Honestly-Concerned ist auf die Spenden aller unserer Leser und Freunde angewiesen....
Der Honestly Concerned Pressespiegel wird kostenlos über das Internet Angebot angeboten. Kostenlos bedeutet aber nicht, daß bei der Entstehung keine Kosten entstehen. Auch wenn alle "Mitarbeiter" ihre Arbeit ehrenamtlich erbringen, entstehen ständig Kosten. Es ist uns wichtig unseren Service auch weiterhin kostenlos anbieten zu können. Daher können wir nur eindringlichst an die Großzügigkeit unserer Leser appelieren. Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren Sie
HIER.


 

S O N D E R A U S G A B E

Die Wahrheit ist nicht immer so wie sie auf ersten Anhieb scheint....
Viel "Nettes zum nachlesen und reagieren - Viel Wissenswertes und lohnenswertes zu lesen,
sowie einige Veranstlatungen über die jeder informiert sein sollte....

 


INHALTSANGABE

HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE...

Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um das Thema "Antisemitismus" zu bekommen.
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


TEIL 1 – Kofi Anan, die UN und Israel...  
 

  1. ISRAELNETZ - UN-Soldat: "Hisbollah gebraucht uns als Schutzschild"
    OTTAWA / BEIRUT (inn) - Eine E-Mail, die ein bei dem israelischen Luftangriff auf einen UN-Posten im Südlibanon getöteter Soldat vorher verschickt hat, wirft neues Licht auf den vielfach kritisierten Vorfall. Darin heißt es: "Die Hisbollah gebraucht UN-Posten als Schutzschilder".
    Wie die Tageszeitung "Jediot Aharonot" berichtet, teilte der Kanadier Major Paeta Hess-von Kruender zudem mit, dass die Terrorgruppe Hisbollah nahe dem UN-Posten agiere. Der ehemalige Kommandeur des UN-Soldaten, Generalmajor Lewis MacKenzie, berichtete in einer kanadischen Rundfunksendung, dass laut Hess-von Kruender die israelische Luftwaffe nicht vorsätzlich UN-Posten angreife, sondern eher aufgrund einer taktischen Notwendigkeit.
    "Das würde bedeuten, dass die Hisbollah sich absichtlich in der Nähe der UN-Posten stationiert. Das ist eine Taktik", sagte MacKenzie weiter.
    Der Soldat sandte die E-Mail einige Tage vor seinem Tod auch an das kanadische Fernsehen. Darin berichtete er von den israelischen Bombardements und dass er um sein Leben bange.
    Er schreibt: "Wir haben täglich zahlreiche Ereignisse, bei denen unser Posten unter direkten oder indirekten Beschuss gerät, von beiden - Artillerie- und Luftangriffen." Es sei zu gefährlich, Patrouillen durchzuführen. Der Soldat versuchte in der Nachricht seine Erfahrungen als unbewaffneter Soldat zu beschreiben, der auch in der Schusslinie steht, heißt es in "Jediot Aharonot" weiter.
    Der Generalsekretär der UN, Kofi Annan, hatte den Zwischenfall am Mittwoch als "offenbar vorsätzlich" bezeichnet. Israels Premierminister Ehud Olmert hatte sein "tiefes Bedauern" über den Beschuss ausgedrückt und eine gründliche Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Bei dem Angriff waren drei weitere UN-Soldaten ums Leben gekommen: ein Finne, ein Chinese und ein Österreicher.


    1. Hisb'Allah nahm die UNO-Posten als Schutzschild...
      MUST READ AND LISTEN!!!!!!!!!!!!!!
      IMRA/CBC RADIO - Canadian killed from UN force complained his position shielding Hizbullah
      Dr. Aaron Lerner Date: 26 July 2006
      "...the tragic loss of a soldier yesterday who I happen to know and I think probably is from my Regiment. We've received e-mails from him a few days ago and he described the fact that he was taking within - in one case - three meters of his position "for tactical necessity - not being targeted". Now that's veiled speech in the military and what he was telling us was Hizbullah fighters were all over his position and the IDF were (sic) targeting them and that's a favorite trick by people who don't have representation in the UN. They use the UN as shields knowing that they can't be punished for it."
      Retired Canadian Major General Lewis MacKenzie interviewed on CBC Toronto radio 26 July 2006
      For recording:
      http://cbc.ca/metromorning/media/20060726LMCJUL26.ram 

    2. OTTAWA CITIZEN - Hezbollah was using UN post as 'shield' - Canadian wrote of militia's presence, 'necessity' of bombing
      The words of a Canadian United Nations observer written just days before he was killed in an Israeli bombing of a UN post in Lebanon are evidence Hezbollah was using the post as a "shield" to fire rockets into Israel, says a former UN commander in Bosnia.
      Those words, written in an e-mail dated just nine days ago, offer a possible explanation as to why the post -- which according to UN officials was clearly marked and known to Israeli forces -- was hit by Israel on Tuesday night, said retired Maj.-Gen. Lewis MacKenzie yesterday....

    3. HONEST REPORTING BACKSPIN - Zu nah für Behaglichkeit 
      Honestreporting.com Media BackSpin, 27. Juli 2006
      Der Posten der UN-Friedenstruppen, der beim Beschuss durch israelische Streitkräfte getroffen wurde, diente als Schutzschild für die Hisbollah. Der getötete Soldat der kanadischen Friedenstruppe hatte kürzlich den pensionierten kanadischen Generalmajor Lewis Mackenzie über das Problem per Email informiert und Mackenzie sprach dies bei CBC Radio an:
      Was er uns sagte, war, dass Hisbollah-Kämpfer überall um seine Stellung postiert seien und die IDF auf sie zielte. Das ist ein Lieblingstrick von Leuten, die nicht in der UNO vertreten sind. Sie benutzen die UNO als Schutzschild, wohl wissend, dass sie dafür nicht bestraft werden können.
      Hören Sie das Interview auf
      LGF. Währenddessen zeigt dieses Foto, das in Canadian Jewish News veröffentlicht wurde, dass die UN und Hisbollah-Stellungen offensichtlich zu nah beieinander liegen, als dass sie Behaglichkeit vermitteln könnten.

      (Hat tip:
      Michelle Malkin)

    4. ACHGUT - Die UNO als Schutzschild 
      Nun warten wir gespannt, wie lange es dauert, bis die Vereinten Nationen sich "schockiert" über Hisbollah zeigen. Denn es verdichten sich die Hinweise, dass der tragische Vorfall, der Dienstagnacht vier UN-Soldaten das Leben kostete, das Ergebnis des völkerrechtswidrigen Versteckspiels der Miliz ist. Laut kanadischen Presseberichten nutzten Hisbollah-Kämpfer den von der israelischen Armee später getroffenen UN-Posten tagelang als "Schutz", um Raketen nach Israel schießen zu können. In der Erwartung, dass die Armee Raketenabschussstellungen lokalisieren und bombardieren würde, nahm die Hisbollah also bewusst in Kauf, dass der wenige Meter entfernt stehende UN-Posten – und dessen Besatzung – getroffen wird. Israel tappte in die Falle – und die UNO ist "schockiert":
      >> Just last week, Maj. Hess-von Kruedener wrote an e-mail about his experiences after nine months in the area, words Maj.-Gen. MacKenzie said are an obvious allusion to Hezbollah tactics.
      "What I can tell you is this," he wrote in an e-mail to CTV dated July 18. "We have on a daily basis had numerous occasions where our position has come under direct or indirect fire from both (Israeli) artillery and aerial bombing.
      "The closest artillery has landed within 2 meters (sic) of our position and the closest 1000 lb aerial bomb has landed 100 meters (sic) from our patrol base. This has not been deliberate targeting, but rather due to tactical necessity."
      Those words, particularly the last sentence, are not-so-veiled language indicating Israeli strikes were aimed at Hezbollah targets near the post, said Maj.-Gen. MacKenzie.
      "What that means is, in plain English, 'We've got Hezbollah fighters running around in our positions, taking our positions here and then using us for shields and then engaging the (Israeli Defence Forces)," he said.
      That would mean Hezbollah was purposely setting up near the UN post, he added. It's a tactic Maj.-Gen. MacKenzie, who was the first UN commander in Sarajevo during the Bosnia civil war, said he's seen in past international missions: Aside from UN posts, fighters would set up near hospitals, mosques and orphanages. ... <<
      http://www.canada.com/ottawacitizen/news/story.html?id=37278180-a261-421d-84a9-7f94d5fc6d50

    5. LIZAS WELT - Gerüchteköche
      Es gehört seit jeher zum Arsenal antisemitischer Stereotypie, die Existenz einer jüdischen Rachsucht zu behaupten; gewandelt haben sich im Laufe der Zeit lediglich die Ausdrucksformen dieses Ressentiments. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ – das ist seit Jahren die Formel, mit der Israel regelmäßig „alttestamentarischer Härte“ geziehen wird, die gewissermaßen vorzivilisatorisch, also barbarisch sei. Dass das Bibelzitat dabei seines eigentlichen Sinnzusammenhangs entkleidet wird – denn es ist, in seinen Kontext eingebettet, ein Plädoyer für die Verhältnismäßigkeit der Mittel und gerade nicht für ein blindes Zurückschlagen –, nehmen seine antiisraelischen Adepten nie zur Kenntnis, aber warum auch? Die Botschaft kommt stets an – auch jetzt wieder, wenn Israel zum Vorwurf gemacht wird, „unverhältnismäßig“ gegen die Hizbollah vorzugehen. Wie demgegenüber die erwünschte Verhältnismäßigkeit gegenüber einem Feind auszusehen hätte, dessen Daseinszweck nur eine Verhältnismäßigkeit kennt – nämlich die vollständige Vernichtung all dessen, was er für jüdisch hält –, das ergibt sich mehr indirekt – durch die Forderung nach einem Waffenstillstand und Verhandlungen, vulgo: nach der Kapitulation vor dem antisemitischen Terror –, als dass es expressis verbis ausgeführt würde....

    6. ISRAELNETZ - Historiker Wolffsohn: "Annan ist ein tragischer Flop"
      STUTTGART (inn) - Der Historiker Michael Wolffsohn wirft UN-Generalsekretär Kofi Annan Versagen beim Konfliktmanagement in Nahost vor. Den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstagsausgabe) sagte der in Tel Aviv geborene Dozent der Bundeswehrhochschule München: In seiner heutigen Funktion sei Annan "ein Vertreter eines organisierten internationalen Mainstreams gegen Israel".
      "Annan ist aus seiner Zeit als Verantwortlicher für die UN-Friedenstruppe ein tragischer Flop. Er hat aus Inkompetenz tausende Menschenleben in Ruanda und Srebrenica auf dem Gewissen." Die UN sei zudem alles andere als israelfreundlich. "Ich glaube eben nicht an die Wirkung der UN; ich sehe keine Wirkung."
      Zu Annans Äußerung, die Tötung von vier UN-Blauhelmen durch Israel sei ein "offensichtlich vorsätzlicher Angriff", sagte Wolfssohn: "Annan sollte sich vergewissern, alle Fakten zu kennen." Die Hisbollah würde ihre Stellungen oft in Wohngebieten, in Krankenhäusern und eben auch in UN-Beobachtungsposten stationieren.
      "Ich möchte geklärt wissen, ob die Hisbollah nicht auch diesmal wieder mit stillschweigendem Einverständnis der UN auf Israel gefeuert hat - das ist seit 1978 immer wieder passiert." Es falle den Israeli daher schwer, sich ausgerechnet von dem UN-Generalsekretär humanitäre Tipps geben zu lassen - "eben weil das absurd ist".

    7. EUSSNER - UNIFIL-Truppen paktieren mit Hezbollah-Terroristen
      Die Empörung des UNO-Generalsekretärs Kofi Annan ist groß. Er ist "schockiert" ... über den Tod der Mitglieder der Uno-Militärbeobachter (*) in Libanon. Er forderte Israel auf, "diesen sehr beunruhigen Zwischenfall umfassend zu untersuchen", schreibt NZZ Online, und weiter: Einer der Toten ist ein Chinese, bei den anderen Opfern soll es sich nach libanesischen Angaben um einen Österreicher, einen Kanadier und einen Finnen handeln. Warum soll es sich dabei um einen Oesterreicher, einen Kanadier und einen Finnen handeln? Wieso kann man den Chinesen identifizieren, die drei anderen aber nicht?
      (1)....


    8. ACHGUT - Deckung hinter Zivilisten
      Selbst einem UN-Funktionär ist etwas aufgefallen:
      „The U.N. humanitarian chief accused Hezbollah on Monday of "cowardly blending" among Lebanese civilians and causing the deaths of hundreds during two weeks of cross-border violence with Israel.
      The militant group has built bunkers and tunnels near the Israeli border to shelter weapons and fighters, and its members easily blend in among civilians…“
      Mehr:
      http://www.coxandforkum.com/archives/000895.html (Dank an TPR für den Hinweis)
      Und das sagen Betroffene:
      „Many Christians from Ramesh and Ain Ebel considered Hezbollah’s fighting methods as much of an outrage as the Israeli strikes. Mr. Amar said Hezbollah fighters in groups of two and three had come into Ain Ebel, less than a mile from Bint Jbail, wher
      ... (Kompletten Beitrag anzeigen)

    9. ACHGUT - Heilige UN-Schuld
      Doro Müller schreibt:
      Die Vereinten Nationen haben eine Resolution zur Situation palästinensischer Frauen verabschiedet. Überraschung: "Als Haupthindernis für Selbstverwirklichung, Integration und Emanzipation wird wiederholt die andauernde israelische Besatzung genannt".
      Nicht dass "religiöse" Implikationen hier zu nennen wären, nein - natürlich hat auch hieran der Jude schuld:
      "Gestern verabschiedete der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen eine Reihe von Resolution, darunter auch zur Situation und Unterstützung palästinensischer Frauen. Inhaltlich soll eine Verbesserung der schwierigen Lebensbedingungen palästinensischer Frauen und ihrer Familien erreicht werden. Als Haupthindernis für
      ... (Kompletten Beitrag anzeigen)

    10. NY SUN - Annan's Claims On Casualties May Unravel
      UNITED NATIONS — An apparent discrepancy in the portrayal of events surrounding the deaths of four unarmed U.N. observers in Lebanon threatens to unravel Secretary-General Annan's initial accusation that Israel "deliberately" targeted the U.N. Interim Force in Lebanon....


    11. JPost Jul. 26, 2006 22:55 Canadian PM doubts attack on UN post deliberate By ASSOCIATED PRESS HOPEWELL CAPE, New Brunswick
      Canadian Prime Minister Stephen Harper said Wednesday he doubts Israel's deadly attack on a UN observation post in Lebanon, which killed a Canadian observer, was deliberate.
      Harper, speaking to reporters in eastern New Brunswick, said the Canadian military would consult with the United Nations and Israeli government to determine what happened...

    12. JP - Annan's libel
      How did UN forces become human shields for the terrorist army they should have been fighting?

    13. JWR How the UN legitimizes terrorists July 26, 2006 / 1 Menachem-Av, 5766 By Alan M. Dershowitz
      If the UN cannot — or will not — distinguish between terrorists who target civilians and a democracy that seeks to stop the terrorism while minimizing civilian casualties, it has become part of the problem, rather than part of the solution . >> 
        
       
    14. Nationalreview U.N.’s Human Shields By Michael I. Krauss & J. Peter Pham
      As part of international efforts to end the conflict in southern Lebanon, there has emerged the scheme of a United Nations peacekeeping force to separate the opposing forces. NPR reports that U.N. Secretary General Annan is, predictably, pushing for a robust international force there. But even the White House seems to be considering the idea. “Somehow you’re going to have to provide stability in southern Lebanon,” White House spokesman Tony Snow said last week. “Whether it’s an international stabilization force, whether it is the Lebanese armed forces, all those things are under discussion."
      >>
        
       
    15. JNW Nations United Against Israel  Annan: Israel deliberately targeted UN personnel By Stan Goodenough July 26, 2006
      Israel: No one in his right mind could make such a charge
      >>
        
    16. The National Center for Public Policy Research - The United Nations Legacy of Anti-Semitism
      ... According to Anne Bayefsky of the Hudson Institute, the UN has never issued a specific resolution on anti-Semitism or issued a single report on discrimination ...
       
    17. UNIFIL
      United Nations an Accomplice in Hezbollah Kidnapping
      Hier verlinkt, in Quelle Nr. 5:
      Europaeer positionieren sich gegen Israel

      Zurück nach oben 

       


      TEIL 2 - Joschka Fischers Lösung für den Nahen Osten von Ulrich Sahm auf den Prüfstand gestellt...  


      1. SZ/N-TV - Fischer in der SZ - "Es geht um Israels Existenz" 
        Ein Krieg gegen die Existenz Israels - Aber vielleicht besteht gerade deshalb die Chance, endlich einen umfassenden Frieden im Nahen Osten zu erreichen.  
        Von Joschka Fischer
        Haifa und Beirut und viele andere libanesische und israelische Städte und Dörfer liegen unter Feuer. Wer hätte das noch vor wenigen Wochen für möglich gehalten? Gewiss war der Aufbau eines sehr großen Potenzials an Katjuscha-Raketen und weiter reichender Lenkwaffen in den Händen der Hisbollah seit langem bekannt.
        Und auch die Tatsache, dass es sich bei der Hisbollah um einen Staat im Staate innerhalb Libanons handelt, und dass sie über eine hoch motivierte Privatarmee sowie Terrorstrukturen verfügt, ist alles andere als ein Geheimnis. Die Hisbollah (und nicht die libanesische Regierung und deren Armee) kontrolliert seit dem israelischen Rückzug aus dem Südlibanon die libanesisch-israelische Grenze..... 

      2. SZ - Außenansicht - Ein Krieg gegen die Existenz Israels - Aber vielleicht besteht gerade deshalb die Chance, endlich einen umfassenden Frieden im Nahen Osten zu erreichen. - Von Joschka Fischer

      3. HA'ARETZ - A proxy war - By Joschka Fischer
        Haifa, Beirut and many other Lebanese and Israeli towns and villages are under fire. Who would have thought this possible a few weeks ago? Across the globe, the reaction to the images of destruction and death in Lebanon, but also in Gaza and Israel, has been one of abhorrence....


        • ULRICH W. SAHM - Fischer irrt in wichtigen Punkten
          Jerusalem Joschka Fischer hat in der "Süddeutschen Zeitung" eine vorzügliche und treffende Analyse des Nahostkonflikts veröffentlicht. Zusammengefasst stellt er fest:
           
          Die Hisbollah führt als Staat im Staate im Namen des Iran und des extremistischen Islam (Iran, Syrien, Hamas, Islamischer Dschihad, Hisbollah - Al Kaida fehlt noch in der Liste) einen Stellvertreterkrieg. Was die Amerikaner "Achse des Bösen" nennen, heißt bei Fischer vornehm "Ablehnungsfront der Radikalen". Ihr Kampf ist gegen die Existenz Israel, Demokratisierungsprozesse und gegen die Ablehnung des iranischen Atomprogramms gerichtet. Ziel sind Hegemonialansprüche Syriens und des Irans in Nahost und in der islamischen Welt. Es geht nicht um Land (Territorium), sondern um eine "strategische Bedrohung Israels" (Existenz).
           
          Daraus schließt Fischer Fehlkalkulationen der Ablehnungsfront:
           
          1) Israelische Entschlossenheit und "Abschreckungsfähigkeit"
          2) Keine Rückkehr zum Status Quo in Libanon
           
          Die "Fehlkalkulation" wird aber erst sichtbar wenn:
           
          1) Israel beim "begrenzten Ziel massiver Abschreckung" bleibt und sich nicht in einen Bodenkrieg im Libanon hineinziehen lässt,
          2) Libanon die Milizen entwaffnet und Resolution 1559 mit internationaler Hilfe durchgesetzt wird,
          3) die de facto existierende (?) Koalition moderater Staaten und gemäßigter Palästinenser in eine "ernsthafte" (?) Friedensinitiative umgesetzt wird und
          4) sich das Nahostquartett "endlich dauerhaft und entschlossen" für eine Lösung einsetzt.
           
          Fischers Vorschläge:
           
          1) Israel soll Land (Golan) an Syrien abgeben.
          2) Israel soll alle besetzten Gebiete (inkl. Jerusalem) an die Palästinenser abgeben.
          3) Durch Abgabe von Land gewinnt Israel regionale Sicherheit.
          4) Israel soll seine Zukunft durch "überlegene Abschreckung", "strategische Tiefe", "politische Lösungen" und "regionale Sicherheitsstrukturen" definieren.
          5) Allein Israel soll "aus einer Position der Stärke heraus" ein "umfassendes Friedensangebot", eine Anerkennung Israels und "dauerhaften Gewaltverzicht" erlangen.
           
          Kommentar:
           
          Fischer irrt in entscheidenden Punkten, die sein ganzes Gedankengebäude einstürzen lassen und am Ende den Staat Israel unter sich begraben.
           
          1) Fischer weiß genau, dass Israels Abschreckungskraft kaum noch existiert. Der Rückzug aus Libanon und Gaza wurde als Schwäche interpretiert, weil Israel keine eigenen Toten ertrage. Israels mächtige Armee erwies sich als unfähig, die Hamas mit ihren primitiven Raketen, die Palästinenser mit ihren primitiven Selbstmordattentätern und jetzt die paar tausend Hisbollahkämpfer im Libanon in Schach zu halten. Zwei Wochen lang erwies sich die stärkste Armee des Nahen Ostens als unfähig, zwei kleine Dörfer im Südlibanon zu erobern und erlitt hohe eigene Verluste. (Der Grund dafür: Aus Rücksicht auf nicht geflohene Zivilbevölkerung, eigene Moral und Sorge um sein Ansehen in der Welt, verzichtet Israel darauf, diese Dörfer mit seiner Luftwaffe "plattzumachen", wie das Beiruter Viertel Dahrija, das rechtzeitig von der Hisbollah komplett geräumt worden war und wo es nach libanesischen Angaben keinen einzigen Toten gegeben hat, was aber dennoch im Fernsehen als Symbol rücksichtslosen israelischen Vorgehens gegen Zivilisten dargestellt wird.) Eine Miliz im Libanon kann (mit Jubel der Libanesen, ohne Verurteilung der Welt, ohne in Rom erwähnt zu werden) über eine Million Israelis in die Flucht schlagen, Israels Wirtschaft lahm legen, mehr wirtschaftlichen Schaden anrichten als die physischen Zerstörungen im Libanon durch israelische Bombardements. Was meint Fischer wohl mit "Abschreckung"?
           
          2) Eine israelische Friedensinitiative (Oslo) und Landaufgabe (Autonomiebehörde) sowie Landaufgabe in Gaza, Nord-Westjordanland und Libanon brachten Israel die Intifada mit 1.000 eigenen Toten ein, eine Terrorisierung der eigenen Bevölkerung durch Selbstmordattentate, jetzt einen Krieg gegen strategische Zentren Israels (nach Haifa wird auch Tel Aviv als Raketenziel angegeben) und noch dazu eine ungestrafte Androhung der Auslöschung des Staates Israel durch Iran und fast alle Hamasführer. Fischer scheint die antisemitische Hetze in der arabischen Welt nicht wahrzunehmen und nicht zu wissen, wie beliebt dort Hitlers "Mein Kampf" und die "Protokolle der Weisen von Zion" sind. Hat er als Außenminister Deutschlands wirklich nie und nirgendwo von dem arabischen Bedauern gehört, dass Hitler sein Werk gegen die Juden nicht vollenden konnte? Und spätestens seit den Sprüchen des iranischen Präsidenten oder des Osama bin Laden oder seines Hamas-Amtskollegen A-Sahar sollte auch Fischer wissen, welcher Wind in den islamistischen Kreisen weht. Und kennt Fischer nicht einmal die Anekdote, wie dem jüdischen Außenminister Henry Kissinger bei einem Besuch im "gemäßigten" Saudi Arabien, also in der "de facto existierenden Koalition moderater Staaten" ein in Leder eingebundenes Exemplar der "Protokolle der Weisen von Zion" übereicht worden ist?
           
          3) In der UNO, im Westen und in der arabischen Welt (auch bei der vermeintlichen "de facto Koalition der Gemäßigten") wurde Israel zu einem kriegsverbrecherischen, völkerrechtsverletztenden, massenmörderischen nur-noch-mit-den-Nazis-zu-vergleichenden Paria-Staat gemacht (manchmal zurecht, allerdings indem Ursachen und Verbrechen der anderen Seite ignoriert wurden, Ursache und Wirkung vergessen wurde und Israel an Maßstäben gemessen wird, die für kein anderes Land der Welt und keine (Hamas-) Regierung gelten).
           
          4) Fischer ignoriert, dass keine Macht der Welt die Resolution 1559 (Entwaffnung der Milizen) im Libanon durchgesetzt hat, dass das Nahostquartett scheiterte, allein die Präambel ihrer Roadmap (Entwaffnung der Milizen) durchzusetzen, untätig zusah, wie Oslo zerstört wurde (Arafats Bewaffnung der Milizen). Daran war Fischer persönlich beteiligt und so auch mitverantwortlich.
           
          5) Fischer hat festgestellt, dass es nicht um Land geht. Wieso empfiehlt er dennoch, dass Frieden herrsche, wenn Israel alles Land und so auch seine "strategische Tiefe" aufgebe? Wenn Israel nach dem Rückzug aus Gaza und Libanon "Land für Krieg" erntete: Wie will Fischer garantieren, dass nach einem Rückzug aus der Westbank die restlichen Zentren Israels (Tel Aviv, Jerusalem, Beer Schewa) in Reichweite der primitiven Kasamraketen nicht genauso beschossen werden wie Aschkelon und der ganze Norden mitsamt Haifa?
           
          6) Israel und die Welt, inklusive Ex-Außenminister Joschka Fischer, haben unzählige Friedens- oder Waffenstillstandsinitiativen in die Welt gesetzt. Alle sind gescheitert und haben am Ende Israels Position eher geschwächt, bis hin zu einer militärischen und politischen Infragestellung seiner puren Existenz durch Iran, Hamas und Hisbollah, wie schon 1948, 1967 und 1973. Wieso fordert Fischer allein von Israel ein Friedensangebot und territoriale Konzessionen, als sei allein Israel an Frieden, Anerkennung und Gewaltverzicht interessiert? Aus seinen Ausführungen geht impliziert hervor, dass die Araber/Islamisten keinen Frieden wollen und keinen Gewaltverzicht. Mit deren expliziter Absicht einer Auslöschung Israels scheint sich Fischer "de facto" abzufinden.
           
          Fischers vorzügliche Analyse ist mit ihren fatalen Lösungsvorschlägen ein zynisches Rezept für einen Sieg der "Ablehnungsfront der Radikalen" mitsamt einer Zerstörung Israels. Und als Ex-Bundesaußenminister weiß er besser als jeder andere, warum er nichts getan hat, um die Resolution 1559 umzusetzen, nichts getan hat, um Israel davon abzuhalten, die Stärkung der Hisbollah zu verhindern, nichts getan hat, um Arafat an der Intifada und der Bewaffnung der palästinensischen Milizen zu hindern und gleichzeitig mit allen Mitteln Israel daran zu hindern, auf militärische Angriffe (Dolfinarium Attentat im Juli 2001, Fischer war Augenzeuge) auch militärisch zu antworten. So hat auch Fischer persönlich dazu beigetragen, Israels Abschreckungskraft bei den Palästinensern und in der arabischen Welt zu demontieren. Wie, bitteschön, soll Israels Abschreckungskraft "sichtbar" werden, wenn Fischer schon wieder Israel daran hindern will, seine militärische Schlagkraft zu entfalten, indem er von dem Land verlangt, keine Bodenoffensive zu machen. Ohne Militärexperte zu sein, sollte Fischer (aus Kosovo) wissen, dass Luftangriffe allein keine militärische Entscheidung herbeiführen können. Indem er eine israelische Bodenoffensive ausschließt, fordert er, dass die Hisbollah nicht entscheidend geschlagen werden sollte. Es ist doch lächerlich, die gezielten und gefilterten Bilder der Zerstörungen im Libanon, wie sie in deutsche Wohnzimmer getragen werden, für eine "Abschreckungskraft Israels" zu halten, während die Straße in der arabischen Welt (auch in Saudi Arabien, Ägypten, Berlin, London und in Gaza) die Standhaftigkeit der Hisbollah und jeden einzelnen toten Israeli als Sieg bejubelt.
           
          Es geht hier nicht um eine Bewertung der Politik Israels, der Hisbollah oder anderer. Fischer hat eine Analyse selbst geliefert. Er bietet aufgrund seiner Analyse Lösungsvorschläge und gibt Israel vor allem "Ratschläge". Es stellt sich heraus, dass Fischer sich selbst widerspricht und inkonsistent argumentiert. Gleichgültig wie sich der Leser die Lösung des Nahostkonflikts vorstellt, kann es nicht sein, dass Fischer erst von Abschreckung und strategischer Tiefe für Israel redet, behauptet, dass es den Gegnern Israels nicht um Territorien (Land) gehe, um dann bei den Lösungsvorschlägen Israel vor allem eine Aufgabe von Land nahe zu legen, als ob das die Gegner Israels besänftigen könnte. Fischer irrt entweder bei seiner Analyse oder bei den von ihm angebotenen Konsequenzen. Bei den von ihm gebotenen Widersprüchen kann nur das eine oder das andere korrekt sein. Vorwerfen muss man Fischer, dass er in seiner Analyse in bestechender Weise eine völlig neue Konfliktlage im Nahen Osten darstellt, als Lösung aber nur die klassischen Vorschläge bietet, die alle schon in der Vergangenheit gescheitert sind. 
           
             

      Zurück nach oben 

       


      TEIL 3 - Verschiedene "Nettigkeiten"... 


      1. EIN KOMMENTAR VON SACHA:
        Tatsächlich geht Israel langsam und gezielt vor. Tatsächlich opfert Israel das Leben der eigenen Soldaten, anstatt einfach mit Streubomben alles was sich in den Weg stellt platt zu machen. Tatsächlich nimmt Israel Rücksicht auf die Meldung, daß Zivilisten als menschliche Schutzschilde von der Hisbollah festgehalten werden und tatsächlich ist es bei Meldungen wie der aus der FR und anderen Meldungen, die Israel sowieso als Totalzerstörer des Libanons darstellen, schwer nachzuvollziehen, warum man einen Haus-zu-Haus Guerilla-Kampf vorzieht, anstatt einfach alles was im Wege steht von der Luft aus dem Erdboden gleichzumachen. Der Verlust des Rufes eine der besten und stärksten Armeen der Welt zu sein ist potentiell Existenz gefährdend, aber muß man nicht mit Lob und Stolz darauf hinweisen, daß Israel auch in dieser schweren Krise höchsten moralischen Ansprüchen gerecht wird? Immer wieder wird Israel an den Pranger gestellt, i.B. in der jetzigen Situation, aber bei allem was man liest und sieht, sollte man Bilder und Worte hinterfragen, ja diesen sogar mißtrauen. Wenn man die zerstörten Häuser in den südlichen Stadtvierteln Beiruts gezeigt bekommt, sollte man der Live Berichterstattung aus anderen Teilen Beiruts doppelte Aufmerksamkeit schenken. Nur so wird einem auffallen, daß in der Stadt, die angeblich komplett in Schutt und Asche liegt, weiterhin die Straßenlaternen brennen, Autos fahren, ein Nachtleben stattfindet, usw., denn nicht ganz Beirut wurde bombardiert, sondern nur die bekannten Zentren der Hisbollah - und dies nachdem Bewohner zumeist vorab über den anstehenden Angriff mit abgeworfenen Flugblättern informiert wurden. Gleiches gilt für andere Städte und Ziele im Libanon. Dies bedeutet nicht, daß die Israelische Armee fehlerfrei agiert und das nicht auch unschuldige Zivilisten zu Tode kommen, was selbstverständlich sehr zu bedauern ist, aber in jedem dieser Fälle sollte man zuerst das "Warum" hinterfragen, anstatt von vornherein von einer Schuld Israels auszugehen. Die Reaktionen auf die Bombardierung des UN Stützpunktes, bei dem 4 unbewaffnete Soldaten zu Tode kamen, ist ein weiteres Beispiel hierfür, bei dem sogar Israel-Solidarische Personen dazu geneigt sein mochten Israel blindlings zu verurteilen. Anstatt eine Untersuchung der Vorfälle abzuwarten, ließen sich all zu viele zu schnellen Verurteilungen hinreißen - Verurteilungen, die anhand der neueren Informationen über die Geschehnisse auf diesem Stützpunkt längst überholt sein müßten. Dort wehte schon lange nicht mehr nur die UN Fahne. Die Hisbollah hatte diese Position bekanntermaßen geradezu übernommen, wie aus Briefen und Emails von einem der getöteten Kanadischen Soldaten klar wird. Dies sind nicht zu ignorierende Fakten, die der Öffentlichkeit aber dennoch vorenthalten werden. Der Appell an alle kann daher nur sein Israel treu zu bleiben und den Glauben an Israel nicht zu verlieren. Das was wir zu hören und sehen bekommen ist bei weitem nicht alles und auch wenn sich alle einen schnellen "Sieg" gewünscht haben mögen, gibt es durchaus zu berücksichtigende Gründe Geduld zu haben und auszuharren....
         
        FR - Hintergrund - Mehr als ein Sechs-Tage-Krieg - Israels Armee ist die stärkste des Nahen Ostens, doch gegen die Guerilla der Hisbollah hat sie bisher wenig erreicht. Mit jedem Tag Krieg wächst die Unterstützung für die Islamisten. - VON MICHAEL LÜDERS
        Sechs Tage benötigte die israelische Armee 1967, um gleich mehrere arabische Armeen zu besiegen. Im Vergleich zum Sechs-Tage-Krieg dauern die Kämpfe im Libanon nun schon lange an, mehr als zwei Wochen. Der israelischen Armee ist es aber bislang nicht einmal gelungen, südlibanesische Hochburgen der Hisbollah wie die Grenzstädte Bint Schbail oder Marjaoun einzunehmen. Der stärksten Armee des Nahen und Mittleren Ostens gelingt kein nennenswerter Sieg über die "Partei Gottes", die im Westen meist als von Teheran gesteuerte Terrorbewegung gesehen wird....


        1. TAZ - Helft Israel - Die Sicherung der Grenze zum Libanon überfordert die Regierung in Jerusalem. Die internationale Gemeinschaft muss das als Chance sehen - und ihr die Mission abnehmen
          Zwei Wochen nach Beginn der israelischen Offensive im Libanon meldet sich in Israel noch immer kaum Kritik zu Wort. Abgesehen von dem linksradikalen Friedenslager, das am Wochenende zum ersten Mal ein paar tausend Aktivisten auf die Straße brachte, bleibt es ruhig unter den israelischen Friedensfreunden. Die größte Bewegung "Peace now" klammert das Thema aus und konzentriert sich, vom Krieg im Norden unberührt, weiter auf den Kampf gegen den Mauerbau auf palästinensischem Land....

        2. SZ - Volltreffer mitten ins Rote Kreuz
          "Du fährst raus, um die Leute zu retten - und kommst selbst tot zurück." Helfer in Tyros werfen Israel vor, Rettungsdienste gezielt unter Feuer zu nehmen. Gleich zwei Ambulanzen wurden bei einem Zwischenfall zerstört.

        3. SZ - Mehr als 450 Tote - "Olmert ertrinkt in Blut" - Israelische Medien und Politiker kritisieren ihre Regierung immer offener: Ohne einen Sieg gegen Hisbollah seien die Tage des Premierministers gezählt
          16 Tage nach Beginn der israelischen Libanon-Invasion nimmt nicht nur die internationale Kritik an der Massivität der Luftangriffe zu – auch immer mehr Menschen in Israel stellen den Zweck der Militär-Operationen in Frage....

      2. EJP - Belgian minister booed over Mideast speech
        BRUSSELS (EJP)--- A ceremony organised on Thursday to protest against the desecration of a memorial for Holocaust victims was disrupted when Belgian Defence minister referred to the killing of civilians in the conflict in Lebanon in his speech.....

      3. SWR - Der Krieg hat mich zum Frieden erzogen - Uri Avnery, Friedensaktivist in Israel (rtf)


        1. SWR - Man war so hoffnungsvoll - Das Haus des Friedens im Libanon und der Krieg - Von Martina Sabra
          http://www.swr.de/radiokalender/kalender/pressetext.php?sldp_id=344001

      4. SPIEGEL ONLINE MACHT MIT EINIGEN "NETTIGKEITEN" AUF SICH AUFMERKSAM....


        1. Für SPIEGEL ONLINE sind Israelische Flüchtlinge Club Med Urlauber....
          SPIEGEL ONLINE - Flüchtlinge in Israel: Urlaub vom Krieg - Aus Ashkelon berichtet Matthias Gebauer

          Hunderttausende Israelis haben ihre Heimat, den Norden, wegen der Hisbollah-Raketen verlassen. So weit wie möglich flüchteten sie gen Süden. Dort harren sie in Lagern, bei Verwandten und in Hotels aus. Unterkünfte werden zwar knapp, doch gerade junge Leute genießen die unerwartete Auszeit.
          Ashkelon - "Schau genau hin, die schönsten Mädchen von Nordisrael", schwärmt Ilan. Die Zähne des 18-jährigen Jungen strahlen im gebräunten Gesicht. Auf der Pirsch hockt er mit seinen beiden Freunden auf Holzpfeilern. Alle pfeifen vor sich hin. Stoßen sich in die Rippen, wenn wieder eine der unzweifelhaft zauberhaften Schönheiten vorbeikommt - alle im Bikini, meist mit einer riesigen Lockenmähne, immer lächelnd. "Das beste ist", meint Ilan, "dass sie nicht weglaufen können."
          SIEHE AUCH - SPIEGEL ONLINE - Club Med for Refugees: Partying in Israel's War Zone

        2. SPIEGEL ONLINE - Medienbetreuung in IsraelAll-inclusive-Paket für Kriegsberichterstatter - Aus Israel berichtet Matthias Gebauer
          Propaganda gehört zu einem Krieg wie Bomben und Soldaten. Wie professionell Israel ausländische Journalisten umsorgt, ist trotzdem beachtlich. Viele lassen sich auf die umfassend betreute Berichterstattung ein
          ...
          SIEHE AUCH - SPIEGEL ONLINE -
          The Mideast PR War: News on a Platter


          1. im Vergleich dazu...
            SPIEGEL ONLINE - Medienbetreuung der HisbollahLasst Bilder sprechen -
            Aus Beirut berichtet Ulrike Putz
            Sonderlich zuvorkommend ist die Hisbollah gegenüber der ausländischen Presse nicht. Statt aktive Pressearbeit zu machen, hält sich die Miliz an ein einfaches und hochwirksames Prinzip: Lasst Bilder sprechen.....
            SIEHE AUCH - SPIEGEL ONLINE - Hezbollah and the Press - Letting the Images Speak for Themselves 

          2. Passend dazu....
            FREITAG - Jonathan Cook -
            Durch den Reifen springen - "EMBEDDED"*Korrespondenten dürfen nur unter Auflagen aus den von Israel besetzten Gebieten berichten - wenn überhaupt
            Während des Irak-Krieges sorgten die USA für einen Präzedenzfall. Sie verlangten von Korrespondenten, sich von den US-Truppen "einbetten" zu lassen, um zum Schlachtfeld vorgelassen zu werden - seit einem Jahr nun kopiert Israel dieses Modell.....

          3. ...und so schreibt CNN über das gleiche Thema:
            CNN -
            Hizballah Gives Guided Tours to Foreign Journalists - Howard Kurtz 
                CNN's Nic Robertson in Beirut says: "Hizballah has a very, very sophisticated and slick media operation.... They designated the places that we went to, and we certainly didn't have time to go into the houses or lift up the rubble to see what was underneath."
                "There's no doubt that the bombs are hitting Hizballah facilities.... When you hear their claims they have to come with more than a grain of salt."
              

        3. SO BEI SPIEGEL ONLINE...
          SPIEGEL ONLINE - Handys im Libanon - Psychokrieg per Telefon 
          Im andauernden Konflikt im Libanon wird eifrig per Handy kommuniziert: SMS und automatisierte Anrufe mit Tonbandansagen sind unter anderem Teil der psychologischen Kriegsführung.


          1. SO BEI YNET....
            YNET - Hizbullah sending text messages to Israelis?
            Now Now Now ..Go out from your home Hizballah willing shelling of the area reads text message received by dozens of Orange cell phone service subscribers Wednesday. Orange: We'll block messages....

        4. SPIEGEL ONLINE - Shattered Peace - Watching Beirut Die - By Anthony Bourdain
          We went to Beirut to film a TV show about the city's newly vibrant culinary and cultural scene. Then the bombs started falling, and we could only stand on the barricades of our hotel balcony and watch it all disappear -- again....

      5. Die offizielle deutsche Seite des Iran informiert....
        IRIB
        Deutschland übernahm im vergangenen Jahr Hermes-Bürgschaften in Höhe von 4.1 Milliarde Euro
        Berlin - Die deutsche Bundesregierung übernahm 2005 4.1 Milliarde Euro Bürgschaften über die Hermes-Versicherungsgesellschaft für iranische Warenlieferer. Laut deutschen Medien heute steht damit Iran nach Russland mit 8.1 und China mit 6.1 Milliarde Euro an dritter Stelle der höchsten Hermes-Bürgschaften.
        Laut Berichten hat sich der Export Deutschlands nach Iran seit 2002 verdoppelt, zurzeit beträgt es 4.4 Milliarden Euro. 


        1. Noch mehr "Experten"-interviews auf der offiziellen deutschen Seite des Iran:



          1. Peter Scholl-Latour
            über die mögliche Entsendung einer Internationalen Friedenstruppe in den Südlibanon



          2. Shraga Elam
            über die Wurzel des Nahostkonflikts


        2. Vorarlberg Online - Muzicant kritisiert Österreich 25. Jul 10:15
          Kritik an Österreichs Wirtschaftsbeziehungen zum Iran hat der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Ariel Muzicant, geübt. Frage der moralischen Vertretbarkeit.

      6. KREUZ.NET - Die erbarmungslose Schlächterei in Gaza geht weiter
        Seit Beginn des Angriffs auf Gaza vor einem Monat tötete die israelische Armee 39 Ärzte, Sanitäter, Krankenschwestern und Ambulanzfahrer....

      7. RBI - Zielschießen auf Rotkreuz-Ambulanzen - Israelische Luftwaffe für Bushs ‚New War’ greift Ambulanzfahrzeug an
        Ein Kommentar von Karl Weiss

      8. ACHGUT - Amerika ist an allem schuld...
        ... und nicht etwa der Iran oder die Hisbollah, schreibt Martin Kilian im Züricher Tages-Anzeiger. Ein schönes Beispiel für die Wahrnehmung der Realität, die sich von Fakten emanzipiert hat.
        http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/647812.html

      9. ACHGUT - Die wollen nur spielen!
        Aus dem Züricher Tages-Anzeiger von heute:
        "Natürlich hat Israel das Recht, sich selbst zu verteidigen. Aber die
        wenigen Raketen, die die Hizbollah abschiesst, sind keine Bedrohung für
        Israels Existenz!"
         
      10. Der Standard IKG: "Man greift 'Israel' an und meint 'Jude'"
        Kultusgemeinde spricht von "doppelter Moral" in Politik und Medien und beklagt "antiisraelische Grundhaltung in Österreich"
        Wien - Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) bedauert die "antiisraelische Grundhaltung" in der Wahrnehmung des Nahost-Konfliktes, sowohl in den Medien, als auch in der Politik und der Bevölkerung, die von "doppelter Moral" gekennzeichnet sei. "Man greift 'Israel' an, weil man nicht 'Jude' sagen will, um sich keinem Antisemitismusvorwurf auszusetzen", heißt es in einer IKG-Presseaussendung vom Donnerstag....


        1. IKG - Antiisraelische Grundhaltung in Österreich - Man greift "Israel" an und meint "Jude"
          Wien (OTS) - Die Israelitische Kultusgemeinde bedauert die "antiisraelische Grundhaltung" in der Wahrnehmung des Nahost-Konfliktes, sowohl in den Medien, als auch in der Politik und der Bevölkerung, die von doppelter Moral gekennzeichnet ist.
          Man greift "Israel" an, weil man nicht "Jude" sagen will, um sich keinem Antisemitismusvorwurf auszusetzen....

        2. IKG - Jüdischer Zentralrat beklagt "antiisraelische Grundhaltung" - Generalsekretär Kramer: "So tief waren wir noch nicht unten"
          Stuttgart (APA) - Eine "antiisraelische Grundtendenz" konstatiert der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, bei der allgemeinen Wahrnehmung des Nahost-Konflikts. "Eine Million Israelis mussten fast täglich in die Bunker rennen. Und die Weltöffentlichkeit hat das mit Schweigen quittiert", sagte er im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Allein heute sind bei uns mehr als 200 E-Mails eingegangen, von denen maximal zehn positiv sind. Der Rest ist so negativ, dass die Grenze zum Antisemitismus oft überschritten wird"....

        3. 25. Jul 20:21
          Die Eskalation im Nahostkonflikt hat zu deutlich mehr Drohungen gegen den Zentralrat der Juden in Deutschland geführt. Der Generalsekretär Kramer verweist auf Aufrufe islamistischer Terrororganisationen im Internet.

        4. Verlagsgruppe Kreiszeitung - "Hasstiraden gegen Juden sind nicht hinnehmbar"
          BREMEN (je)"Menschenverachtende Parolen gegen Juden dürfen in Bremen nicht geduldet werden." Mit diesem Appell reagierten Bürgerschaftspräsident ... 


          1. Die Welt - Böhrnsen nimmt verängstigten Juden in Bremen die Furcht
            ... abzugeben. Und die geht an den für die meisten Juden so wichtigen Staat Israel: "Es ist eine Tragödie, was wir erleben.". Eindeutig ...

          2. Badische Zeitung - 27. Juli 2006 - Hasstiraden gegen Israel in Bremen - BREMEN. Staatsanwalt ermittelt
            Von unserem Korrespondenten Eckhard Stengel BREMEN. In einer wohl beispiellosen gemeinsamen Erklärung haben die führenden Politiker Bremens "Hasstiraden und Gewaltaufrufe" gegen Israel verurteilt. Bürgermeister Jens Böhrnsen, Parlamentspräsident Christian Weber (beide SPD) und die Vorsitzenden der drei Bürgerschaftsfraktionen SPD, CDU und Grüne reagierten damit auf anti-israelische Demonstrationen in Bremen.
            Libanesen und Palästinenser hatten in der vergangenen Woche zweimal gegen die israelischen Angriffe auf den Südlibanon demonstriert. Nach Informationen der Berliner /tageszeitung (taz)/ wurden dabei Spruchbänder gezeigt mit der arabischen Aufschrift "Tötet Israel!" und einer Gleichsetzung von Judenstern und Hakenkreuz. Außerdem seien Beobachter der jüdischen Gemeinde bespuckt und beschimpft worden.
            Wie ein Polizeisprecher gestern berichtete, laufen inzwischen Ermittlungen gegen unbekannt wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung, Letzteres wegen des Anspuckens. In der gemeinsamen Erklärung der drei Bürgerschaftsfraktionen heißt es, Kritik an Israel sei erlaubt; aber Hetze und Verunglimpfung seien beschämend und nicht hinnehmbar. Bereits am vergangenen Wochenende hatte Bürgerschaftspräsident Weber spontan Bremens Partnerstadt Haifa besucht — "als Geste der Solidarität".


        5. YNET - Shooting at Jewish center
          Muslim American opens fire in Jewish organization killing a woman, injuring 5 others

        6. WND Muslims attack Jew at U.S. Islamic rally  July 24, 2006
          Man says his life threatened at protest demonstrating support for Hezbollah
          A Jewish activist was physically assaulted and his life was threatened during a planned "peaceful" rally held by the Muslim American Society in Boston, he told WorldNetDaily today.
          "I have never been physically attacked before. I've had slurs thrown at me, got into heated debates, but what was amazing was that I was actually physically attacked," Seva Brodsky said. "Since they were the majority, and felt invincible, they threatened to kill me!".
          >>
            

      11. OTS - Mölzer: Solidarität mit Palästinensern - EU-Abgeordneter bekennt aus Protest gegen israelische Aggression Farbe
        Klagenfurt (OTS) - Nachdem Mölzer dieser Tage aus Kärntner BZÖ-Kreisen als böser Deutschnationaler dargestellt wurde, weil vor seinem Wohnhaus in Annenheim die traditionsreichen deutschen Farben schwarz-rot-gold zu sehen waren, die seine Söhne als leidenschaftliche Fußballfans und Anhänger der deutschen Mannschaft gehißt hatten, bekundet der freiheitliche EU-Abgeordnete nunmehr seine Absicht, mittels der Hissung einer Palästinenser-Fahne tatsächlich ein politisches Signal zu setzen und sich mit dem palästinensischen Volk zu solidarisieren...

      12. Kölner Stadt-Anzeiger - Eppler: Sieg über Hisbollah hoffnungslos 
        Berlin - Der von Israel angestrebte Sieg über die Hisbollah in Libanon ist für den SPD-Politiker Erhard Eppler ein "hoffnungsloses Unterfangen". Auch internationalen Truppen werde es nicht gelingen, diese Form "entstaatlichter Gewalt" dauerhaft zu besiegen, sagte Eppler.

      13. MEMRI - Columnist (and Former Editor) of Al-Hayat: Israel's Leaders are the Grandsons of Nazi Killers who Assumed Jewish Identities and Fled to Israel
        In an article in the English-language edition of the London Arabic-language daily Al-Hayat, columnist and formereditorof the paper Jihad Al-Khazen claims that Israeli political military leaders are actually grandsons of Nazikillers who assumed Jewish identities and fled to Israel....

      14. MEMRI - #1206 - Syrian Deputy Minister of Religious Endowment Muhammad 'Abd Al-Sattar Calls for Jihad and Says Jews Are the Decendants of Apes and Pigs 
        Windows Media Player
        Syrian TV - 7/21/2006 - 00:01:11
        Windows Media Player Permission Request Transcript

      15. Ist doch immer wieder erstaunlich, wie offen diese Typen sich über ihre Machenschaften äußern können und niemand nimmt davon Kenntnis! Gruß Herbert
        MEMRI - #1205 - Ziyad Abu 'Ein, Member of Fatah Leadership: If Not for the Oslo Accords, There Would Have Been No Intifada
        Windows Media Player
        Al-'Alam TV (Iran) - 7/4/2006 - 00:01:02
        Windows Media Player Permission Request Transcript 

      16. GUARDIAN - We Europeans must never forget that we created the Middle East conflict - Justified criticism of Israeli policy needs to be informed by a sense of our own historical responsibility - Timothy Garton Ash
        Thursday July 27, 2006 - When and where did this war begin? Shortly after 9am local time on Wednesday July 12, when Hizbullah militants seized Ehud Goldwasser and Eldad Regev - Israeli reservists on the last day of their tour of duty - in a cross-border raid into northern Israel? Friday June 9, when Israeli shells killed at least seven Palestinian civilians on a beach in the Gaza strip? January this year, when Hamas won the Palestinian legislative elections, in a backhanded triumph for an American policy of supporting democratisation? 1982, when Israel invaded Lebanon? 1979, with the Islamic revolution in Iran? 1948, with the creation of the state of Israel? Or how about Russia in the spring of 1881?....


        • Dieser Artikel aus dem "Guardian" ist ein Paradebeispiel eines (in seiner Konsequenz) antiisraelischen Klischees, das seine Geschichtsvergessenheit durch vorgeschobene historische Gelehrsamkeit kaschiert. Das leidliche Argument, dem hier das Wort geredet wird, geht so: Die Europäer, insbesondere die Deutschen/Nazis haben den Zionismus und die jüdische Besiedlung Palästinas "verschuldet" und sind damit für das Leid der Palästinenser und den resultierenden Konflikt zumindest indirekt verantwortlich. Daraus ergeben sich oft die geradezu romantischen Bilder einer besonderen Tragik des Konflikts, der Palästinener als "Opfer der Opfer" etc. Der "Trick" daran ist, dass bei der (Teil-) Übertragung der moralischen Verantwortung von den Zionisten auf die Europäer implizit vorausgesetzt wird, dass sachlich erstere den Palästinensern/Arabern gegenüber verantwortlich seien für deren Leiden und damit den ganzen Konflikt. Durch das Verständnis für die Situation "der Juden" vor und nach der Shoa wird eine zutiefst antiisraelische Interpretation des Nahostkonflikts kaschiert, nach der dieser durch die Gründung, Existenz und Politik Israels verursacht sei und in der die Ideologie und der Terror von Antisemiten als quasinatürliche Reaktion von Opfern erscheinen.
          Dass dieser Mythos an der historischen Realität vorbeigeht, braucht an dieser Stelle sicher nicht ausgeführt zu werden. So, wie die zionistische Besiedlung Palästinas keinen Konflikt mit der ansässigen arabischen Bevölkerung begründete, sondern die Auseinandersetzungen erst ideologisch motiviert durch einen neuartigen Antisemitismus begannen, so liegt die deutsche (Mit-) Verantwortung nicht in der Vertreibung von Juden nach Palästina (und der späteren Massenvernichtung als besonderer moralischer Legitimation Israels), sondern in der ideellen und materiellen Unterstützung arabischer Antisemiten in den 30er Jahren.
          Das aber ist eine fundamental andere europäische Verantwortung als die von Ash & Co. gemeinte: nicht für jüdische/israelische, sondern für antisemitische arabische Handlungen als Konfliktursache.
          Dass das Argument von Ash, selbst wenn es gutgemeint ist, sich in seiner Konsequenz nur gegen Israel wenden kann, demonstriert er
          selbst: "It does not follow from this terrible European history that Europeans must display uncritical solidarity with whatever the current government of Israel chooses to do, however violent or ill-advised. On the contrary, the true friend is the one who speaks up when you're making a mistake." Solche beschönigenden Formulierungen der Forderung, Israel zu beschuldigen und politisch unter Druck zu setzen, kennen wir auch von Joschka Fischer. Dabei will man sich auch nicht von den Amis als Antisemitismuskeulenschwingern reinreden lassen: "It does not follow that every European who criticises Israel is a covert anti-semite, as some commentators in the United States tend to imply."
          Als bedürfe es noch eines Belegs, wie leichtfertig -- wenn auch sicher ungewollt -- Ash antiisraelische Propaganda verbreitet, tischt er gleich zu Beginn die Hamas-Lüge vom "Friday June 9, when Israeli shells killed at least seven Palestinian civilians on a beach in the Gaza strip" auf.
          Ich halte den Mythos von der europäischen Verantwortung für den Nahostkonflikt durch die Vertreibung und Vernichtung der Juden, die zur Gründung Israels auf Kosten der Palästinenser geführt und dadurch den Konflikt verursacht hätten, für so gefährlich, weil er erstens ein völlig falsches Bild von Ursachen und Entstehung des Konflikts transportiert, und weil er zweitens seinen antiisraelischen Gehalt hinter dem wohlwollenden Verständnis für beide Seiten verbirgt, also einmal mehr "Israelkritik" als Gutmenschentum präsentiert -- diesmal sogar auch gegenüber den Israelis selbst.
          Beste Grüße, Jan

      17. Die Presse.com - Streit um Macht der "Israel-Lobby"
        ... Wer garantiert, dass Washington Israel im derzeitigen Krieg gegen den Libanon gegen alle internationale Kritik in Schutz nimmt? ...


      18. Die Achse des Guten Wiener Bluuuut, Wiener Bluuuut!
        Das in Wien beheimatete "campo antiimperialista" hat eine "Erklärung des Antiimperialistischen Lagers zum Krieg im Libanon" in die Welt gesetzt. Unter der Parole "Stoppt den israelischen Terrorkrieg!" werden die fortschrittlichen Kräfte, die sich regelmäßig in den Beisln auf der Linken Wienzeile treffen, aufgefordert: "Nutzt die Aggression für einen Schlag gegen die US-amerikanische und zionistische Hegemonie!"
        Einer der schönsten Sätze in dem Aufruf lautet: "Hisbollah kann noch weniger als eine reguläre Armee allein durch feige Luftkriegsführung zerschlagen werden." Dass es feige ist, einen Krieg aus der Luft zu führen, haben schon die Deutschen den Alliierten vorgehalten, aber erst nac
        ... (Kompletten Beitrag anzeigen)
             
         

      19. Die Achse des Guten Uri macht den Stoertebeker, Gerard macht es ihm nach
        Nachdem "die jüdische" von Samuel Laster darüber berichtet hatte, dass Uri Avnerys Texte jetzt auch auf "stoertebeker.net" erscheinen, schrieb Avnerys deutsche Repräsentantin, Ellen Rohlfs, eine Klarstellung, in der sie sich in Avnerys Namen gegen die Unterstellung verwahrte, Avnery würde "diese Gruppe" unterstützen. Hier der Brief im Wortlaut:
        "Sehr geehrter Herr Pfeiffer, im Namen von Uri Avnery soll ich Ihnen mitteilen, dass das Erscheinen von Uri Avnerys Artikel auf der Internetsite des rechtsradikalen Störtebecker NICHT mit seiner Genehmigung geschah. Weder er noch ich -als Übersetzerin - noch die Betreiber von Uri Avnerys Internetsite wurden angefragt. wir hätten dies sonst sicher abgelehnt. Ich hatte am 1
        ... (Kompletten Beitrag anzeigen)

      20. EJC - Anti-Israeli Demonstration in Swizterland - Hezbollah Flags and Swastikas



        1. NACHRICHTEN.CH - Zusammenarbeit mit Israel kritisiert 
          Bern - Die Grüne Partei und die SP sind vom Bundesrat enttäuscht. Sie fordern einen sofortigen Stopp jeglicher militärischer Zusammenarbeit mit Israel...

      21. [a:ka] Pressemitteilung - »Ein Naziaufmarsch der anderen Art«: Hisbollah-Symphatisanten greifen Kritiker an
        Göttingen, den 26.07.06
        Zu den Vorfällen am Rande der anti-israelischen Demonstration in Göttingen heute Mittag
        Etwa 150 Menschen haben heute Mittag in der Göttinger Innenstadt gegen Israel demonstriert – Anlass war offensichtlich der Krieg der israelischen Armee gegen die Hisbollah im Libanon. Deutlich wurde das unter anderem durch Fotos von Hisbollah - Führer Nasrallah, die von den Demonstranten mitgeführt wurden. Neben zahlreichen libanesischen wurden auch palästinensische Fahnen geschwenkt, Sprechchöre wie „Israel – Kindermörder!“ oder „Weg mit Israel!“ wechselten sich dabei ab mit dem Ruf „Wir wollen Frieden!“. Einige Demonstranten zeigten zudem den Gruß der Hisbollah – den gestreckten rechten Arm, der vom Hitlergruß nicht zu unterscheiden ist (Siehe Foto im Anhang).
        Ein Sprecher des [a:ka] erklärte zu dieser Demonstration: »Was da mit der Forderung nach Frieden und Menschlichkeit daherkommt, ist tatsächlich nichts anderes als antisemitische Hetze. Der Staat der Juden soll verschwinden - darum ging es den Demonstranten, die sich offen zur Hisbollah und damit zum islamistischen Terror bekannt haben.
        Es ist, wie Paul Spiegel einmal gesagt hat: Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder.«
        Wie weit es mit dem Friedenswillen dieser Leute bestellt ist, ließ sich erkennen, als eine Gruppe Gegendemonstranten ihnen eine Fahne des Staates Israel und ein Transparent mit der Aufschrift »Solidarität mit Israel« entgegenhielten: Ein Mob von mehreren Dutzend Hisbollah-Freunden stürmte auf die Gegendemonstranten zu und schlug auf sie ein. Das Transparent wurde gestohlen und angezündet. Die Polizei störte all das nur wenig: Statt die zahlenmäßig stark unterlegenen Unterstützer Israels vor den Angreifern ausreichend zu schützen, wurden diese aufgefordert, die Israel-Fahne zu entfernen. Ein proisraelischer Demonstrant bekam von einem Beamten der politischen Polizei später noch zu hören, die Demonstration sei doch ohnehin vom Mossad organisiert gewesen.
        Der Sprecher des [a:ka] sagte, eine Fahne Israels stelle in der Göttinger Innenstadt offensichtlich ein Problem dar, ein Aufmarsch von 200 Antisemiten und bekennenden Islam-Faschisten dagegen nicht: »Diese Demonstration war ein Naziaufmarsch der anderen Art. Die sonst so antifaschistische Göttinger Zivilgesellschaft war offenbar nicht daran interessiert, dem etwas entgegenzusetzen.« Wenn die Nazis keinen deutschen Pass hätten, sondern migrantischen Hintergrund und sich obendrein als Opfer des Judenstaates inszenierten, müssten Gegendemonstranten schon froh sein, mit heiler Haut davonzukommen.
        [a:ka] göttingen, im juli 2006

        Anhang: Foto von der Demonstration am 26.07.2006 aufgenommen am Auditorium in Göttingen

      22. Rheinische Post - Hisbollah nutzt Deutschland als "Ruhe- und Rückzugsraum"
        ... israelisches Kommando: "Danach hat die Hisbollah 1992 und 1994 Anschläge auf die israelische Botschaft in Buenos Aires und auf ein jüdisches Kulturzentrum in ...


        1. Welt Verfassungsschutz vermutet 1000 Hisbollah-Aktivisten in Deutschland
          Die schiitische Terrororganisation Hisbollah verfügt in Deutschland nach Einschätzung von Verfassungsschützern über knapp 1000 gewaltbereite Aktivisten. "Die Hisbollah ist Teherans terroristischer Arm", sagte ein hochrangiger Verfassungsschützer in Düsseldorf der WELT am Sonntag. "Sie ist in Europa, vor allem in Deutschland, sehr gut aufgestellt."

        2. JP Sleeper Hizbullah cells activated
          Hizbullah "sleeper" terror cells set up outside Lebanon with Iranian assistance have been put on standby The Jerusalem Post learned on Sunday, and are likely planning attacks against Jewish and Israeli targets throughout the world.

      23. yahoo- Gericht: Rechter Aufmarsch durfte nicht verboten werden
        Karlsruhe/Rastatt (dpa) - Die bloße Befürchtung, bei einer Kundgebung werde rechtsextremes Gedankengut verbreitet, rechtfertigt noch kein Demonstrationsverbot. Das hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschieden.
        Das Gericht erklärte damit nachträglich eine Verfügung der Stadt Rastatt für rechtswidrig, die im August 2005 einen Aufmarsch von Anhängern der rechten Szene untersagt hatte. (Az: 6 K 2708/05 vom 26. Juni 2006)....

      24. dpa - Sprachbehindertem Mann wurde Hakenkreuz auf den Rücken gemalt
        26. Juli 2006 13:08 Uhr
        Wolmirstedt (dpa) - Ein sprachbehinderter Mann ist in Wolmirstedt bei Magdeburg Opfer eines möglicherweise rechtsextremistisch motivierten Übergriffs geworden. Dem 25-Jährigen sei am Montagabend ein Hakenkreuz auf den Rücken gemalt worden, teilte die Polizei Stendal mit. Der junge Mann habe mit sechs Menschen im Alter von 26 bis 33 Jahren Alkohol getrunken und sei auf Grund seiner Behinderung beleidigt worden.
        ...

      25. HONEST REPORTING BACKSPIN - Giftstift-Produkt
        Honestreporting.com Media BackSpin, 27. Juli 2006
        Das neueste Giftstift-Produkt des Karikaturisten Antonio Neri Licon von Mexicos El Economista:

      26. HONEST REPORTING BACKSPIN - Graffs Orgie
        Honestreporting.com Media BackSpin, 26. Juli 2006
        Der norwegische Karikaturist Finn Graff verglich den israelischen Premierminister Ehud Olmert mit dem berüchtigten Nazi-Todeskommandanten, der in Schindlers Liste dargestellt wurde.

        Die
        Jerusalem Post berichtet, dass die Karikatur, die im Dagbladet veröffentlicht wurde, heftige Auseinandersetzungen auslöste und erklärt sie hier:
        In der Karikatur wird Olmert mit SS-Hauptmann Amon Göth verglichen, dem berüchtigten Kommandanten des Konzentrationslagers Plaszow in Polen, außerhalb Krakaus, der 1946 wegen Massenmord verurteilt und für seine Verbrechen gehängt wurde.
        Während seiner Leitung von Plaszow ging Göth auf den Balkon seiner Villa, um sich mit Zielübungen zu beschäftigen, indem er wahllos mit seinem Gewehr mit Zielfernrohr auf dort inhaftierte Juden zielte und sie oft tötete.
        Die Szene erlangte durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ aus dem Jahr 1993 Berühmtheit.


        1. THE JERUSALEM POST -Cartoonist likens Olmert to Nazi
          Michael Freund, Jul. 25, 2006
          Invoking a scene from the film Schindler's List, one of Norway's largest newspapers recently published a political cartoon comparing Prime Minster Ehud Olmert to the infamous commander of a Nazi death camp who indiscriminately murdered Jews by firing at them at random from his balcony
          ....


      27. The hard-to-stop Israeli Prime Monster, Olmert, in Lebanon and Gaza
        (Hamed Atta, Al-Khaleej, 7/17/06)


      28. Arab Children: Majority of targets for Israeli terrorist attacks on Lebanon and Palestine
        (Jalal Al-Rifa'i, Ad Dustour, 7/16/06)

      29. Propaganda Photo...

        Das Foto erschien in der letzten Woche auch in der Süddeutschen - in der besonders "netten" Kombination mit verwundeten libanesischen Kindern...
        SIEHE
        http://www.honestly-concerned.org/Temporary/SZ_19-07-06_Jubel-zwischen-Schutt-und-Asche.pdf


        1. SIEHE DAZU...
          LIZAS WELT
          -  
          Subjektive Objektive  
          Dieses Foto ging um die Welt: Israelische Kinder bemalen Raketen mit Sprüchen wie „To Nasrallah with love“ oder „From Israel“. Raketen, die wenig später auf Hizbollah-Stellungen fliegen würden. Der Aufschrei war und ist groß: Während im Libanon Kinder sterben, schreiben ihre Altersgenossen auf der anderen Seite lachend zynische Sprüche auf tödliche Waffen. Wo immer dieser Tage Kundgebungen stattfinden – mal offen antisemitische, mal als Friedensdemo getarnte –, wird die Aufnahme des israelischen AP-Journalisten Sebastian Scheiner herumgereicht und in die Luft gehalten. „Kindermörder Israel!“, skandieren die Adepten des antisemitischen Furors, nur noch etwas lauter als vorher. Denn ihre ressentimentgeladene Attacke ist diesmal mit Blick auf das Alter der israelischen Mädchen zweideutig gemeint.
          ... 

        2. JWR - Who Really Teaches Hatred? - A lesson in false moral equivalence marks a new low in editorial misjudgment 

          If there's anything we ought to have learned in the last decade, it is that the conflict between Israel and the Arabs is not so much a dispute about land as it is a question of hatred.....

      30. SZ - Kommentar: Auge um Auge, Zahn um Zahn
        Bomben auf Beirut, Krieg im Gaza-Streifen, hunderttausende auf der Flucht. Welche und wie viel Israel-Kritik ist in diesen Tagen in Deutschland erlaubt?
        Von Heribert Prantl
        Die Überschrift dieses Artikels ist antisemitisch. Sie findet sich, als Chiffre für Rachsucht und Vergeltung, Hochmut und Vernichtungswut, in jedem zweiten bösen Kommentar gegen Israel – „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.
        Diese Regel steht im Alten Testament, und wer diesen Satz zur Erklärung der Situation im Südlibanon oder im Westjordanland gebraucht, unterstellt damit eine jüdische Mentalität, die von Moses bis Ehud Olmert reicht
        ...

      31. Tages-Anzeiger  «Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit ist hier verletzt»
        Was sagt das Völkerrecht zu den Angriffen der Hizbollah und der israelischen Reaktion darauf? Ein Völkerrechtler hält den Gegenschlag Israels für nicht angemessen und rechtswidrig.

      32. Hamburger Abendblatt - Ultra-Orthodoxe Juden New Yorks protestieren gegen Israels Bomben 
        Auch dies gibt es: Joel Wagschal (r.) und andere Anhänger der Organisation "Jews United Against Zionism - Neturei Karta" (Vereinigte Juden gegen den Zionismus) zogen mit 150 anderen Demonstranten in New York vor die israelische Botschaft, um gegen die israelischen Bombenangriffe auf den Libanon und die hohen Opferzahlen unter den Zivilisten zu protestieren.

      33. NOCH EIN PAAR "FREUDIGE" AKTUELLE MELDUNGEN...


        1. tagesschau.de - Hisbollah feuert erstmals ''Fadschr-5''-Rakete auf Israel
          Die radikal-islamische Hisbollah-Organisation hat erstmals Raketen mit größerem Sprengkopf auf Israel abgefeuert ... Fadschr-5"-Raketen werden von Iran hergestellt ...

        2. derStandard.at - Mutmaßliche Spione für Israel verhaftet - Rund 50 Festnahmen im Libanon - Offenbar bereits einige Geständnisse
          Beirut - Im Libanon haben mit der Hisbollah-Miliz kooperierende Sicherheitskräfte offenbar rund 50 Menschen festgenommen, denen Spionage für Israel vorgeworfen wird. Mindestens 36 Verdächtige seien in den vergangenen Tagen im östlichen Bekaa-Tal und im Süden des Landes abgeführt worden, hieß es von Vertretern der Sicherheitskräfte am Mittwoch. Bis zu 15 weitere mutmaßliche Informanten wurden den Angaben nach in Beirut festgenommen. Einige hätten ihre Zusammenarbeit mit Israel bereits zugegeben....

        3. derStandard.at - 87 Prozent im Libanon für Kampf der Hisbollah gegen Israel
          Beirut - 87 Prozent der Libanesen unterstützen nach einer Umfrage den Kampf der schiitischen Hisbollah gegen Israel. Dies geht ...

        4. N24 - Iran prophezeit Israels Ende
          Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Israel scharf attackiert. Mit seiner Militäraktion im Libanon beschwöre Israel sein eigenes Ende herauf, sagte Ahmadinedschad laut einem Bericht der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna in der Nacht zum Freitag vor Geistlichen in Teheran. "Das Besatzungsregime von Palästina hat den Knopf für seine Selbstzerstörung gedrückt, indem es eine neue Invasion und barbarische Angriffe im Libanon gestartet hat", wurde Ahmadinedschad zitiert....

        5. N24 - "Statue des Teufels" stürzt: Schrille Prophezeiungen aus Teheran
          Ungefähr 60 iranische Studenten verlassen den Friedhof Beheschte Sahra in Südteheran Richtung türkische Grenze. Von dort aus wollen sie über Syrien nach Libanon, um «gegen die zionistischen Feinde bis zum bitteren Ende» zu kämpfen. Wie weit sie kommen, ist fraglich. Aber die Gruppe soll ganz nach Wunsch der Regierung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Solidarität des iranischen Volkes mit dem Libanon und den Palästinensern symbolisieren....

          1. Persian Journal - Mullahs stop Iranian arab-parasts at border
            Iran's mullahs on Friday denied US allegations that it is supporting Hizbullah's war against Israel, and Iranian arab ... "We have sat here in protest at Bazargan ...

        6. YNET - Main headline in Iranian newspaper: Tel Aviv evacuated 
          Newspaper of spiritual leader, Khamenei, claims that government bodies in Israel have been evacuated to Jerusalem and that it even has proof. Tuesday Hizbullah flag flown above Iranian parliament

        7. IranMania News - Tehrani worshipers stage rally against Israel
          LONDON, July 29 (IranMania) - Tehrani worshipers after Friday Prayers staged a protest demonstration to condemn savage aggression of the 'Zionist' regime ...


        8. NPD solidarisiert sich mit Wieczorek-Zeul...
          Erfreulich immerhin, zu welch peinlichen Verrenkungen Wieczorek-Zeul und die anderen "Israelkritiker" gestern bei Christiansen dank Tommy Lapid und Manfred Lahnstein sowie dem zugeschalteten Shimon Peres gezwungen waren.
          Klaus
          NPD
          Solidarität mit dem Libanon und Heidemarie Wieczorek-Zeul!
          Die NPD weist die vom "Zentralrat der Juden" erhobene Forderung nach einem Rücktritt der Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) zurück. Wieczorek-Zeul hatte das Vorgehen Israels im Libanon als „völkerrechtlich völlig inakzeptabel“ bezeichnet und dies mit dem Bombardement von „zivilen Einrichtungen und Zivilisten“ begründet. Daraufhin forderte der stellvertretende Zentralratsvorsitzende Dieter Graumann den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck auf, "angesichts der erfreulichen Solidarität in der Bundesregierung für die Verteidigungshaltung der israelischen Regierung", zu "überlegen, ob eine solche Entwicklungshilfeministerin im Namen der Sozialdemokratie noch tragbar ist."
          Dazu erklärte der NPD-Vorsitzende Udo Voigt:

        9. GUARDIAN - The silent minority 
          Overwhelming public support for attacks on Hizbullah has muted Israeli protests against the war in Lebanon, reports Ian Black from Jerusalem

      Zurück nach oben 

       


      TEIL 4 - Besonders lesenswert.... Außerdem einige eMails und Leserbriefe...  
      - ACHTUNG: IN DIESEM ABSCHNITT KOMMEN UNSERE LESER ZU WORT. DIE HIER VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE REPRÄSENTIEREN NICHT UNBEDINGT DIE MEINUNGEN DER REDAKTION, ODER DER RESTLICHEN MITGLIEDER DER HONESTLY-CONCERNED MAILINGLISTE...
       


      1. MFA - Luftaufnahmen der IDF - Angriffe auf Raketen-Abschussrampen der Hisbollah
        Luftaufnahmen der IDF mit Angriffen auf Raketen-Abschussrampen der Terrororganisation Hisbollah:
        Video 1:
        Hisbollah schießt Raketen aus bevölkerungsdichten Gebieten ab:
        Click here... (wmv)
        Video 2:
        Hisbollah nutzt Zivilisten als Schutzschild, 26.7.06
        Israelisches Aufklärungsflugzeug (Drohne) lokalisiert abschussfertige Raketen
        Die Hisbollah-Kämpfer suchen Schutz in einem nahe gelegenen Gebäude
        Israelischer Angriff auf den Raketenwerfer in einem zivilen Gebäude,
        Click here... (wmv)
        Warum beschießt Israel zivile Gebäude und Infrastruktur?
        Die Hisbollah feuert wahllos Raketen auf israelische Bevölkerungszentren. Angriffe auf die Stadt Haifa, kleine Farmen wie Meron, arabische Dörfer wie Majdal Krum oder christliche und jüdische Ortschaften wie Safed und Nazareth dauern an. Im Gegensatz dazu zielt die israelische Luftwaffe auf Einrichtungen, die der Hisbollah direkt in der Ausübung ihrer Angriffe dienen. Die Terroristen verstecken sich und ihre Raketen vorsätzlich in Wohngebieten und gefährden damit die Bevölkerung. Tatsächlich sind viele der auf Israel abgeschossenen Raketen von Privathäusern abgefeuert worden. Terrororganisationen bewegen sich bekanntlich wie ein Fisch im Wasser.


        1. NEWSLETTER DER ISR. BOTSCHAFT - Die israelische Reaktion - eine Frage der Verhältnismäßigkeit, 25.7.06
          Die israelische Reaktion auf die Hisbollah-Angriffe aus dem Libanon – eine Frage der Verhältnismäßigkeit
          PDF: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/99064.pdf
          Außenministerium des Staates Israel, 25. Juli 2006
          Die gegenwärtigen Kampfhandlungen in Israel und im Libanon und insbesondere der tragische Tod von Zivilisten sowie der entstehende Schaden am Eigentum von Zivilisten im Verlauf des Konflikts lässt wichtige und herausfordernde Fragen aufkommen. Was ist bei der Reaktion auf einen Terrorangriff als legitimes Ziel zu betrachten? Wie kann man feststellen, ob eine Reaktion unangemessen ist? Dies sind komplexe Fragen, auf die es keine einfache Antwort gibt. Doch das internationale Recht gibt für diese Themen eine wichtige Anleitung vor.
          Inhalt:
          1. Militäroperationen und zivile Opfer
          2. Legitime militärische Ziele
          3. Verhältnismäßigkeit
          4. Von der Theorie zur Praxis – Israels Operationen im Libanon
          Brücken und Straßen
          Rollbahnen des internationalen Flughafens in Beirut
          Fernsehsender Al Manar
          Brennstoffreserven
          Schlussfolgerung

        2. IKG - Terroranschläge der Hisbollah seit Mai 2000 
          Mai 2000 bis Juli 2006
          24. Juli 2006 – Die Hisbollah feuert mehr als 70 Katjuscha-Raketen auf Israel ab, einige davon gehen in Nahariya, Safed und Kiryat Shmona nieder. 49 Personen werden verletzt, manche von ihnen schwer. Mehr als 2.200 Raketen sind bereits seit dem 12. Juli auf Israel gerichtet worden und töteten 17 Zivilisten. 20 israelische Soldaten fielen anderen Zwischenfällen zum Opfer.
          23. Juli 2006 – Shimon Glickblich, 60, aus Haifa wird in seinem Auto getötet. Habib Isa Awad aus Iblin, 48, stirbt an seinem Arbeitsplatz in Kiryat Ata. Weitere 12 Menschen sterben am Morgen in Haifa, später noch mehr, als mehr als 90 Raketen auf Haifa, Akko, Kiryat Shmona und auf weitere Ziele im Norden Israels abgefeuert werden....

        3. UPI - Israel Had to Move Against Hizballah's Growing Missile Arsenal - Arnaud de Borchgrave
          Hizballah chief Sheikh Hassan Nasrallah now says he informed the Lebanese government of the plan to abduct Israeli soldiers for a subsequent prisoner exchange. Israelis have been taken prisoner before, only to be exchanged in 100-to-1 deals that favor terrorist organizations. Israel's massive retaliatory campaign was probably the last thing Hizballah expected.
              Western intelligence agencies have reported on Hizballah's 10,000 to 15,000 Syrian-supplied Katyusha rockets and Iran-supplied Fajr missiles for at least the past five years. Israel knew it would have to move sooner or later before Hizballah got 30,000 or 50,000 such weapons, including ones that could reach Tel Aviv, Ben-Gurion International Airport, and Jerusalem.
              Large swaths of southern Lebanon are a maze of tunnels and foliage-covered revetments that conceal truck-mounted batteries of six to eight Katyusha rockets. Israel's retaliatory campaign will be a long, hard slog and a cease-fire is probably still two weeks away. Israel knows that the NATO force it says it would accept to police a buffer zone is beyond NATO's present out-of-theater capabilities, stretched to the limit in Afghanistan and Africa.
              Dore Gold, a former Israeli UN ambassador, said Israel "is a convenient surrogate for the larger enemy Iran perceives - the West." Gold says Iran is building long-range missiles to cower London and Berlin, not just Tel Aviv. These missiles are designed to force the Europeans to sit on their hands as Iran takes on Israel with its WMD-tipped 1,300-kilometer Shahab missiles.

        4. BICOM briefings on the Israeli-Hezbollah conflict
          Following the escalation of violence this month and the ongoing conflict between Israel and the Hezbollah terror organisation, BICOM has issued a series of briefings that provide an insight into different aspects of the current situation. In addition, please see the attached map for a clear view of the Katyusha and Qassam missile threat to Israel.

      2. LIZAS WELT - Indyfadamedia
        Nahezu täglich rotten sich derzeit Tausende in Old Europe zusammen, um in so genannten Antikriegs- oder Friedensdemos ihren Hass gegen Israel auf die Straße zu tragen. Einträchtig marschieren Islamisten und Linksradikale, Neonazis und Friedensbewegte Seit’ an Seit*; der Antisemitismus als weltanschauliche Klammer nivelliert die politischen Unterschiede, die es in anderen Fragen noch geben mag. Man verteilt Pamphlete, hält erregte Ansprachen und gibt Parolen von sich, die in der Regel mindestens indirekte Aufrufe zum Judenmord darstellen. Wer sich diesem Furor in den Weg stellt, wird auch schon mal mehr als nur verbal attackiert. Manifestationen für Israel sind demgegenüber selten, und sie verzeichnen zumeist eher dürftigen Zuspruch. Eine Ausnahme stellte die gestrige Demonstration „Für Israel – und sein Recht auf Selbstverteidigung“ in Berlin dar (zweites bis viertes Foto**), zu der – je nach Quelle – zwischen 1.000 und 2.000 Menschen kamen. „Erstaunlich viele Israelis, viele Berliner Juden, aber auch andere mit Israel solidarische Menschen schritten am Freitag vom Steinplatz in Charlottenburg zum Wittenbergplatz, wo die größte Demonstration für Solidarität mit Israel ihren Abschluss fand“, berichtet Samuel Laster in Die Jüdische, und er ergänzt: „Zahlreiche Verwandte mitdemonstrierender Israelis sitzen seit nunmehr 17 Tagen in Luftschutzkeller, mehr als 1.800 Katjuscha- und andere Raketen wurden auf Israel gefeuert, es gab bisher im Norden Israels Dutzende zivile Todesopfer, hunderte Verletzte, seit am 12. Juli um 9 Uhr früh ein Raketenregen begann und zwei israelische Soldaten von der Hizbollah entführt wurden.“....

      3. FR - Getrieben - Israel kann nicht anders, als gegen die Hisbollah zu kämpfen - VON DORON RABINOVICI
        Der Krieg im Libanon 1982 brachte die israelische Friedensbewegung auf die Straße. Hunderttausende protestierten gegen die Offensive und gegen das Verhalten der Armee angesichts der Massaker christlicher Falangisten in Sabra und Schatilah. Der Feldzug des Verteidigungsministers Ariel Sharon stieß damals von Anfang an auf Abwehr. Nicht bloß in Israel, sondern selbst innerhalb der zionistischen Diaspora. Auch in Wien gründeten wir, einige jüdische Jugendliche, damals einen Freundeskreis der israelischen Friedensbewegung Schalom Achschaw. Wir wollten uns mit jenen identifizieren, die für Israel, aber zugleich für einen gerechten Frieden mit den Palästinensern eintraten. Wir wandten uns gegen die Falken innerhalb der jüdischen Gemeindepolitik und gegen die Ressentiments innerhalb der österreichischen linken Glaubensgemeinschaft....

      4. REGNUM 8,000 turn up in pro-Israel rally in Kiev - 18:47 07/24/2006 -  Read it in Russian
        On July 24, a Ukraine Against Terror rally, aimed at supporting Israel’s anti-terror operation in the Middle East and initiated by Ukraine’s Jewish community and Ukrainian Jewish organizations, took place near People’s Friendship Arch in Kiev. As a REGNUM correspondent reports, according to law-enforcement institutions, about 8,000 people, including representatives of Jewish community from all Ukrainian regions, rallied there, waving Israeli flags, blue and yellow balloons, as well as slogans to support Israel. The action was attended by Israeli Ambassador to Ukraine Naomi Ben-Ami and head of all-Ukrainian Jewish Congress. >> 
          

      5. haGalil onLine - Krieg bis zum eigenen Untergang
        Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 23. Juli 2006. Die Zeit drängt. Das libanesische Flüchtlingselend schwappt nach Syrien und Zypern. ...

      6. ULRICH W. SAHM - Verschiedene Kleinmeldungen - Jerusalem, 28. Juli 2006
        Südlibanon:
        Bei einem israelischen Luftangriff auf einen Flüchtlingskonvoi im Südlibanon sind ein Libanese und ein Journalist verletzt werden. Es handelte sich um einen Konvoi der UNO, den die australische Botschaft organisiert hat. Es sollten Flüchtlinge aus dem Dorf Rmaisch geholt werden, keine zehn Kilometer von der hart umkämpfen Stadt Bintschbail entfernt. Der Journalist habe einem Team von N24 angehört, wahrscheinlich Freelancer. Die Staatsangehörigkeit des verletzten Journalisten ist unbekannt. Der gut gekennzeichnete Konvoi habe sich auf dem Rückweg nach Tyros befunden.
        Raketenkrieg:
        Die Hisbollah hat eine neue Phase ihres Raketenkrieges bestätigt. Entsprechend der Ankündigung von Hibollahchef Scheich Nasrallah, Israel auch jenseits von Haifa mit Raketen zu beschießen, wurden erstmals iranische Fajr 5 Raketen auf die Stadt Afula abgeschossen. Es wurde keine Verletzten gemeldet. Die Fajr 5 Raketen haben eine Reichweite von 140 Kilometern. Die israelische Luftwaffe bombardierte wenig später bei Souchmour und Jouchmour, nahe dem ehemaligen syrischen Hauptquartier in der Bekaaebene. Getroffen wurde ein Lastwagen. Noch ist unklar ob es einen Zusammenhang gibt.
        Wunder in Naharija:
        In Israel geschehen immer wieder Wunder. Der Besitzer eines weißen Fiat Punto suchte in Naharia suchte einen offenen Laden. Er parkte das Auto, lief in den Laden, Raketenalarm und eine laute Explosion. Volltreffer einer Rakete aus Libanon. Sein Fiat war nur noch ein brennendes Wrack. Glück im Unglück auch in der Kabbalistenstadt Saffed. Die zentrale Erste Hilfe Station des Roten Davidsterns erhielt einen Volltreffer. Völlige Zerstörung aber durch ein Wunder keine menschlichen Opfer. Im Süden Israels wurden zwei Kleinkinder verletzt, als eine palästinensische Kasamrakete in ihrem Kindergarten explodierte.

      7. TAZ/MICHA BRUMLIK - Die Gefahr aus Teheran - Der israelische Krieg im Libanon lässt sich aus moralischen Gründen leicht verurteilen.
        Die Frage, wie sich Israel sonst gegen seine Bedrohung schützen soll, bleibt dabei offen
        Israels militärische Offensive gegen die von Libanon aus operierende Hisbollah zu kommentieren ist eine Aufgabe, bei der sich die Feder sträubt. Kein anderer Konflikt strapaziert die politische Urteilskraft so sehr. Gleichwohl: Eine genaue Unterscheidung zwischen Politik, Recht und Moral kann Orientierung geben...

      8. WASHINGTON POST - 'Disproportionate' in What Moral Universe? - By Charles Krauthammer 
        What other country, when attacked in an unprovoked aggression across a recognized international frontier, is then put on a countdown clock by the world, given a limited time window in which to fight back, regardless of whether it has restored its own security?....

      9. TOWNHALL - Israel: Keep rolling - By Charles Krauthammer
        WASHINGTON -- What other country, when attacked in an unprovoked aggression across a recognized international frontier, is then put on a countdown clock by the world, given a limited time window in which to fight back, regardless of whether it has restored its own security?.....

      10. TACHLES - Soll Israel weiterleben dürfen? - Charles Krauthammer über Krieg zwischen Israel, Hizbollah und Hamas
        Im Juni 2007 steht der 40. Jahrestag des Sechstagekriegs ins Haus. Seit vier Jahrzehnten erzählt man uns, der Grund für den Zorn, die Gewalt und den Terror gegen Israel sei die Besetzung von im Krieg eroberten Gebieten durch den jüdischen Staat. Ein Ende der Besatzung würde den «Zyklus der Gewalt» beenden. Das Problem dieser Argumentation liegt in der Tatsache, dass, noch bevor Israel als Folge des Sechstagekriegs in den Besitz von Westbank und Gazastreifen gelangte, alle Araberstaaten Israels Existenzrecht zurückgewiesen und die Vor-1967-Grenzen – heute eine heilige Kuh – nur als Waffenstillstandslinien betrachtet hatten, welche den 1948 bis 1949 gegen Israel geführten Vernichtungskrieg nur suspendierten, nicht aber beendeten. Man braucht jedoch kein Historiker zu sein, um die Absichten von Israels Feinden zu verstehen....

      11. Mittelbayerische Zeitung - Ist Solidarität mit Israel möglich? - Appell des Zentralrats der Juden in Deutschland / Frieden näher durch Krieg - Von Harald Raab, MZ
        Israelische Bomben und Raketen töten wehrlose Zivilisten im Libanon. Kinderleichen in zerschossenen Autos, umherirrende Flüchtlinge in Angst: Kann man in diesem nicht erklärten, aber wütenden Krieg Solidarität mit der größten Militärmacht im Nahen Osten, mit Israel, üben, wie es der Zentralrat der Juden in Deutschland mit der Unterschrift seiner Präsidentin, Charlotte Knobloch, fordert?....

      12. BBC - "Between the Lines "
        Everybody must hear this 5 min interview, with Dr. Farouk Mansour  representative of Muslim Brotherhood stating the view that…. “Israel must not exist”
        Click below and wait for interview with BBC correspondent Tim Franks in Israel and Kim Faras in Beirut  to finish, after which James Naughtie interviews Dr. Farouk Mansour representative of the Muslim Brotherhood


        0845
        Fighting in the Middle East is fierce near the boarder of Lebanon and Israel.

      13. You MUST to see THIS: Brigitte Gabriel CNN Interview
      14. NY SUN/MEMRI - Hezbollah's Nazi Tactics - The MEMRI Report - BY STEVEN STALINSKY
        July 26, 2006 - "Just like Hitler fought the Jews, we are a great Islamic nation of jihad, and we too should fight the Jews and burn them."
        — Hisham Shamas, political science student, at a symposium hosted by Hezbollah's Al-Manar TV at Lebanon's largest and only government-run university, Université Libanaise, November 29, 2005
        In June 1944, a Red Cross delegation was invited by Nazi Germany to Theresienstadt, a "spa town" where elderly German Jews could "retire" in safety, according to Nazi propaganda. However, it was really a transit camp for Jews on their way to Auschwitz....

         
      15. STANDARD - Und auf welcher Seite stehen Sie? - Friedensfreunde und Neocons, Antiimperialisten und Antideutsche wissen genau, wie man sich in diesen Tagen zu "positionieren" hat - Kommentar der anderen von Robert Misik
        Er tobt, der Krieg. Weit unten in Nahost wird er mit Katjuschas und mit Kampfbombern ausgetragen, in unseren Breiten mittels Presseerklärung, Leitartikel oder in hitzigen Streitereien am Kaffeehaustisch. Es ist gar nicht so leicht, einen Begriff von den Meinungsfronten, der Debattengefechtslage zu gewinnen. Schließlich haben viele der Haltungen, die da geäußert werden, ja einiges für sich, erscheinen wohl erwogen und oft auch von Sachkunde geprägt. Und doch steigt einem oft ganz schnell ein besonderer Hautgout in die Nase: Der Geruch vorgefasster Urteile, erstarrt in Meinungs-Gemeinschaften, die jeden Konflikt nur mehr als Folie für das behandeln, was sie ohnehin schon zu wissen glauben....

      16. Jeff Weintraub - Nasrallah clarifies Hezbollah's perspective on the Jews
        From a speech in October 2002, reported in Lebanon's premier English-language newspaper, the Daily Star:
        Hizbullah leader Sayyed Hassan Nasrallah said Tuesday [....] that "Christian Zionists" were gaining strength and had a powerful impact on US foreign policy. [....]
        Nasrallah said their aim was to return the Jews to Israel and rebuild their temple, destroyed by the Romans in 70AD, over the Al-Aqsa Mosque.
        However, Nasrallah added, "if they (Jews) all gather in Israel, it will save us the trouble of going after them worldwide."

        (Perhaps Nasrallah was referring to Hezbollah's role in blowing up the Jewish Community Center in Buenos Aires in 1994?)
        I'm sorry to inconvenience Hezbollah, but I'm afraid they'll have to come get me here in Pennsylvania. 


      17. TIME - Hizballah Must Be Disarmed - George Shultz
        Hizballah must be disarmed. That is called for in UN Security Council Resolution 1559. The members of the Security Council foresaw that leaving Hizballah armed would likely lead to exactly what has happened. If there is to be an international force - and there should be - its mission should be to disarm Hizballah. Such a force needs to be knowledgeable, strong, and no-nonsense. It has to go in with the expectation that Hizballah will lay down its arms so they can be destroyed. If Hizballah won't do that, the international force has got to have the active rules of engagement and military capability to destroy those weapons. The U.S. should not be part of the international force. The writer is a former U.S. Secretary of State.

      18. Welt An Hitler geschult  Von Lord Weidenfeld  Mi, 26. Juli 2006
         Ahmadi-Nedschads Reden....
          

      19. ARAB TIMES - Hezb caught in ‘quagmire’
        HASSAN Nasrallah is in a quagmire. If, according to his own statements, Nasrallah knew Israel would attack Lebanon between September and November, if he was aware the Zionist enemy was ready for war and if he had received this information, which even the Pentagon and CIA could not receive, why did he give Israel an opportunity to launch the war before time by kidnapping two of its soldiers? Nasrallah has called for the beginning of a second phase of this war...

      20. townhall.com- Self-hating Jews and the Jewish state
        By Ben Shapiro
        Wednesday, July 26, 2006
        Read Article & Comments (32) Trackbacks(0)  Post Your Comments
        Whenever Israel uses military force, there is always a cadre of self-hating Jews who feel it is their duty to undermine the Israeli government. They begin arguments by claiming moral superiority through their Judaism. In criticizing Israel's defensive action in Lebanon last week, Fox News co-host Alan Colmes stated, "I'm Jewish. I don't think appeasement means peace, though. Or peace means appeasement. Peace would be the desire." British MP Gerald Kaufman asked in the July 23 edition of the Daily Mail, "As a Jew, I am grieved to ask the question, but I must: Will Israel never learn?" Then there's Jeff Dorchen of limited Huffington Post fame, who explains, "I'd like to say, being a U.S. Jew … [the Israeli government and Israeli Defense Force] certainly don't represent me, and I'm angry that they think they're doing Jews all over the world some kind of big fat favor with their insane overkill response to Hezbollah's idiotic and evil provocation."
        ....


        1. FrontPageMagazine.com- Chomsky's New Blood Libel
          By Alan M. Dershowitz
          Noam Chomsky and his hard-Left gang of Israel bashers are at it again. This time it is about the current crisis in the Middle East, which they blame entirely on Israel.
          Chomsky is circulating a letter which he got two naïve Nobel Prize winners—the playwright Harold Pinter and the poet José Saramago—to sign....


         
      21. WASHINGTON POST/COP - Israel Is Within Its Rights - David B. Rivkin Jr. and Lee A. Casey (Washington Post)

        • In its operations against Hizballah in Lebanon and Hamas in Gaza, Israel's conduct has been fully compliant with the applicable norms of international law. In determining the existence of a legitimate casus belli, a state is entitled to consider the entire context of the threat it faces.
        • Hizballah is not simply a terrorist gang, like Germany's Baader-Meinhof or Italy's Red Brigades. It is a substantial political and military organization that has more than 12,000 short- and medium-range rockets and that has operated freely on Lebanese territory for many years, whose stated goal is Israel's destruction, and is the client of a major regional power - Iran - whose government appears dedicated to the same goal.
        • Moreover, although international law requires a state to have a lawful reason to use force - such as self-defense - it does not mandate that a state limit its military response to "tit for tat" actions. Once a country has suffered an armed attack, it is entitled to identify the source of that attack and to eliminate its adversary's ability to attack again. It is not required to accept a limited conflict that fails to meet and resolve the danger it faces.
        • No state has the right to permit a foreign military force to use its territory to launch attacks against another country. Lebanon's failure to expel Hizballah would in and of itself have been a legitimate cause for Israeli military action. It was the Taliban's sheltering of al-Qaeda that was the basis of the U.S. attack on Afghanistan in 2001.
        • Although there is some grim humor in the spectacle of Russian President Vladimir Putin, whose troops have ravaged Chechnya, criticizing Israel for a "disproportionate" use of force, the claims are without merit. In NATO's 1999 war against Serbia, airports, bridges, and the power grid were attacked - with the agreement and approval of the European governments involved. In the current conflict, Israel's primary military purpose in attacking these targets appears to be to cut Hizballah's supply lines, not to punish Lebanon.
        • Hizballah intentionally operates from civilian areas, both to protect its military capabilities from attack and to increase civilian deaths, which can then be trumpeted for propaganda purposes. But the presence of a large civilian population does not immunize Hizballah or Hamas forces from attack. Responsibility for any additional civilian casualties must be attributed to those groups, not to Israel.
        • The legal rights Israel is exercising to defend itself today are the very same legal rights on which the United States must rely in the war on terrorism. Attempts to revise the traditional laws of war so that law-abiding states cannot effectively protect their own populations from attack or even defend their territory from armed incursion are not humanitarian advances. They simply make the world safer for those who reject any notion of law in war.
          The writers are Washington lawyers who served in the Justice Department under presidents Ronald Reagan and George H.W. Bush.

      22. Bemerkenswerte Fotos...
        http://masoret.hevre.co.il/hydepark/topic.asp?whichpage=1&topic_id=1990937



      23. ...und dies aus dem Jahr 1982:1982 Dry Bones cartoon -Cease-Fire: War in Lebanon

      24. ...und das von 1992:1992 Dry Bones cartoon -Missile Attacks from South Lebanon src=
         
      25. Helfen Sie, Kinder aus Nordisrael in Sicherheit zu bringen!
        Der Jüdische Nationalfonds hat sich entschlossen, Kinder aus dem Norden Israels in Sommercamps zu bringen. Sie sollen den täglichen vielfachen Beschuss mit Raketen der Hizbollah und den damit verbundenen Zwangsaufenthalt im Bunker nicht länger ausgesetzt sein.
        Wir wollen ihnen eine Umgebung ermöglichen, die für Kinder angemessen ist.
        Darum bitten wir dringend um Ihre Spende mit dem Stichwort "Sommercamp" auf das Konto des Jüdischen Nationalfonds e. V.
        Kontonummer     100 500 7001
        bei der SEB Ag BLZ 50010111
        Shraga Greisman

      Zurück nach oben 

       


       

      TEIL 5 - Einige Veranstaltungen über die jeder informiert sein sollte...
       

      1. „Unsere Stimme für Israel“

        „Für Frieden – Gegen den Terror von Hisbollah und Hamas“

        Frankfurter Solidaritätsveranstaltung am kommenden Donnerstag

        3. August 2006, 18.00 h, im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum Frankfurt a. M.

        Der Staat Israel erlebt qualvolle Wochen. Ein erbarmungsloser Krieg an zwei Fronten, Haifa, Tiberias, Sderot, Tzfat und andere Städte unter Dauerbeschuss, eine Million Menschen in Luftschutzkellern und eine Weltöffentlichkeit von UN über Landesregierungen bis hin zu Medien, die ein Land,  das überleben will und seinen Bürgern eine sichere Heimat sein möchte, unzureichend unterstützen.

        Allein in den letzten zwei Wochen hat die Hisbollah über 1.400 Raketen auf israelische Dörfer abgefeuert und Nachschub kommt laufend aus Syrien und Iran. Der Südlibanon wurde in einen Staat im Staate verwandelt, von dem für Israel tägliche Bedrohung und Gewalt ausgeht.

        Wir, Menschen aller Konfessionen und politischen Richtungen im Frankfurter Raum, lassen Israel nicht allein! Wir wissen, daß die israelischen Soldaten gegen Terrorismus kämpfen – nicht nur für ihr Land, sondern für die gesamte freie Welt.

        Wir möchten ein Zeichen setzen und dem israelischen Volk, dem wir emotional verbunden sind, zur Seite stehen.

        Wir bitten Sie alle zu unserer Solidaritätsveranstaltung zu kommen! 

        „Unsere Stimme für Israel“

        am Donnerstag, 3. August 2006 um 18.00 h

        im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum

        Savignystr. 66

        60325 Frankfurt

        Unsere Anwesenheit, unsere Unterschrift, unsere Erklärung der Solidarität ist das Mindeste, was wir für die Bürger Israels tun können.
        Claudia Korenke                Prof. Dr. Salomon Korn               Sacha Stawski
        Deutsch-Israelische                 Jüdische Gemeinde               Honestly Concerned e.V.
        Gesellschaft                            Frankfurt


      2. KÖLN: Israel-Solidaritäts-Demo am kommenden Sonntag, 30.07.06 um 16 Uhr auf der Domplatte
        Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde,
        Unser Staat Israel befindet sich wieder einmal in einer schwierigen und gefährlichen Lage! Selbstmordanschläge, bewaffnete Angriffe und Raketenbeschüsse sind trauriger Alltag. Terror und Gewalt ausgesetzt, kämpft Israel um die Sicherheit und Unversehrtheit seiner Bürger. Der jüdische Staat sieht sich seit seiner Staatsgründung 1948 ständiger Bedrohung durch Extremisten und Fanatiker ausgesetzt, die die Vernichtung Israels anstreben.
        Nun, da der Staat Israel sein legitimes Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt, verurteilt ein Großteil der Weltgemeinschaft sein Vorgehen.
        Wir stoßen auf Unverständnis und Verurteilung!
        Deshalb ist es unsere Aufgabe zu zeigen, dass wir in dieser schweren Zeit an Israels Seite stehen. Wir müssen ein Zeichen für Solidarität und Verbundenheit setzen und rufen daher zur Israel-Solidaritäts-Demo am kommenden Sonntag, 30.07.06 um 16 Uhr auf der Domplatte auf! Anschließend gehen wir gemeinsam zum Rudolfplatz und halten eine Abschlusskundgebung ab!
        Als Hauptredner konnten wir Herrn Michel Friedman gewinnen! Er wird zu Beginn der Kundgebung eine Ansprache halten.
        Es ist wichtig, dass so viele Leute wie möglich dabei sind, damit unsere Botschaft gehört wird! Kommt mit Flaggen und Transparenten!
        Wir wissen seit je her, dass Israel immer für uns da ist:                                                                                              
        Jetzt ist es an der Zeit, dass wir für Israel da sind!
        Euer BjJSK
        Bei weiteren Fragen wendet Euch an
        Michael Boiman, 0177-3468871, mboiman@gmx.de oder Micky Fuhrmann, 0163-2720960, Mickyf@gmx.net

      3. Tagesspiegel - Demonstrationen für Israel und die Palästinenser
        Im Nahen Osten herrscht Krieg – das lässt auch die hier lebenden Israelis und Araber nicht unberührt. Am Freitag bekundeten rund 1100 Menschen in Charlottenburg ihre Solidarität mit Israel. Aufgerufen hatten dazu die Jüdische Gemeinde zu Berlin sowie andere jüdische und nicht-jüdische Organisationen. Am heutigen Sonnabend wollen Palästinenser in Mitte für den Frieden im Nahen Osten marschieren.
        Die Pro-Israel-Demonstration unter dem Motto „Für Frieden – gegen Terror von Hisbollah und Hamas“ startete gestern um 17 Uhr am Steinplatz und zog zum Wittenbergplatz. Rund 150 Polizeibeamte begleiteten den Zug, darunter auch so genannte Anti-Konflikt-Teams. Auf der Abschlusskundgebung auf dem Wittenbergplatz sprachen unter anderem der Publizist Michel Friedman. Er warf den westlichen Staaten „Doppelmoral“ und „Heuchelei“ vor. „Die Ölinteressen sind wichtiger als das Leben der israelischen Bevölkerung“, sagte Friedman. Israel könne es sich nicht leisten, den Krieg zu verlieren. Es wäre der letzte. Auf Transparenten konnte man auf Deutsch und Englisch lesen „Solidarität mit Israel“, „Israel must defend itself“ und „Hamas stop attacks“.
        Die Demonstration verlief friedlich. Allerdings riefen einige Passanten den Demonstranten vom Straßenrand aus „Mörder“ zu und bespuckten sie. Zwei Demonstranten, die mit einer Deutschlandfahne an dem Zug teilnehmen wollten, wurde von den Veranstaltern abgewiesen. Einer von ihnen war der ehemalige Berliner CDU-Abgeordnete Ulrich F. Krüger.....

      4. TAZ - Demos gegen Krieg - VON FELIX LEE UND PHILIPP DUDEK
        Der Krieg im Nahen Osten beunruhigt auch die Gemüter in Deutschland. Mindestens ein Dutzend Demonstrationen und unzählige Kundgebungen sind für den heutigen Samstag bundesweit in so gut wie allen größeren Städten angekündigt. "Freiheit für Palästina" lautet das Motto des Dachverbands Arabischer Vereine in Berlin. "Solidarität mit Libanon" in Frankfurt und Bonn. Die Friedensinitiative Westpfalz in Kaiserslautern ist sich sicher, dass der Libanonkrieg "keine politischen Probleme" löst. München, Heilbronn und Wetzlar stehen ebenso auf der Liste des Bundesnetzwerks Friedenskooperative wie Stuttgart, Leipzig und Ramstein. Aufgerufen haben neben palästinensischen und libanesischen Vereine auch die örtlichen Friedensinitiativen, zum Teil auch die Linkspartei.PDS....

      5. ddp - Mehr als 1000 Menschen demonstrieren in Berlin für Israel
        Berlin (ddp). Vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts haben am Freitag in Berlin mehr als 1000 Menschen bei einer Demonstration ihre Solidarität mit Israel bekundet. Aufgerufen hatte die Jüdische Gemeinde zu Berlin gemeinsam mit anderen jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen. Der Zug mit nach Polizeiangaben etwa 1100 Teilnehmern stand unter dem Motto «Für Frieden - gegen Terror von Hisbollah und Hamas». Rund 150 Beamte begleiteten den Zug, darunter auch so genannte Anti-Konflikt-Teams, wie ein Polizeisprecher sagte.
        Die Demonstration führte vom Steinplatz zum Wittenbergplatz, auf dem es eine Abschlusskundgebung gab. Mit dabei waren unter anderen der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gedeon Joffe, und der Publizist Michel Friedman. Auf Transparenten in deutscher und englischer Sprache war unter anderem zu lesen «Solidarität mit Israel», «Israel must defend itself» und «Hamas stop attacks».....

      6. WELT - Kolumne - Merkwürdige Allianzen - Linke gegen Israel  - Von Maxeiner & Miersch
        Vergangene Woche begegneten wir einer Anti-Israel-Kundgebung in München. Zu unserer Freude war sie viel kleiner als die in Berlin. Das Häuflein bestand aus Politaktivisten, die größtenteils schon Jahrzehnte Kampferfahrung auf dem Buckel hatten. Dennoch blieben wir stehen und staunten über die Zusammensetzung der Demonstranten. Manche riefen "Hoch Hisbollah!" andere schwenkten "Pace"-Fahnen, Halbmond und Stern waren auf Transparenten zu sehen, Tauben und Maschinenpistolen. Tiefverschleierte Frauen liefen neben jungen Männern mit Basecap und Muscle-Shirt.... 

            
         
      7. Im Aufruf zur Demo war die Rede davon, dass Israel "Völkermord und Massenvernichtung durch Verseuchung und Ausräucherung" begehe. Zu dieser antisemitischen NS-Projektion auf Israel passten die mitgeführten deutschen Fahnen sowie ein Plakat mit der Aufschrift "Israel vernichtet deutsche Familie". Die Islamisten und andere Antisemiten suchen die (bereits oft erteilte) Schützenhilfe Deutsch-Europas: "Wir danken jedem, der uns beisteht, sich jetzt und heute für den Frieden und eine friedliche Lösung einsetzt. Zum Schluss bitten und danken wir die Deutsche Regierung und die Europäische Union und die Menschenrechtsorganisationen, Kirchengemeinden, den libanesischen Bürgern zu helfen und Frieden zu schaffen. Wir sind nicht GEGEN etwas. Wir sind FÜR DEN FRIEDEN. Wir sind für Toleranz." (aus dem - nichtunterzeichneten - Aufruf, Fehler und Großschreibung im Original)

        Antisemitische Hizbollah-Demonstration in Hannover
        Donnerstag Juli 27th 2006, 1:38 pm
        Abgelegt unter:
        Das Blatt, Politik, Hannover
        Etwa 1000 Menschen versammelten sich am Samstag den 22.07. in der Hannoverschen Innenstadt zu einer Kundgebung anlässlich des Krieges im Nahen Osten. „Für den Frieden“, wurde als Motto im Demonstrationsaufruf ausgegeben, der ohne Angaben über Veranstalter und Organisatoren durch zahlreiche Mailinglisten im Umfeld der örtlichen Friedensbewegung zirkulierte. Im Hinblick auf die Kleidung der meisten weiblichen Teilnehmer hätte es sich auch um eine Protestaktion gegen das Kopftuchverbot handeln können. Ansonsten beherrschten libanesische Flaggen das Bild. Hier und da mischte sich ein deutsches Banner darunter, ein untrügliches Zeichen dafür, dass man Deutschlands Sympathien in diesem Konflikt instinktiv eher auf der arabischen Seite sieht.
        Deutsche und libanesische Flagge sowie Plakat mit der Aufschrift: Bush ist ein Mörder
        Foto: Beinsen
        „Für die Wahre Demokratie wie auf dem israelischen so auch auf dem libanesischen Staatsboden“, hieß es in einem verteilten Flugblatt. Diese etwas nebulöse Aussage über den angestrebten Zustand auf israelischem Staatsgebiet ließ sich besser verstehen, wenn man sie zu der Botschaft auf einem der empor gehaltenen, mit Bildern von Khomeini und Hizbollahchef Nasrallah verzierten Plakate in Beziehung setzte: „Das Recht stirbt nie, Hizbollah forever“, war da zu lesen.
        Plakat mit der Aufschrift: Das Recht stirbt nie, Hizbollah forever
        Foto: Beinsen
        Das Recht der Hizbollah ist die Scharia. Sie in Israel einzuführen, ist mit friedlichen Mitteln kaum zu machen. Das war wohl auch denen klar, die das Plakat immer dann schnell verschwinden ließen, sobald sie Kameras in ihrer Nähe registrierten. Und welches Verständnis von Frieden jene hegten, die da bei 35 Grad im Schatten ihre vielleicht sechsjährigen Söhne im Tarnanzug mit sich führten, darauf konnten sich aufmerksame Beobachter dieses Aufmarsches selbst ihren Reim machen.
        Kind im Militärtarnanzug
        Foto: Beinsen
        Die gelben Stirnbänder und Klebestreifen, mit denen sich die Ordner markierten, zeigten zumindest den Insidern untrüglich an, wer zu dieser Demonstration aufgerufen hatte: gelb ist die Farbe der Hizbollah, jener Kriegspartei, die seit Jahren von libanesischem Gebiet aus Raketen auf Israel feuert. Alle Übrigen konnten sich auf einer Friedensdemonstration wähnen, jedenfalls so lange es ihnen gelang, die antisemitischen Akzente dieser Veranstaltung zu ignorieren.
        Ordner mit gelbem Hizbollah-Strinband
        Foto: Beinsen
        „Kindermörder Israel“ skandierten die Demonstranten in deutscher und arabischer Sprache, während die gelb gekennzeichneten Ordner sich darum bemühten, sie marschmäßig in jeweils Fünferreihen aufzubauen. Die kleinen zukünftigen Kämpfer in ihren Tarnanzügen schwitzen unter dem Baumwolldrillich, derweil neben zahlreichen Bildern von verletzten libanesischen Kindern das Foto eines etwa 10jährigen israelischen Mädchens beim Signieren einer Rakete gezeigt wurde. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, stand als Kommentar darunter. Von Grund auf verdorben sind die Juden, deren Kinder bereits auf zynische Weise Kriegspropaganda betreiben, während unsere Kinder sterben, sollte wohl die Botschaft dieses Arrangements und ihr altbekannter antisemitischer Metatext vom jüdischen Charakter lauten.
        Israelisches Mädchen beim Signieren einer Rakete
        Inzwischen weiß man übrigens, dass das Foto von Presseleuten arrangiert wurde. An anderer Stelle im Demonstrationszug war ein karikaturähnliches Gemälde zu sehen, auf dem eine hässliche Fratze in giftigem Schwall Feuer auf einen mit „Libanon“ beschrifteten Landstrich speit. Unschwer ließ sich darin das Grundmuster der antisemitischen Stereotype des Vernichtung bringenden hässlichen Juden erkennen.
        Stilisierte jüdische Fratze, die Feuer speit
        Foto: Beinsen
        Unter den Demonstranten mögen sich einige befunden haben, die aus ehrlicher Sorge um Freunde oder Angehörige im Kriegsgebiet, oder einfach für Frieden in Libanon, auf die Straße gegangen sind. Insgesamt handelte sich es indes, das war kaum zu übersehen, um eine antiisraelische und antisemitische Inszenierung von Hizbollah nahen Kräften.
        Durch die Polizei auf Abstand gehalten, hatte sich unterdessen am Kröpcke ein kleines Grüppchen proisraelischer Gegendemonstranten versammelt.
        Demonstranten mit israelischer Fahne
        Das einsame Schwenken der Israelfahne wirkte ein wenig wie der Mut der Verzweifelung. Hizbollah und deren „pazifistischen“ Freunden ginge es um die Beseitigung Israels, versuchten sie in einem Flugblatt ausführlich zu erläutern. Die Wahrheit dieser Feststellung erwies sich nicht zuletzt in dem Aufmarsch, der da einige hundert Meter entfernt an ihnen vorüber zog.
        Keine Kommentare so far
        Leave a comment

      8. Der antizionistische Terminkalender  
        http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm  

      9. Lauter "nette" Veranstlatungen....
        Veranstaltungen aktuell:
        29.07.2006
        Stuttgart, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe,
        Bonn, Frankfurt, Freiburg, Stuttgart
        Wetzlar, Berlin
        mehr >>>

        Zurück nach oben

         


        HONESTLY-CONCERNED BEDANKT SICH BEIM ERIK-VERLAG...

        Der ERIK-VERLAG unterstützt nicht nur bereits seit einigen Monaten den Versand der täglichen Mails, durch die zu Verfügung Stellung eines PC-/Internet-Arbeitsplatzes für unsere Praktikanten, sondern hat nunmehr auch kostenfrei für Honestly-Concerned zwei aufwendig neu gestaltete Flugblätter, Briefpapier, Visitenkarten und mehr für uns gedruckt. DANKE!!!!!!!
        --------------------------------------------------------------------------------------------------------
        Der
        ERIK-VERLAG
        bietet Organisationsmittel, Drucksachen und Corporate Design für die steuer-, wirtschafts- und rechtsberatenden Berufe. Aktuell für das Lohnbüro: Fragebogen zur versicherungsrechtlichen Beurteilung geringfügiger Beschäftigungen und Beschäftigungen in der Gleitzone.

        ERIK-VERLAG KG,

        Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin, Tel. 030-615 30 09, Fax 030-615 30 00,
        www.erik-verlag.de, info@erik-verlag.de, Geschäftsführerin: Rosemarie Matuschek


        ZUR INFO: Honestly-Concerned hat ein neues Flugblatt und einiges neues an Informaterial....!


        Gerne können Sie dieses herunterladen und an Freunde und Bekannten verteilen:

        Hintergrundartikel & -informationen über die Entstehung und Arbeit von Honestly-Concerned:

        Sonstiges Infomaterial von Honestly-Concerned:

         

        Neues/Aktualisiertes Honestly-Concerned Infomaterial...


        Ein Archiv der bisher an die Mailingliste verschickten eMails stehen Euch jederzeit Online, unter

        http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/

        zur Einsicht zu Verfügung.

         

        Weitere Informationen über Honestly-Concerned, inkl. Leserbriefen, unserem Gästebuch  
        und anderen Hintergrundinformationen über unsere Gruppe haben, stehen Euch Online unter

        http://www.honestly-concerned.org 

        zu Verfügung.


         

        © Honestly-Concerned.org