Frankfurt
Loge B'nai B'rith
Antisemitismuskonferenz, 
Was tun NGOs gegen Antisemitismus? - NGO-Forum vor der OSZE-Konferenz - Von
Simone Rafael
Sharansky: „(...) Der Kampf gegen Antisemitismus
ist keine genaue Wissenschaft. Letztlich aber geht es darum, dass der Westen
seine eigenen Werte bewahrt. Dazu müssen klare Kriterien entwickelt werden.
Ich schlage dazu die "3-D"-Kriterien vor: Der Antisemitismus war immer an der
D-ämonisierung von Juden zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Juden
gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Juden. Tritt der Antisemitismus
heute im Deckmäntelchen antiisraelischer Kritik auf, lässt er sich mit Hilfe
dieser "3-D"-Kriterien von legitimer Israel-Kritik klar unterscheiden. Wird
Israel dämonisiert, mit doppeltem Maßstab gemessen oder stereotyp
delegitimiert? Dann ist es keine politische Kritik, sondern Antisemitismus,
der sich "political correct" gebärden will
(...)“
Gesamtes Interview mit Nathan Sharansky, Minister
für Jerusalem und Angelegenheiten der Diaspora, in der Zeitung Die Welt
(29.4.2004): http://www.welt.de/data/2004/04/29/271328.html?prx=1
Washington
Post- Ending a 'Deadly Hate' of Jews - At Berlin Forum, Powell and Other
Diplomats Pledge Vigilance
BERLIN, April 28 -- Delegates from 55 countries
gathered Wednesday in the former heart of the Third Reich to pledge vigilance
against resurgent anti-Semitism in Europe. They plan to endorse increased
public education to refute stereotypes and to expand the collection and
sharing of data about anti-Semitic incidents.
ZEIT - kommentar - Im Wortschwall versenkt - Die OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus in Berlin
war eine bombastische Bekundung guten Willens. Unangenehme Fragen aber kamen
kaum zu Sprache - Von Richard Herzinger für ZEIT.de
The Event was the
Message. Ausschließlich die Tatsache, dass die Berliner Mammutkonferenz
der OSZE gegen Antisemitismus, an der hochrangige Repräsentanten von 55
Nationen teilnahmen, überhaupt stattgefunden hat, kann ihr als Erfolg
angerechnet werden. Der „Aktionsplan“, der am Ende dabei herausgekommen ist,
enthält keinen Gedanken, den die beteiligten Regierungsvertreter und
Nicht-Regierungsorganisationen nicht auch schon vorher mit Inbrunst deklamiert
hätten. Man verurteile jede Form von Antisemitismus, Rassenhass und
Fremdenfeindschaft aufs Entschiedenste. Man werde antisemitische Übergriffe
noch aufmerksamer „beobachten“ und noch strenger ahnden. Man werde noch mehr
Wert auf Erziehung und Aufklärung legen – kurz, man werde die Anstrengungen,
die man angeblich auch bisher schon auf die Bekämpfung von Judenfeindschaft
verwendet habe, noch
intensivieren....
Berliner Zeitung- Anti-Antisemitismus ist nicht genug
Nach der Holocaust-Konferenz der OSZE
Am
Abschluss der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in
Europa)-Konferenz in Berlin überreichte der bulgarische Außenminister Solomon
Passy, er war der "Chairman-in-Office", seinem deutschen Kollegen Joschka
Fischer den gelben Judenstern, den sein Großvater hatte tragen müssen. Er
wolle damit, erklärte er, "Fischer und den Deutschen seine tiefe Dankbarkeit
und seinen Respekt für dieses Treffen" zum Ausdruck bringen. Beiden
Außenministern kamen die Tränen. Es waren Tränen der Rührung und der
Freude.
Standard-
Powell:
"Hass findet in einem geeinten Europa
keinen Platz mehr"
Kritik an Israel zulässig - Kardinal Kasper bekräftigt
strikte kirchliche Ablehnung des
Antisemitismus
Billingsgazette- Anti-Semitism decried, but not all kinds treated alike
BERLIN - Seven decades after Nazis
exterminated millions of Jews, representatives of 55 nations meeting in the
German capital condemned a recent European resurgence in anti-Semitism.
The
Berlin Declaration on Thursday came at the close of a two-day Organization for
Security and Cooperation in Europe conference, which was held in the former
Nazi Central Bank building. U.S. Secretary of State Colin Powell addressed the
conference on Wednesday.
WashTimes- 55 countries pledge to fight
anti-Semitism
FR-
Konferenz demonstriert Entschlossenheit
Fischer verspricht internationales
"Beobachtungssystem" gegen den Antisemitismus auf OSZE-Treffen in
Berlin
US-Außenminister Colin Powell hat die entschiedene Bekämpfung aller
Formen des Rassenhasses gefordert. "Es gibt keine Rechtfertigung für
Antisemitismus", sagte er am Mittwoch auf der OSZE-Antisemitismuskonferenz in
Berlin.
Interview mit Claudia Roth,
Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
im Auswärtigen Amt
Mehr Gesetze
gegen Antisemitismus [inforadio.de]