constitution, said the NPD's membership had risen by 300 last year to
5,300.
Schily said it had drawn leading neo-Nazis into the party and was a
focus of efforts to unify the disparate far-right scene in Germany. It was
also attempting to recruit in schools.
Schily said police and intelligence
services had foiled plans by neo-Nazis to distribute 50,000 CDs of far-right
music to schools last year.
The report said the number of neo-Nazis in
Germany rose to about 3,800 last year from 3,000 in 2003. Crimes motivated by
rightist extremism rose 11.7 percent. Within that category, violent crimes
were up 2.2
percent.
-
islam.de -
Politik verharmlost systematisch
Neonaziterror in Deutschland - Bericht
Rechtsextremistische Gewalttaten
nehmen zu - Zum Verfassungsschutzbericht
Die Zahl der Rechtsextremisten
steigt in Deutschland und eine Entwarnung ist hierbei nicht zu geben. Dies
ist sicherlich einer der wichtigsten Erkenntnisse des neuesten
Verfassungsschutzberichtes, welcher von Innenminister Schily vorgestern
vorgestellt wurde.
-
die Welt-
Zulauf für die Neonazis
Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat
den Bedeutungszuwachs der NPD und den Zulauf zu den Neonazis im vergangenen
Jahr als besorgniserregend und "Warnung für uns alle" bezeichnet. Schily
sagte bei der
Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2004, die NPD habe ihre
Mitgliederzahl um 300 auf 5300 steigern können, während andere rechtsextreme
Parteien wie die DVU oder die Republikaner Verluste verzeichneten. "Durch
das von ihr propagierte Konzept einer ,deutschen Volksfront" hat sich die
NPD zum Mittelpunkt für Einigungsbemühungen innerhalb des
rechtsextremistischen Lagers entwickelt", sagte Schily. Der Partei sei es
gelungen, die neonazistische Szene anzusprechen und führende Neonazis
einzubinden. Insgesamt ging die Zahl der Rechtsextremisten in Deutschland
2004 zwar um 800 Personen auf 40 700 zurück. Die Zahl
rechtsextremer...
-
Kölnische Rundschau - KOMMENTAR: Bedenklich mehr braunes
Treiben
...
vorzeigbar sind und argumentieren können, zum Teil mit Hochschulabschluss
und bürgerlichen Berufen, sowie die dumpfen Schlägertrupps der
Skinhead-Szene. ...
-
Berliner Kurier - Schily: Mehr Nazis, mehr
Gotteskrieger
Die
rechtsextreme NPD hat derzeit 5300 Mitglieder, binnen Jahresfrist sind das
300 mehr. Die Zahl der Skinhead-Bands stieg von 95 auf 106
-
-
Hamburger Abendblatt -
Schily: 25 Prozent mehr Neonazis
... hohem Niveau. Darüber hinaus dürfe
aber der Kampf gegen Rechtsextremismus nicht vernachlässigt werden, sagte
Schily weiter. Das
MORGENPOST - Innenminister: Islamismus größte
Gefahr in Deutschland - Schily legt Verfassungsschutzbericht vor - Sorge über
Anstieg des Rechtsextremismus - Von Carsten Fiedler
Berlin - Der
islamistische Terrorismus ist laut Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) die
größte Bedrohung für die Sicherheit in Deutschland. Die Bundesrepublik sei
"Teil eines weltweiten Gefahrenraumes", sagte Schily am Dienstag bei der
Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes für das Jahr 2004.
Anlaß zur
Sorge gebe auch der Rechtsextremismus. Vor allem die NPD habe im vergangenen
Jahr erheblich an Bedeutung gewonnen und ihre Mitgliederzahl um 300 auf 5300
steigern können. Die Zahl der Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund
stieg um über zehn Prozent auf 12 051.
Wichtigste Aufgabe der
Sicherheitsbehörden bleibe aber die Bekämpfung und Beobachtung des islamischen
Extremismus, betonte Schily. Nicht zuletzt der verhinderte Anschlag auf den
irakischen Ministerpräsidenten Ijad Allawi während dessen Deutschlandbesuchs
im Dezember habe das Ausmaß der Bedrohung gezeigt. Besonders gefährdet seien
amerikanische, britische, israelische und jüdische Einrichtungen.
Laut
Verfassungsschutzbericht stieg die Zahl der Anhänger und Mitglieder
islamistischer Organisationen in Deutschland im Jahr 2004 von 30 950 auf
31 800. Der Anstieg sei auf zunehmende Aktivitäten zentralasiatischer
Gruppierungen aus Pakistan und Tschetschenien zurückzuführen. Unverändert etwa
57 500 Personen werden dem ausländerextremistischen Potential
zugerechnet. "Das ist nach wie vor ein bedenklich hohes Niveau und zeigt, daß
wir trotz aller Ermittlungserfolge in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen
dürfen", sagte Schily.
Bundesweit werden zur Zeit 171 Ermittlungsverfahren
mit islamistisch-terroristischem Hintergrund geführt, davon 87 beim
Bundeskriminalamt. Dazu zählt auch das Verfahren gegen die mutmaßlichen
Mitglieder der Terrorgruppe Ansar Al-Islam, die das Attentat auf Allawi
geplant haben sollen.
In Berlin hat der Landes-Verfassungsschutz 3600 in
der Hauptstadt lebende Angehörige islamistischer Gruppierungen erfaßt. Das
sind etwa zwei Drittel aller in der Stadt lebenden ausländischen Extremisten.
Die Zahl der Rechtsextremisten ist in Berlin im vergangenen Jahr nur leicht
angestiegen.
Als wichtigste Waffe im Kampf gegen den Terror bezeichnete
Schily die vorbeugende Abwehr, als wichtigstes Instrument vereinsrechtliche
Organisations- und Betätigungsverbote. Richtungweisend sei die Arbeit des im
Dezember in Berlin eröffneten Anti-Terror-Zentrums.
Berliner Morgenpost - Empörung über Nazi-Vergleich
Von Ingo Rössling. Mit einem Nazi-Vergleich
hat der Sprecher der Grünen Jugend Berlin, Stefan Ziller, in
Marzahn-Hellersdorf Empörung ausgelöst
FR - NPD sorgt für ungewohnte Heiterkeit im
sächsischen Landtag
Am Mittwochmorgen war eine
aktuelle Stunde im Dresdner Landtag angesetzt. Ein Thema, auf Antrag der NPD,
lautete: "Grenzen dicht für Lohndrücker". Ein Dauerbrenner im
Gejammer-Repertoire der Rechtsextremen. Schon im Landtagswahlkampf 2004 hatten
sie damit plakatiert und Stimmen eingefangen in der...
-
SZ-Online - Herr Apfel rastete im Landtag
ausErtappt: NPD lässt
,Deutsche Stimme‘ in Polen drucken
Von Stefan Locke. Sie wollte gegen
„Lohndrücker“ protestieren und druckt doch selbst billig im Ausland: Noch
nie blamierte sich eine Partei in Sachsens Landtag so wie gestern die
NPD.
„Grenze dicht für Lohndrücker“, forderte die NPD gestern im Landtag
und schoss damit ein Eigentor. Denn zuvor kam heraus: Die Rechtsradikalen
lassen ihr Parteiblatt „Deutsche Stimme“ in Polen drucken.
HEISE.DE - Die Mücken sind los - Das Titelblatt der
IG-Metall-Zeitung hat heftige Kritik hervor gerufen

"Blackstone, KKR, Investcorp - Finanzinvestoren aus Amerika
schlachten deutsche Unternehmen aus. Sie kaufen die Firmen, um sie kurz darauf
mit Gewinn weiter zu veräußern. Rücksicht auf Menschen, Regionen oder
Traditionen nehmen die amerikanischen Finanziers nicht. Wie Mücken saugen sie
aus den Betrieben das Geld, um dann nach dem gleichen Muster weiter zu
schwärmen. Leidtragende sind die
Menschen."....
- IG METALL - 06. Mai 2005 -
IG Metall: Ausfälle Westerwelles gegen
Mitgliederzeitung „metall“ sind grotesk und lächerlich
Frankfurt/Main - Die IG Metall hat FDP-Chef Guido
Westerwelle vorgeworfen, mit seinen Ausfällen gegenüber dem Titelbild des
Gewerkschaftsmagazins „metall“ von unangenehmen Sachverhalten im Rahmen der
aktuellen Kapitalismusdebatte ablenken zu wollen. „Seine Kritik ist grotesk
und lächerlich“, sagte IG Metall-Sprecher Georgios Arwanitidis am Freitag in
Frankfurt....
IKG - Fußball: Rassistische Akte in Frankreichs
Stadien verdoppelt
20 in
vier Monaten laut Studie des Verfassungsschutzes - Menschenrechtsorganisation
LICRA registrierte höhere Daten
Paris (APA) - In den französischen
Fußballstadien sind in den ersten vier Monaten des Jahres knapp 20
rassistische Zwischenfälle verzeichnet worden, während es 2004 in derselben
Zeitspanne die Hälfte gewesen war.
hagalil-
Jew-Watch erneut an der Spitze der
Google-Liste
Wie so oft
bei angeblich sinnvollen Aktionen gegen Hetz- und Hass-Seiten im Internet, war
der Erfolg von Anfang an fragwürdig, der Medienrummel dafür aber umso
größer...
AUFRUF GEGEN DEN BOYKOTT ISRAELISCHER
UNIVERSITÄTEN
Berlin, im Mai 2005 - Wir, die
Unterzeichneten Akademiker in Deutschland, sind über die britischen
Kolleginnen und Kollegen empört, die einen Boykott israelischer akademischer
Einrichtungen befürworten.
Wir weisen ein solches Ansinnen mit allem
Nachdruck zurück und fordern dagegen eine Solidarität mit israelischen
Universitäten und den darin Lehrenden und Forschenden!
Die israelischen
Universitäten sind international hoch angesehene Institutionen, an denen neben
den jüdischen Studierenden Studenten und Studentinnen unterschiedlicher
Nationalitäten, darunter auch viele Araberinnen und Araber, akademisches
Wissen erwerben. Das aber verschweigen die Boykotteure.
Angesichts der
historischen Schuld Groß-Britanniens gegenüber dem jüdischen Volk, als sie den
Flüchtlingen vor dem sicheren Tod in dem von den Nationalsozialisten besetzten
Europa und den Überlebenden aus Konzentrations- und Vernichtungslagern die
Einreise in das damalige britische Mandatsgebiet mit Gewalt verweigerten, ist
der Aufruf zum Boykott israelischer Universitäten ein Indiz für die
Unbelehrbarkeit und Einseitigkeit der Boykotteure, die sich mit akademischer
Bildung kaum verträgt. Europa, einschließlich Groß-Britanniens, hat eine
historische Verantwortung für seine vertriebenen jüdischen Bürger und deren
Nachkommen, für die Juden, die es aus seiner Mitte verdrängte und ermordete.
Die Schuld am arabisch-israelischen Konflikt liegt in zweitausend Jahren
europäischer „Judenpolitik“. Historiker und Akademiker sollten dies
wissen.
Wir, die Unterzeichneten, erklären unsere Solidarität mit den
vom britischen Boykott bedrohten israelischen Universitäten:
Prof. Dr. Karl
E. Grözinger, Universität Potsdam
Dr. Elvira Grözinger, Universität
Potsdam
Bitte unterschreiben Sie diesen Aufruf, leiten Sie ihn an Freunde
und Bekannte weiter und schicken Sie ihn an uns zurück (e-mail:
kgroezi@rz.uni-potsdam.de)
- Die
Zeit - Briten, stoppt den
Israel-Boykott!
... Israel hingegen ist zu
80 Prozent jüdisch und räumt seiner arabischen Minderheit volle
staatsbürgerliche Rechte ein -- einschließlich des Rechts zu
...
Zurück
nach oben
HONESTLY-CONCERNED BEDANKT SICH BEIM
ERIK-VERLAG...
Der ERIK-VERLAG unterstützt nicht nur bereits seit einigen Monaten den
Versand der täglichen Mails, durch die zu Verfügung Stellung eines
PC-/Internet-Arbeitsplatzes für unsere Praktikanten, sondern hat nunmehr auch
kostenfrei für Honestly-Concerned zwei aufwendig neu gestaltete
Flugblätter, Briefpapier, Visitenkarten und mehr für uns gedruckt.
DANKE!!!!!!!
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der
ERIK-VERLAG bietet
Organisationsmittel, Drucksachen und Corporate Design für die steuer-,
wirtschafts- und rechtsberatenden Berufe. Aktuell für das Lohnbüro: Fragebogen
zur versicherungsrechtlichen Beurteilung geringfügiger Beschäftigungen und
Beschäftigungen in der Gleitzone.
ERIK-VERLAG
KG,
Prinzessinnenstraße 19-20, 10969
Berlin, Tel. 030-615 30 09, Fax 030-615 30 00,
www.erik-verlag.de,
info@erik-verlag.de, Geschäftsführerin: Rosemarie Matuschek
Ein Archiv der bisher
an die TÄGLICHE Mailingliste verschickten eMails stehen Euch jederzeit
Online, unter
http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/
zur Einsicht zu
Verfügung.
Weitere Informationen
über Honestly-Concerned, inkl. Leserbriefen, unserem
Gästebuch
und anderen
Hintergrundinformationen über unsere Gruppe, stehen Euch Online unter
http://www.honestly-concerned.org
zu Verfügung.
ZUR INFO:
Honestly-Concerned hat ein neues Flugblatt und einiges neues an
Informaterial....!
Gerne können Sie dieses
herunterladen und an Freunde und Bekannten
verteilen:
Zwei Artikel
über die Entstehung und Arbeit von
Honestly-Concerned:
Sonstiges
Infomaterial von Honestly-Concerned:
Neues/Aktualisiertes
Honestly-Concerned Infomaterial...
Ein
Archiv der bisher an die Mailingliste verschickten eMails stehen Euch
jederzeit Online, unter
http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/
zur
Einsicht zu Verfügung.
Weitere Informationen
über Honestly-Concerned, inkl. Leserbriefen, unserem
Gästebuch
und
anderen Hintergrundinformationen über unsere Gruppe haben, stehen Euch Online unter
http://www.honestly-concerned.org
zu
Verfügung.
©
Honestly-Concerned.org